Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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35 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Exzellent für die Startphase von Turnieren, 29. Juli 2006
Turnierpoker ist schon etwas besonderes. Es geht nicht nur darum, einfach Geld zu machen, sondern im Wettbewerb mit anderen Spielern möglichst lange im Turnier zu bleiben, um eine Chance auf den Titel und einen der Ränge mit Preisen zu haben.
Harrington erklärt in diesem Band die dazu erforderlichen Strategien. Es gibt dazu kurze Kapitel mit Beispielen und dann einen sehr instruktiven Übungsteil mit Fragen, die den Text rekapitulieren helfen. Oft sind diese Fragen / Antworten der interessantere Teil, weil hier typische Spielsituationen als Beispiel analysiert werden. Spannend ist auch, dass die Beispiele immer bis zum Abschluss der Hand fortgeführt werden, und gezeigt wird, dass man auch bei der richtigen Spielweise nicht immer gewinnt.
Vor meinem ersten größeren Turnier habe ich es intensiv durchgearbeitet. Das Ergebniss war Platz 3 von 30.
Für die Endphase des Turniers gibt es einen zweiten Band. Den hätte ich vielleicht auch Lesen sollen :-)
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Gutes Buch , 8. März 2007
Das Buch ist ein Klassiker für den Turnierspieler. Alle wichtigen Konzepte werden anschaulich und verständlich erklärt. Harrington weiß von was er schreibt, er spielt selbst seit unzähligen Jahren sehr erfolgreich auf der Poker Tour mit. Einen starken Mangel hat das Buch jedoch leider: Wie bei vielen amerikanischen Verlagen ist die Herstellungsqualität des Paperbacks sehr schlecht. Die Seiten sind schlecht zusammengeleimt und das Buch sieht bereits nach ein oder zwei mal ausführlichem lesen aus wie vom Flohmarkt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Lesen Sie es! Ihre Gegner werden es auch.., 4. Juli 2007
"The cards fell randomly [...] but he remained the agent of free choice [...] then, always, in the crucial instant ever repeated hand after hand, the choice of yes or no. Call or raise, call or fold [...] the choice that reminds you of who you are" (De Lillo, 211f.) So sieht es Keith, der Protagonist aus Don DeLillos neuem Roman "Falling Man", der durchs Pokerspielen versucht, seine traumatischen Erinnerungen an den 11.9.2001 zu verdrängen. Natürlich kann man auch nur zum Vergnügen pokern und nicht, um seine Identität in einer absurden Welt zu bestätigen. Was auch immer die Motivation sein mag: Dan Harringtons "Harrington on Hold'em, Volume 1" sollte Standardlektüre für alle sein, die gedenken, sich regelmäßig an einen Pokertisch zu setzen.
Dan Harrington, Poker-Weltmeister 1995, gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Spielern auf der Tour. In sieben Kapitelm führt "Action-Dan" (ironischerweise so genannt auf Grund seiner konservativen Spielausrichtung) in die Grundlagen von Texas Hold'Em ein. Nach einer allgemeinen Einführung (Kapitel 1) sowie einer Klassifizierung der einzelnen Spielertypen in "conservative, aggressive and super-aggressive", widmet sich Harrington im Folgenden, den grundlegenden taktischen Fähigkeiten, die jeder Spieler haben sollte. In "Reading the Table" analysiert er körpersprachliche Elemente, auf die man bei sich und seinen Gegnern achten sollte. Kapitel 4 beschäftigt sich mit dem vielleicht wichtigsten Bestandteil von Hold'Em: den berüchtigten "Pot Odds". Dabei wägt man die Chancen, die man hat, seine Hand entscheidend zu verbessern, ab gegen die Summe, die man setzen muss, um die nächste Karte zu sehen. Stimmt das Verhältnis, ist ein "call" gerechtfertigt. Im 5., 6. und 7. Kapitel analysiert Harrington das Wettverhalten vor dem Flop, dem Turn (der vierten Karte) und dem River (der fünften Karte).
Das wirklich gute and siesem Buch ist, dass es Harrington nicht nur bei der grauen Theorie belässt, sondern das vorher Beschriebene an zahlreichen Beispielen verdeutlicht, bei denen man quasi mit am Tisch sitzt. Unzählige Spielsituation werden durchgegangen, um die richtige Spielweise zu verdeutlichen. Verinnerlicht man alles, was Harrington ausführt (was ziemlich viel ist) hat man gute Chancen, am Tisch erfolgreich zu spielen.
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