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Harenberg Staatenlexikon. Die Geschichte aller Staaten im 20. Jahrhundert
 
 
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Harenberg Staatenlexikon. Die Geschichte aller Staaten im 20. Jahrhundert [Gebundene Ausgabe]

Bassam Tibi
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 991 Seiten
  • Verlag: Harenberg (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 361100894X
  • ISBN-13: 978-3611008948
  • Größe und/oder Gewicht: 24,8 x 20 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 915.177 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.09.2001
Zu seiner eigenen Überraschung findet Werner Hornung das "Harenberg Staatenlexikon" "überhaupt nicht knochentrocken". 37 Autoren erzählen, lobt der Rezensent, anschaulich die Geschichte sämtlicher Staaten auch bereits nicht mehr existenter wie die DDR oder das Osmanische Reich - der Welt und lockern ihre Darstellung mit Fotos, Grafiken und Karten auf. Zwei Register ermöglichen dazu ein komfortables und schnelles Nachschlagen. Trotz aller Begeisterung für das Lexikon führt Hornung einige Mängel auf: Ausgerechnet in der Geschichte Deutschlands seien den Autoren offensichtliche Fehler unterlaufen, etwa indem sie den Versailler Vertrag auf das Jahr 1920 datieren. Ansonsten seien die Informationen aber zuverlässig, zum Teil sogar überaus detailreich: Dass die japanischen Truppen 1932 bei minus 20 Grad Celsius in die Mandschurei eingedrungen sind, das, vermutet der Rezensent, ist deutlich mehr, als der Leser wissen will.

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Das "Harenberg Staatenlexikon" bringt alle Staaten des 20. Jahrhunderts miteinander in Verbindung unabhängig von der Frage, ob sie schon untergegangen sind oder bis heute bestehen. Eine sogenannte Länderrolle macht die Strukturdaten aller Staaten miteinander vergleichbar. Ebenfalls obligatorisch für jeden Staat sind eine Chronologie der wichtigsten Ereignisse, Übersichten zu den Staatsoberhäuptern und politischen Parteien im 20. Jahrhundert sowie Glossare, Themenkästen und Textdokumente. Im Hauptteil, der alphabetisch geordnet ist, folgt die Darstellung der historischen Entwicklung aller Länder, jeweils beginnend mit einem kurzen Rückblick ins 19. Jahrhundert und sodann konzentriert auf die wesentlichen politischen Ereignisse bis in die Gegenwart. Mehr als 1000 Fotodokumente illustrieren dieses Staatenlexikon.Das "Harenberg Staatenlexikon" behandelt alle Ende 1999 selbstständigen Staaten der Welt ebenso wie jene, die in den letzten 100 Jahren von der politischen Landkarte verschwunden sind - wie die Sowjetunion oder das Osmanische Reich. Eine klare Gliederung erlaubt das rasche Auffinden der gesuchten Information: Die Staaten sind alphabetisch geordnet, die Darstellung der historischen Entwicklung der Länder beginnt jeweils mit einem kurzen Rückblick ins 19. Jahrhundert und beschreibt dann die wesentlichen politischen Ereignisse bis in die Gegenwart. Zahlreiche Info-Elemente ergänzen den Fließtext. Zu den Standards gehören die "Länderrolle" mit den Strukturdaten des jeweiligen Staates, eine Chronologie der großen Ereignisse des 20. Jahrhunderts, Übersichten zu den Staatsoberhäuptern und wichtigsten politischen Parteien. Hinzu kommen Glossare, Themenkästen und Textdokumente. Mehr als 700 historische Fotos zeigen Meilensteine in der jüngeren Geschichte der Staaten, setzen die Handelnden ins Bild und machen die Lektüre des "Staatenlexikons" auch zu einem visuellen Erlebnis. Ein Blick auf die Geschichte des turbulenten 20. Jahrhunderts aus der Perspektive der Nationalstaaten: So lautet das Konzept des neuen "Harenberg Staatenlexikons". Für alle, die nachlesen möchten, wie die großen Kolonialreiche zerfielen, die Staaten der "Dritten Welt" die Unabhängigkeit erlangten und immer wieder Kriege die Landkarten verändert haben, bietet es einen kompetenten Überblick mit einer Fülle von interessanten Zahlen und Fakten.Bassam Tibi wurde 1944 in Damaskus geboren. Seit 1973 ist er Professor für Internationale Politik in Göttingen; seit 1988 darüber hinaus Research Associate in Harvard. Er ist Mitbegründer der arabischen Organisation für Menschenrechte. Seine regelmäßigen Fernsehbeiträge für das ZDF und seine Kommentare und Artikel in allen bedeutenden Zeitungen und Zeitschriften, vor allem aber seine Bücher, haben ihn als Kenner des Islam bekannt gemacht.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Nach seinem Länderlexikon von 1998 hat Harenberg erneut einen Wälzer auf den Markt gebracht, den man nicht aus der Hand legen mag, sobald man darin zu blättern beginnt. Das Staatenlexikon behandelt laut Untertitel die Geschichte aller Staaten im 20. Jahrhundert. "Aller" Staaten? Gewiss. In einem geographischen Nachschlagewerk würde man eigenständige Kapitel zum Osmanischen Reich, zu Österreich-Ungarn oder Tibet wohl vergeblich suchen. Hier wird man fündig und hat schnell die Brücke zwischen Geografie und Geschichte geschlagen.
Ein Reiz des Buches liegt in seiner Bebilderung, bei der man einige vertraute Motive entdeckt: Lech Walesa - noch so präsent, doch schon wieder so lange her; Expo 1998 in Lissabon - schon die Expo in Hannover ist ja längst Geschichte.
Es sind aber auch die unbekannten Motive, die neugierig machen, sich mit einzelnen Ländern auseinander zu setzen: Wann und warum wurde der britische "Union Jack" im iranischen Isfahan gehisst? Ist es tatsächlich noch keine 100 Jahre her, dass deutsche Schutztruppen in Togo einen Aufstand niederschlugen?
Daneben geben tabellarische Abrisse schnelle Überblicke, Sonderthemen wie der RGW oder die Hutu und Tutsi in Ruanda erleichtern die Orientierung. Während des Blätterns fällt einem dann auf, dass das Buch ja nicht Lesebuch, sondern klassisches Nachschlagewerk sein will.
Das Harenberg Staatenlexikon kann denjenigen empfohlen werden, die für historische Übersichten nicht im Internet nach einem Land recherchieren wollen.
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