Wer hat es nicht in der Schule gelernt- jeden Tag ein paar Vokabeln, ein paar Sätze wiederholen- nur 5 Minuten- das sei der beste, bequemste und angenehmste Weg eine Sprache zu lernen... Einsichtig- und doch, wer hat es je getan... Nun-: ich. Zumindest im letzten Jahr. Zum (Sprachen)- Lernen ist es trotz gegenteiliger Behauptungen nie zu spät. Ein Spanischkurs legte Grundlagen. Doch das Risiko bleibt, bei Grammatik und Literatur stehenzubleiben und auf der nächsen Reise doch wieder frustriert festzustellen, daß man nicht einmal ein Hotelzimmer bestellen kann. Und die fünf Minuten täglich... Tageslektion und Alltagssprache stellte der Berlitz Sprachkalender auf meinem Nachttisch bereit. Wechselnd Grammatik, Vokabeln, Sprichwörter, Redewendungen, landeskundliche Texte- in denen nicht jedes Wort sondern der Inhalt verstanden werden soll- verpackt in Rätseln, Cartoons, mehr oder weniger gut. Auf der Vorderseite die Fragen, auf der Rückseite die Lösungen folgt der Kalender dem Karteikastenprinzip. Blatt für Blatt für Tag- zum abreißen und in der Hosentasche zu verstauen- auf die nächsten freien 5 Minuten wartend... Ohne Grundlagen bliebe das ganze fragmentrisch, doch als Ergänzung, Auffrischung und als Lückenfüller auf dem Schreibtisch sehr lohnend. Und so wünsche ich am 1. 1. 2000: Ein gutes neues Jahr! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)