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Gesund trotz Süßigkeiten?
"Zucker sparen, wie verkehrt, der Körper braucht ihn, Zucker nährt!" Sicherlich kennen auch Sie diesen Satz und ähnliche dumme Sprüche, mit denen die Zuckerindustrie ihren Umsatz ankurbelt. Zucker wird als ein besonders wichtiges Nahrungsmittel angepriesen und als ebenso gesund wie natürlich bezeichnet. Er soll Nervennahrung und besonders für Kinder völlig unentbehrlich sein. Wie konnten bloß all die Menschen der Vergangenheit überleben, denen Zucker nicht zur Verfügung stand und die auch Honig nur in Ausnahmen und in kleinsten Mengen genießen konnten? ...
Überall ist Zucker versteckt
Dabei ist es nicht nur der Zucker, den Sie absichtlich aus der Tüte Ihrem Essen zufügen oder den Sie in Form von Süßigkeiten direkt verzehren. Es ist vielmehr der versteckte Zucker, den die Lebensmittelindustrie, Ihr Bäcker, Ihr Restaurantkoch usw. dem Essen zugeben, ohne dass Sie die große Menge ahnen. Dass in Instant-Kakaopulver bis 80% und in Vollmilchschokolade bis zu 56% Zucker enthalten sind, wird Sie vielleicht nicht wundern. Dass aber Tomaten-Ketchup aus bis zu 30% Zucker be- steht und Fertigsalatsaucen, Softdrinks und Süßspeisen zwischen 10 und 15% Zucker enthalten, ist nicht jedermann bewusst. Sogar in der Wurst finden sich bis zu 2% Zucker. Häufig wird der Zucker nur aus fertigungs- technischen Gründen zugesetzt. Bei der gesetzlich geforderten Deklaration der Inhaltsstoffe wird der Verbraucher verwirrt, indem eine Vielzahl von Begriffen auftaucht, die zwar korrekt ist, hinter der sich im Endeffekt aber immer das gleiche verbirgt, nämlich Zucker im Sinne der unten beschriebenen physiologischen Wirkungen auf den menschlichen Körper (Saccharose, Glucose, Fructose, Maltose, Laktose, Galaktose, Dextrine).
Warum essen wir so viel Zucker?
Warum verspüren wir so häufig und unkontrolliert Verlangen nach süßen Stückchen, nach Kuchen, Pralinen und Marmelade? Offensichtlich tritt bei Zucker der psychologische Aspekt des Essens stärker in den Vorder- grund als bei anderen Nahrungsmitteln. Süßes essen wir oft dann, wenn wir uns unbewusst belohnen wollen. Wir verbinden damit Wärme und Liebe, Geborgensein, Angenommenwerden und Verstandensein. Wir essen Süßes in der Regel kaum mit der bewussten Absicht, uns nähren, uns Kalorien zuführen zu wollen, im Gegenteil. Wer wünschte nicht, Süßes in Mengen essen zu können, ohne dabei Kalorien in Hülle und Fülle in Kauf nehmen zu müssen. Daher ja der Drang zu kalorienarmen Ersatzsüßstoffen! Zucker macht ganz offensichtlich besonders leicht süchtig. Je mehr man davon isst, um so mehr möchte man haben.
Erkunden Sie Ihre wirklichen Bedürfnisse! Es ist deshalb nicht leicht, den Zuckerverbrauch aus gesundheitlichen Gründen einzuschränken. Dies kann nur gelingen, wenn eine echte Befriedigung der wirklichen Bedürfnisse an die Stelle der Ersatzdroge Zucker tritt. Es ist nur möglich, wenn Sie sich bewusst werden, was Ihnen emotional und psychisch abgeht, und dann mutig zu Ihren wirklichen Wünschen stehen. Liebe und Geborgenheit zum Beispiel erhalten Sie bei einem Partner in einer entsprechenden Umgebung. Dafür müssen Sie offen sein und riskieren, auch abgewiesen oder verletzt zu werden. Dafür erhalten Sie dann aber auch das Echte und nicht den Ersatz. Und Gesundheitsschäden stellen sich davon auch nicht ein.
