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Harnessed the Storm

Drexciya Audio CD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (5. September 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Tresor (rough trade)
  • ASIN: B00005UBJ7
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 348.408 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
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Anhören  2. Digital Tsunami 6:22EUR 0,89  Kaufen 
Anhören  3. Soul Of The Sea 4:31EUR 0,89  Kaufen 
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Anhören  5. Dr. Blowfins Black Storm Stabilizing Spheres 6:12EUR 0,89  Kaufen 
Anhören  6. The Plankton Organization 6:08EUR 0,89  Kaufen 
Anhören  7. Mission To Ociya Syndor And Back 5:13EUR 0,89  Kaufen 
Anhören  8. Aquatic Cataclysm 5:19EUR 0,89  Kaufen 
Anhören  9. Lake Haze 5:17EUR 0,89  Kaufen 
Anhören10. Birth Of New Life 6:22EUR 0,89  Kaufen 


Produktbeschreibungen

Rezension

Der theoretische Diskurs, der um die aus dem Underground-Resistance-Detroit-Kosmos hervorgegangenen Drexciya aufgebaut wurde, hat sich inzwischen dermaßen verzweigt, dass es fast schaden würde, ihn noch einmal zu referieren, um für diese Musik zu werben. Er begann mit Kodwo Eshun, der Drexciyas U-Boot-Symbolik als eine Radikalisierung von "Parliament's 70s and Hendrix' 60s Atlantean utopias' deutete, als Deep-Underwater-Statement einer Afro-Diaspora, als ein Abtauchen, bei dem eskapistische Flucht und Subversion (von ganz weit unten her alles untergraben), aber auch strategische Kampfansage (U-Boot als die unbemerkteste, verborgenste aller Waffen) dicht beieinander lagen. Thomas Meinecke hat diese U-Boot-Symbolik in seinem jüngsten Roman "Hellblau' aufgegriffen und mit ihr auch Drexciya zum roten, genauer tiefblauen Faden eines Romans werden lassen, in dem es unter anderem darum geht, zu zeigen, dass Subversion in der Musik inzwischen fast nur noch dort gelingen kann, wo sie sich den Sounds gerade mal als eine Art Geheimsprache eingeschrieben hat. Wie eigenweltlich, schwer nachvollziehbar (aber dadurch noch lange nicht falsch) dieser Diskurs geworden ist, wird beim Hören des neuen Drexciya-Albums deutlich. Diese Musik spricht nicht mehr, will auch gar nicht sprechen. Sie spricht nicht nur nicht, weil sie instrumental bleibt, sondern selbst ihre rein musikalische Sprache bleibt hermetisch. Weiter noch als Jeff Mills hat Drexciya eine futuristische Ästhetik entwickelt, die keinerlei Intention mehr erkennen lässt, sondern in der die "Konstruktion Mensch' im Gestus postapokalyptischer Gelassenheit als misslungen von Bord geworfen wurde. Geblieben sind nur noch rhythmische Gerüste, Bleeps und zerrissen fragmentierte Melodiefetzen, die ihrerseits absolut technologisch unterkühlt eingesetzt werden. In der Tiefsee lässt sich eben nicht mehr wohlig kuscheln. Von den zehn Nummern geht eine Atmosphäre aus, die ganz ohne aggressive Elemente abweisend wirkt, nicht feindselig, sondern von geradezu schmerzhafter Neutralität. Unsere abendländischen Kriterien, bestimmte Melodien und Sounds fast reflexartig bestimmten Gefühlen zuzuordnen, werden hier negiert; jegliche Emotion wirkt wie mit einer Chromschicht überzogen, die deren Falschheit zutage treten lässt. Drexciya ist Gefühls-Demontage und als solche insofern subversiv, als dass diese Musik keinerlei konventionalisiertes Pathos mehr aufkommen lässt. Und wer in diesen Monolithen aus vorgeblicher Neutralität noch so etwas wie einen Ausdruck von Entfremdung interpretieren möchte, sitzt konventionellen Interpretationsmustern auf. Ob "Harnessed The Storm' subversiv ist oder subversiv wirken kann, vermag und will ich nicht beantworten. Rein formal ist es jedoch eine ungemein radikale Veröffentlichung, die eigentlich gerade deshalb, weil sie so irritierend kalt ist, niemanden wirklich kalt lassen kann. Die "Post-Human'-Ästhetik, die ihr zugrunde liegt, ist zugleich weit entfernt von allem faschistoiden Gedonner, sondern geradezu das Gegenteil, nämlich Infragestellung starker und übertriebener Gefühlserzeugung. Drexciyas Musik bleibt noch immer Postulat, ein herkömmliches Verständnis von Musik und alle daran geknüpfte Emotion hinter sich zu lassen, damit auch eine Menschheit, deren ganzes Gefühlsrepertoire auf einer abendländischen, weißen und männlich durchsetzten Tradition aufbaut, endlich zu ihrem Ende findet. Doch, hier geht es nicht zuletzt auch um eine Kampfansage.

