Pressestimmen
»Ein Feuerwerk von Ideen, Einfällen und Anspielungen, das mir so bewundernswert erscheint wie die punktgenauen, intelligenten und oft nahezu absurden Dialoge seiner Helden, die auch vor der Chaostheorie und der Frage nach dem Sinn des Lebens keinesfalls zurückschrecken. In eine der gängigen literaturwissenschaftlichen Schubladen passt das höchst gelungene, an Einfallsreichtum kaum zu übertreffende literarische Kunstwerk nur schwerlich. Der Autor erzählt realistisch, wobei der Realismus vielfach in Hyper-Realismus und phantastischen Realismus hinübergleitet. Ja, so würde Boris Vian möglicherweise heute schreiben, wäre er nicht viel zu früh gestorben.« --Wolfgang Körner, GeoWis-Online-Magazin, 15.04.2010
»Der Sommerhit des Jahres« --Oliver Jungen, FAZ, 24.06.2010
»Harold ist das irrwitzige Buch zum Sommermärchen - voller Spiellaune, zügig nach vorn erzählt und punktgenau im Abschluss« --Der SPIEGEL, 27/2010
»Harold liest sich unterhaltsam wie ein Buch der Komödianten-Truppe Monty Python ... eine nahezu autistische Liebe zum Detail und die blumige Sprache eines Hochgebildeten, Eigenschaften, die ihn zu einem begnadeten Erzähler machen. Grandioser Erstling.« --Michael Wenzel, Rheinische Post, 13.04.2010
»Harold besticht durch seine sprachliche Kunstfertigkeit. Der Stil ist ironisch, gebrochen durch eine prosaische Bildhaftigkeit ... ein Augenschmaus. Melvin erinnert ein bisschen an die hyperintelligenten Kinder der von J.D. Salinger erfundenen Glass-Family. Und nicht genug der Parallelen, könnte man noch einen weiteren Filmbezug ausmachen, denn das ungleiche Paar gemahnt in gewisser Weise an das Mann/Junge-Gefüge aus „About a boy“. Vielleicht einfach wegen der Skurrilität ihrer Beziehung.« --Martina Bauer, FM4/ORF, 27.05.2010
»Zwischen J.D. Salinger und Terry Pratchett, Nick Hornby und Monty Python platziert sich dieser Roman tatsächlich als gemeines kleines Wunder.« --Ulrich Sonnenschein, Frankfurter Rundschau, 09.07.2010
»Totlachen ist einfach, doch hier gelingt das Gegenteil: Ein anonymer Autor aus England hat den Sommerhit des Jahres geschrieben.« --Oliver Jungen, FAZ, 24.06.2010
»Böse, politisch nicht korrekt, sehr britisch.« --Hessischer Rundfunk, 25.03.2010
Der Verlag über das Buch
Harold bringt sich gerne um. Das ist sein Hobby. Vermutlich hat er es sich von seinem berühmten Namensvetter aus »Harold and Maude« abgeguckt, dem etwas schmalzigen Film aus den 70ern. Aber sonst hat er mit dem Filmmenschen nichts zu tun. Vielmehr ist er Wurstfachverkäufer. Aber seine spezielle Feindin aus der Käseabteilung sorgt dafür, daß Harold entlassen wird. Harold ist eigentlich überhaupt nicht lebensfähig und seinen Mitmenschen hilflos ausgeliefert, die ihn nach Kräften quälen und ausnutzen. Und dann muß er eine Woche lang auf den 11-jährigen Melvin aufpassen, der behauptet ein Genie zu sein, ein hochintelligentes, aber auch altkluges Bürschchen, um genauer zu sein, eine Nervensäge, die den wehrlosen Harold in ein Schlamassel nach dem anderen hineinzieht. Melvin sucht seinen Vater. Harold begibt sich mit auf die Reise und bereut es spätestens, als er die Queen überfährt.