Zucker fördert Karies
An erster Stelle ist hier in Kombination mit mangelnder Mundhygiene Karies zu nennen. Rund 99% der Bevölkerung haben kariöse Zähne. Besonders verheerend wirken dabei zuckerhaltige Instant-Tees bei Säuglingen und Kleinkindern, sowie allgemein zuckerklebrige Nahrungsmittel. Der Zucker sitzt an den Zähnen und verwandelt sich unter der Einwirkung von Bakterien in Säure, die den Zahn angreift...
Süßigkeiten machen dick
Bei reichlichem Zuckergenuss werden dem Körper viel zu viele Kalorien zugeführt. Was aber viel schwerer wiegt: die Fettsucht (Adipositas) tritt häufig zusammen mit anderen Krankheitserscheinungen auf oder ist ihnen vor- bzw. nachgelagert. Besonders häufig trifft dies bei Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, zu hohen Blutfettwerten, Gicht, Arteriosklerose und Erkrankungen der Leber- und Gallenwege zu.
Wie Zucker zu Fettsucht führt
Nach KOERBER et al. (1993, S. 234f) sind neben der erhöhten Kalorienzufuhr noch die folgenden Gründe für die Fettsucht verantwortlich: Wie weiter unten angeführt, rufen die schnell resorbierbaren Zucker einen erhöhten Insulinspiegel im Körper hervor. Dieser führt zu einer hormonalen Anregung der Fettsynthese. Stärke und Zucker werden so als Fett im Körper gespeichert. Weiterhin spielt eine große Rolle, dass Zucker nicht in dem Maße sättigt, wie er Kalorien bereitstellt. Ihm fehlen Ballaststoffe völlig, er muss nicht gekaut werden. Die Gefahr, viel zu viel zu essen, ist deshalb sehr groß. Hier wird klar, dass es sich bei Zucker vollständig um ein chemisches Kunstprodukt handelt - obwohl es aus einem Naturprodukt isoliert wird -, mit dem der Körper nicht richtig umgehen kann, weil er es in diesem Zustand bar jeglicher Begleitstoffe und ohne organische Schwingungen der lebenden Zelle nicht kennt.
WOMIT STILLEN SIE IHR SÜSSVERLANGEN?
- süße, reife, frische Früchte
- Trockenfrüchte, besonders Datteln und Feigen
- Mus aus eingeweichten und pürierten Datteln
- Ahornsirup Grade
- C Birnen- & Apfeldicksaft
- nicht erhitzter Honig
- kandierter Ingwer oder
- geriebener Ingwer mit wenig Honig
- Sesammus mit wenig Honig oder Ahornsirup
- Nussmus mit wenig Honig oder Ahornsirup und Gewürzen wie Ingwer, Kardamom, - Zimt, Nelken, Safran
(dies alles in Maßen, und nach dem süßen Essen Zähneputzen nicht vergessen!)
außerdem:
- süße Farben, z. B. Pastelltöne wie rosa oder pfirsichfarben
- süße Musik, z. B. Albinoni: Kanon, Pachelbel: Kanon, Bach: Air in G oder Sufimusik
- süße Düfte - Aromen wie Rose, Zimt, Jasmin, Bergamotte, Lotus, Moschus und Blumen
- eine liebevolle Atmosphäre
- liebevolle Partner und Freunde
WAS HILFT IHNEN GEGEN DAS SÜSSVERLANGEN?
- bittere Kräuter wie Löwenzahn, Enzian, Berberitze und andere bittere Küchen- und Wildkräuter
- bittere Salate wie Endivien, Radicchio, Ruccola, Chicoree, Wasserkresse, Kapuzinerkresse
- Gewürze wie Zimt und Gelbwurz (Curcuma)
Diese Kräuter und Gewürze versorgen den Organismus mit Mineralien und Vitalstoffen und regen - in unterschiedlichem Ausmaß - den Gallenfluss und damit die Verdauung an; sie machen leicht und luftig; bitte übertreiben Sie aber nicht!