Martin Büsser / Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de -- INTRO


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5.0 von 5 Sternen So tief wie der Ozean 9. Mai 2011
Von Doomsday
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Nach dem quirligen und bunten "Neptune's Lair" betraten Dexciya die dunklen und gefährlichen Gefilde ihrer Unterwasserwelt. Wer sich auf die düsteren und sperrigen Tracks auf "Harnessed The Storm" einlässt, wird mit einem Hörerlebnis belohnt, dass bei jedem Hördurchgang an Intensität gewinnt. Relativ eingängig ist noch "Digital Tsunami", ein Track der mit wunderbarer Melodie und eigenwilligem Rhythmus von Anfang an begeistert. "Soul Of The Sea" ist ein faszinierendes und vor allem andersartiges Electro-Meisterwerk das mit mysteriösen Sounds und Stimmen in seinen Bann zieht. Die Reise bleibt weiterhin düster, bis mit dem wunderschönen "Birth Of New Life" schließlich der emotionalste Track erklingt. Ein wahrlich würdiges Finale. Wiedereinmal schicken Drexciya den Musikliebhaber auf eine Reise, die den langweiligen Alltag für eine knappe Stunde vergessen lässt und den Zugang zu einer anderen Welt gewährt. "Harnessed The Storm" ist ein intensives Album, dessen Faszination sich allerdings nur jenem erschliesst, der auch wirklich bereit ist sich zurückzulehnen und sich nur auf die Musik zu konzentrieren. Denn diese Tracks springen den Hörer nicht an, sondern wollen entdeckt werden!
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Von Ein Kunde
Format:Audio CD
"Harnessed The Storm" ist im Januar 2002 erschienen und ist nach "Neptune's Lair" (ebenfalls bei Tresor) das zweite Konzeptalbum von Drexciya, nach einer Handvoll weitberühmter EPs seit 1992 und dem Best-Of Album "The Quest" von 97. Inzischen gibt es schon wieder ein neues Album, und zwar "Grava 4" auf dem niederländischen Label Clone.
Dieses Album gehört zum spartanischstem, was Drexciya je veröffentlicht haben. Die zehn Stücke sind minimal, trocken, monoton, vergleichbar mit den frühesten Drex-Platten überhaupt. Jedoch sind sie extrem sauber produziert, wie man es gar nicht gewohnt ist, und klingen fast schon "geleckt". Ein recht kitschiges Keyboardsolo gibts denn auch noch, wie schon beim Vorgänger. Etwas mehr von der früheren Spiel- und Experimentierfreudigkeit statt so viel offensichtlicher Düsternis und Ernsthaftigkeit wäre schön. Aber dafür gibt's ja das andere Album.
Diese CD empfehle ich jedenfalls nur für Fans von Minimal Techno und Hardcore-Drexianer. Den Kennern wünsche ich viel Spaß beim Puzzlespiel mit den ominösen Songtiteln, die interessante beziehungen zwischen dieser CD, der "Grava 4" und den alten Sachen herstellen... Drexciya erschließen neues Territorium außerhalb der Weltmeere: wie Clone Records verlauten läßt, haben sie sich sogar einen Stern gekauft und, wie auch sonst, Drexciya getauft.
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