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Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges hält eine japanische Einheit in Burma die Moral vor allem mit dem Singen nostalgischer Lieder aufrecht. Begleitet werden sie dabei vom Gefreiten Mizushima, der gelernt hat, die burmesische Harfe zu spielen. Als sie auf britische Soldaten treffen, erkennt ihr Hauptmann Inouye die Sinnlosigkeit eines Widerstands und ergibt sich. Er schickt Mizushima mit der Botschaft, ebenfalls die Waffen niederzulegen, zu einer anderen japanischen Einheit. Deren Anführer weigert sich jedoch. Beim verheerenden Angriff der Briten wird Mizushima verletzt. Als buddhistischer Mönch setzt er sich das Ziel, nicht eher nach Japan zurückzukehren, bis er alle in Burma gefallenen japanischen Soldaten beerdigt hat.
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Beeindruckender japanischer Antikriegsfilm von Kon Ichikawa ("Nobi"), der sich nach zahlreichen leichten Komödien erstmals einem ernsteren Thema zuwandte und zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Japan einen der ersten Filme kreierte, der sich dem Krieg aus pazifistischer Sicht widmet. Mehr Ideen als Figuren verpflichtet, stehen neben der verbindenden Liebe zur Musik der Verlust von Heimat, Kultur und Identität im Mittelpunkt. Ichikawa selbst drehte 1985 ein farbiges Remake ("The Burmese Harp") des in schwarzweiß gedrehten und in Deutschland auch als "Freunde bis zum letzten" bekannten Films.