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Harmonia Caelestis [Taschenbuch]

Péter Esterházy
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 928 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag Taschenbuch (1. April 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833301147
  • ISBN-13: 978-3833301148
  • Originaltitel: Harmonia Caelestis.
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 119.091 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Eine idyllische Familiensaga sollte man nicht erwarten, wenn der Schriftsteller Péter Esterházy die Erbschaft seines klingenden Namens -- "wer vermöchte all jene süßen Echos aufzuzählen" -- antritt. Auch der Titel darf nicht irreführen: Harmonia Caelestis heißt eine Sammlung sakraler Gesänge, die Paul Esterházy 1711 in Wien herausgab. In Péter Esterházys literarischer Chronik seiner jahrhundertelang als Inbegriff von Glanz und Gloria geltenden Aristokratenfamilie, die im kommunistischen Ungarn schließlich ihren bitteren Niedergang fand, gewinnt der Titel freilich eine vielschichtig ironische Dimension.

Harmonia Caelestis besteht aus zwei großen Teilen: Das erste Buch "Numerierte Sätze aus dem Leben der Familie Esterházy" versammelt 371 Textabschnitte, die ohne Chronologie durch die Jahrhunderte springen, ein Vexierspiel aus historischen Episoden, kuriosen Anekdoten, traurigen und heiteren Reverien, in denen der Vater als allgegenwärtige Chiffre fungiert. Die literarische Genealogie vergegenwärtigt noch einmal das "Esterházysche Feenreich" (Goethe), als könne sie erst so dessen Entzauberung richtig nachvollziehen. Denn dieser widmet sich das zweite Buch "Bekenntnisse einer Familie Esterházy", das von ihrem Schicksal im Ungarn des 20. Jahrunderts erzählt. Es ist die bewegende Geschichte von Enteignung, Unterdrückung und den Versuchen, sich trotz des plötzlich verfemten Namens in der Diktatur zu behaupten.

Der Kontrast zwischen dem Alles und dem Nichts, die Falltiefe innerhalb der Familiengeschichte birgt natürlich großes dramatisches Potenzial, das Esterházy mit seinem Reichtum an Stilmitteln meisterhaft in Sprache zu setzen versteht. Dabei sprühen immer wieder -- oft an überraschender Stelle -- humoristische Funken, etwa wenn sich in ein seitenlanges, altes Register wertvollen Mobiliars aus ehemaligem Familienbesitz plötzlich banale Alltagsgegenstände wie "1 klein schwartz kasstl cum instrumentis scriptorijs, in concreto Kugelschreiber mit Tesafilm umwickelt" einschleichen. Das scheinbar Spielerische, mit dem sich Esterházy auch in den tragischen Episoden vor jeglichem Pathos bewahrt, harmoniert bestens mit seinem scharfen, ungetrübten Blick für Menschliches und Allzumenschliches, der auch vor dem Grausamen und Lächerlichen nicht zurückscheut.

Knapp zehn Jahre schrieb Péter Esterházy an Harmonia Caelestis, seiner schriftstellerischen Bändigung der persönlichen Erblast. Das Ergebnis ist nicht nur wegen der über 900 Seiten ein großes Buch: gleichermaßen literarisches Denkmal einer berühmten Aristokratenfamilie und fassettenreiches Erinnerungsprotokoll, gesättigt mit ungarischer und europäischer Geschichte, Opus magnum, als auch fesselnde Studie der menschlichen Natur in der ewigen Grenzsituation zwischen Herkunft und Zukunft. "Auch wenn es aus der Wirklichkeit geschöpft wurde, sollte man es lesen, als wäre es ein Roman, und nicht mehr und nicht weniger davon erwarten, als ein Roman zu geben vermag (alles)." --Mathis Zojer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Harmonia Caelestis
OT Harmonia caelestis OA 2000 DE 2001Form Roman Epoche Moderne
In Harmonia Caelestis (»Himmlische Harmonie«) entwirft Péter Esterházy auf über 900 Seiten das faszinierende, sich über mehrere Jahrhunderte erstreckende Lebenspanorama der ungarischen Aristokratenfamilie Esterházy, also seiner eigenen Familie. Statt eines Familienromans traditioneller Art hat der Autor aus Einzelgeschichten, Episoden und Stimmungsbildern eine Chronik geschaffen, in der sich Authentisches und Erdachtes zu einem beeindruckenden literarischen Vexierspiel vereinen, in dem sich der Mythos einer der einflussreichsten europäischen Familien nahezu auflöst.