Der Gegensatz zu süß ist würzig-scharf; würzen Sie also weniger - z. B. auch mit Knoblauch. Nach einem scharfen Essen helfen etwas Joghurt oder etwas Saures - z. B. eine saure Gurke.
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Das Verdienst dieses Buches liegt insbesondere darin, daß hier tatsächlich sinnvoll verwertbare Anleitungen für den praktischen Alltag gegeben werden, die konsequent sind, ohne aber als zwingende Doktrin oder unumstößliche Wahrheit daher zu kommen. Das Buch ist sanft und radikal zugleich und findet dabei immer die richtige Balance aus direkter Kritik an den so lieb gewonnenen Eßgewohnheiten von uns "Alltagsmenschen". Kritisiert werden vor allem die Ernährungsgewohnheiten, die uns von dem entfernt haben, was die Natur eigentlich seit Jahrthunderttausenden für den Menschen vorgesehen hat, und worauf sich unser Organismus natürlicherweise eingestellt hat. Die Empfehlungen, die der Kritik folgen sind praktikabel und für jeden machbar und bringen dabei durch etwas bewußteren Umgang mit der Ernährung neben Gesundheit und Wohlbefinden unglaublicherweise auch noch Zeitgewinn im Alltag.
Das Buch weist Wege, das richtige für Ernährung zu tun und manchmal "schmerzliche" Veränderugen herbeizuführen aber dabei immer auf die innere Stimme zu vertrauen und in allem Tun liebevoll mit sich selbst umzugehen.
Auch schafft der Autor einen viel weiteren Bogen, als die Betrachtung der ernährungsphysiologischen und biochemischen Grundlagen der Ernährung. Vielmehr stellt er die Ernährung als einen Teil des Eingebundenseins des Menschens in die Natur und seine Lebensaufgaben dar und führt somit zu einer ganzheitlichen Betrachtung der Ernährung als Teil der Lernschritte im Leben eines jeden Menschen. Bei allen Empfehlungen und Hinweisen verliert er dabei nie aus den Augen, daß jede Ernährungsweise so individuell ist, wie jeder Mensch selbst.
Gäbe es mehr als 5 Sterne - dieses Buch hätte 7 verdient. Schade nur, daß dieses Buch eher eine Perle im Verborgenen geblieben ist. Es hätte das Zeug zum Bestseller, was auch alle meine Bekannten aus eigener Erfahrung ' am eigenen Leib' bestätigen, denen ich dieses Buch empfehlen konnte.
- welche Ernährung Sie gesünder und leistungsfähiger macht
- wie Sie vitaler und widerständiger gegen Krankheiten werden
- wie Sie sich körperlich, gefühlsmäßig und geistig in Form bringen
- wie Sie ausgeglichener, wacher, sensitiver und bewusster werden
- wie Sie Ihre persönliche optimale Ernährung selbst herausfinden
Das Buch ermuntert, die Verantwortung für Ihr Leben selbst zu übernehmen, und es aus einer ganzheitlichen Sicht heraus individuell harmonisch zu gestalten. Es leitet dazu an, wie Sie bei einer Ernährungsumstellung mit Ihren Gefühlen, Wünschen, Begierden und Süchten richtig umgehen. Es zeigt, wie wichtig es ist, dass Sie sich selbst akzeptieren und lieben, auf Ihren Körper hören und Ihrer inneren Stimme folgen. Das Buch ist eine Besonderheit, weil es auch den Zusammenhang zwischen Ernährung und Spiritualität behandelt.
Von diesem Buch wurden bereits über 60000 Exemplare verkauft und es begeistert immer noch neue Leser. Wie ich höre haben manche LeserInnen das Buch in einer Nacht verschlungen und sind zu einem neuen Leben übergegangen - so wie ich!
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