Die Harfe gibt als bereits seit 3000 v.Ch. Erst im Mittelalter jedoch erhiet sie ihre wirkliche Bedeutung.
Einst war sie übrigens ein Bardeninstrument. Man benutze begleitend zum Vortrag von Sagen und Balladen, die nicht vorgelesen , sondern gesungen wurden.
Gegen Ende des Mittelalters hatten sich zwei Harfentypen entwickelt: die irische und die gotische Harfe.
Die irische Harfe , die von reisenden Barden an europäischen Höfen gespielt wurde, hatte einen ausgehöhlten Klangkörper, der von einem getrennten Rückenstück geschlossen wurde. Sie besaß außerdem eine vorgewölbte Vorderstange und Drahtsaiten.
Die gotische Harfe, die in Europa verbreitet war, hatte eher eine schlanke Darmseiten. Die Anzahl der Saiten war von Instument zu Instrument verschieden. Gewöhnlich spielte man mit den Fingernägeln, wodurch ein brillanter harter Ton entstand.
Die heutigen Orchesterharfen allerdings, wie auf der CD zu hören, haben einen perlenden Klang, der barocke Kompositionen zu einem ganz besonderen Hörvergnügen macht.
Besonders Händels Musik für die Harfe mutet geradezu sphärisch an.
Es handelt sich hierbei um zarte , äußerste filigrane, beruhigende Klänge, die sich wahrlich wohltuend auf der Seele ausbreiten.
Vielleicht ist die Harfe das Instrument, welches am intensivsten mit der Seele korrespondiert und sie dabei bewegen kann.
Wirklich wundervoll!
Die Klangqualität ist hervorragend.
Empfehlenswert.