Inhalt: Im ersten Teil der Chronik, Nummerierte Sätze aus dem Leben der Familie Esterházy, reiht der Autor 371 anekdotisch zugespitzte Splitter aus der Geschichte des namhaften Geschlechts aneinander, wobei die Hauptfiguren, Menschen des 17. Jahrhunderts wie der Gegenwart, vom Erzähler sämtlich als »mein Vater« bezeichnet werden. Dieser Vater erscheint dem Leser so als großer Heerführer wie als Bischof, als Revoluzzer wie als Räuber, als Komponist wie als Koch. Er wird zwangsweise beim Bau des Donaukanals eingesetzt, verhandelt als Bischof mit Bauern über die Erlassung des Zehnten und schließlich ist er es, der nach der politischen Wende von 1989 den roten Stern auf dem Parlamentsgebäude demontiert. Ohne Chronologie und durchlaufenden Handlungsstrang fügen sich die Sätze mit köstlichen Details, barocker Pracht und sprachlicher Artistik zu einem Zusammenhang, der allein in dem geschaffenen Text besteht.
Der zweite Teil, Bekenntnisse einer Familie Esterházy, trägt einen deutlicher zu erkennenden autobiografischen Charakter. Er erzählt in 201 Abschnitten die Geschichte der Familie Esterházy im 20. Jahrhundert, einsetzend mit der Revolution von 1919, als der Diener der Herrschaft die bittere Realität zu verkünden hat: »bitte schön, die Kommunisten sind hier.« Mit Weltfremdheit und Größenwahn, aber auch mit Noblesse und Humor fügen sich die Angehörigen der Familie in den fortschreitenden Niedergang, den Verlust einstigen Reichtums und allumfassenden Einflusses. War der Großvater noch für kurze Zeit Ministerpräsident des Landes, so wird der Vater zur Zeit der Räterepublik geboren und muss seinen Lebensunterhalt mit Handlanger-Jobs, später als Übersetzer verdienen. Zu Beginn der 1950er Jahre, der Stalinismus herrscht in Ungarn, werden die Esterházys aufs Land verbannt und erfahren dort eine Reihe weiterer Demütigungen. Die Liberalisierung des Regimes lenkt die Geschicke der Familie in geordnetere Bahnen, doch in Ordnung kommen sie nicht. Contenance wird jedoch immer bewahrt.
Struktur: Der Roman stellt einigen Anspruch an das Aufnahmevermögen des Lesers. Längere lineare Erzählstränge lassen sich in dem aus 572 durchnummerierten Textbausteinen bestehenden Buch nur selten finden. Auch die Chronologie bietet nur in wenigen Passagen einen Orientierungsrahmen. Das Erzählen kreist ohne Anfang und Ende sowie ohne konventionelles Ziel weitgehend um sich selbst. Über die Familie Esterházy erfährt man letztlich wenig, umso größer ist jedoch das intellektuelle Vergnügen, eine Harmonia Caelestis in Text und Sprache zu erfahren und der sanften Subversion aller Ordnung beizuwohnen.
Wirkung: Obwohl das Buch nichts von dem hat, was einen Bestseller gewöhnlich ausmacht, stand es in Ungarn für Monate an der Spitze der einschlägigen Listen. Auch in Deutschland wurde es von der Kritik begeistert aufgenommen und fand, im Gegensatz zu Übersetzungen früherer Werke Esterházys, eine breite Leserschaft. R. F. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Rätselraten 18. Oktober 2010
Format:Taschenbuch
Hier ist also wieder so ein Buch: hochgelobt von Kritikern und Rezensenten, gefeiert im Feuilleton führender Blätter, gewissermassen gekrönt mit prestigeträchtigen Preisen. Auch auf dieser Website viel Lob. Alles in allem: gute Gründe, sich dieses Buch auf Weihnachten wünschen zu lassen. Was ich denn auch tat. Dann die Lektüre. Nun, man konzediert gerne, dass der Einstieg in ein solch literarisches Werk etwas schwieriger ist. Also durchhalten, auch wenn die ersten 50 Seiten schwierig waren. Doch je weiter man sich "vorkämpft", desto mehr beschleicht einen das ungute Gefühl: Bin ich zu dumm, um das zu begreifen? Warum geht es hier überhaupt? Alle sagen doch, was das für ein tolles Buch sei (Beitrag zur europäischen Literatur etc. etc.)....doch für mich bleibt es unergründlich. Ich finde den Text prätentiös, kapriziös, autistisch, auch chaotisch. Weder spannend noch wirkich kontemplativ.
Nun, das Buch scheint den Vorteil zu bieten, dass es in zwei Abschnitte unterteilt ist: einen ersten, die "nummerierten Sätze" der Familie Esterhazy, daherkommend als eine Art Anekdotensammlung (oder doch nicht? Ich fand's jedenfalls nicht sehr anekdotisch), und dann einen zweiten Abschnitt, der gemäss Kritik und Rezensionen den Niedergang der Familie im 19. und 20. Jahrhundert beschreibt. Nachdem ich im ersten Abschnitt nach etwa 120 Seiten aufgab, voller Rätselraten, was ich da wohl gelesen habe, wagte ich mich an den zweiten Abschnitt, in der Hoffnung, wenigstens dort leserischen Tritt zu fassen. Nun, diese Schwelle vermochte ich dann zwar zu nehmen....aber der Text zog sich zäh dahin. Es war eine Qual, die ich nach ebenfalls ca. 120 Seiten beendete.
Wie gesagt: es bleibt das Gefühl, "es" (was denn eigentlich?) nicht begriffen zu haben. Andere mögen es "verstanden" haben. Doch für meinen Teil muss ich sagen: nein, empfehlen würde ich diesen Schinken nicht.
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44 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein epochaler Roman 3. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Esterhazy gelingt mit diesem Buch der Anschluß an die großen Erzähler des 20. Jahrhunderts wie Th. Mann und Grass. In einer Sammlung sich immer wieder öffnender und nur scheinbar schließender Fragmente in Form numerierter Absätze spiegelt im ersten Teil ein stilisierter "Mein Vater" die Geschichte einer Familie im Spannungsfeld von Politik, Gesellschaft und Wissenschaft wider.
Der zweite Teil gestaltet sich feiner verzahnt aber ebenso offen wie der erste und schildert eine scharfe Abrechnung mit dem Kommunismus aus der Perspektive einer zugrunde gegangenen großen Aristokratenfamilie.
Mit Witz, Ironie und augenzwinkerder Sprachkritik schreibt Esterhazy ein Buch, an dem der Leser schwer zu schlucken und zu verdauen hat aber dafür mit Sätzen belohnt wird, die mit jedem wiederholten Lesen neue Impulse geben - Döblin hätte wohl seine wahre Freude an diesem Werk gehabt...
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14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 6. April 2005
Format:Taschenbuch
Man muss sich darauf einstellen, dass man, nachdem man die Übertragung der Verleihung des Friedenspreises an Peter Esterhazy live im Fernehen gesehen hat, sich bei seiner Dankesrede vor Lachen vom Sofa warf um danach umgehend die Harmonia Cealestis zu kaufen, unmittelbar bei Beginn der Lektüre von der Komplexität und dem Anspruch des Autors an den Leser erschlagen wird.
Die Familiengeschichte Esterhazy stellt sich nicht deshalb als immens komplex dar, weil sie immens komplex wäre - zumindest nicht mehr als bei dem Stammbaum zu erwarten wäre -, sondern aus dem Grunde, dass der Autor auf einen durchgehenden Erzählfaden weitgehend, um nicht zu sagen vollkommen, verzichtet. Stattdessen dreht sich die Erzählung fortwährend um sich selbst und um die wechselnden Rahmenbedingungen der Familiengeschichte. Dabei ist die zeitliche Erzählperspektive des Romans, nämlich dass "unabhängig von den Jahrhunderten" immer von "meinem Vater" gesprochen wird, wenngleich gewöhnungsbedürftig so doch nicht ablenkend vom eigentlichen Anliegen des Werkes.
Wer jedoch glaubt, sich den Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels als intellektuelles Alibi ins Bücherregal zu stellen und dann in leichter Gesellschaft auf eloquente Art und Weise den flüssig angelesenen Esprit von Esterhazy zum Besten geben zu können, der sei ausdrücklich gewarnt: Temporale und durchnumerierte Textversatzstücke ohne durchgehenden Bezug zueinander überfordern jeden, dessen literarisches Niveau bei fairer Selbsteinschätzung nicht über gelegentliche oder auch tägliche BILD-Lektüre hinausgeht, vermutlich gewaltig.
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9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kaum lesbar, dennoch ... 1. Februar 2005
Von Rolf Thum
Format:Taschenbuch
Wer liest schon über Seiten hinweg die Aufstellung der Besitztümer einer Aristokratenfamilie? Vermutlich niemand. Und wer sich nicht mit der Geschichte Ungarns bzw. der Donaumonarchie beschäftigt hat (oder sich damit beschäftigen will) und wer mit der ungarischen Mentalität (dem Selbsthass und dem Weltschmerz!) ganz und gar nicht zurecht kommt, wird das Buch nicht einmal bis zu dieser Aufzählung durchstehen (aber spätestens dann weglegen). Für alle anderen mögen einige Passagen - vor allem im flüssiger geschriebenen zweiten Teil - ein Genuss sein. Man bleibt aber bis zu Letzt hin- und hergerissen zwischen Begeisterung und Ablehnung. Und man mag sich vielleicht fragen, warum so ein Buch bzw. der Autor soviele Preise und überschwängliches Lob in der Presse bekommen hat. Vielleicht weil Adel verpflichtet?
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