Einladung zum Gang durch ein imaginäres Museum der Malerei
Das "Museum der Malerei" ist Bildband und Lesebuch in einem. Es will Anleitung bieten, Bilder "lesen" zu lernen, ihre Bedeutungsebenen zu verstehen und die Stellung in der Kunstgeschichte zu bestimmen. Dieser völlig neu konzipierte Malereiführer "erzählt" die Entwicklung der Malerei von Giotto di Bondone (1266-1337) bis in die jüngste Gegenwart anhand von 525 exemplarischen Meisterwerken aus allen Epochen. Er wendet sich gleichermaßen an kunstinteressierte Laien wie an ein Fachpublikum, indem die Texte dem Laien die wichtigsten Grundinformationen zu einer ersten Orientierung liefern und zugleich dem Kenner neue, ihn vielleicht überraschende Gesichtspunkte bieten. Die Darstellungsform ist einfach, ohne zu simplifizieren, konkret und allgemein verständlich. Das imaginäre Museum der Malerei gliedert sich in 30 Abteilungen. Sie bezeichnen eine kunsthistorische Epoche oder einen bestimmten Abschnitt darin. Sie sind aber nicht unbedingt auf einen Kulturraum beschränkt, sondern fassen immer wieder Künstler aus verschiedenen "Kulturlandschaften" zusammen, die den selben oder verwandten Tendenzen folgten, und setzen sie zueinander in Beziehung. 30 einführende Essays geben einen kurzen Überblick über die Rolle der Malerei im jeweiligen Zeitraum. Die jeder Abteilung zugeordneten Bilder stehen immer für sich auf einer rechten Seite; eine präzise Bild-, die Basisdaten zu Künstler und Werk sowie das Zitat eines Zeitgenossen zum Maler oder seinem Bild sind auf der linken Seite zu lesen. So kann der Betrachter dieses "Museums der Malerei" sofort nachvollziehen, was er sieht, bzw. nachprüfen, was er soeben gelesen hat. Meisterwerke der Malereigeschichte sind in farbgetreuen Reproduktionen in den Originalproportionen gedruckt. Wo immer möglich, erweitern Bildausschnitte, Vergleichswerke oder Vorskizzen des Künstlers die Bildinformation. Das "Museum der Malerei" wird herausgegeben von Wieland Schmied in Zusammenarbeit mit einem Kuratorengremium, dem die Professoren Tilmann Buddensieg (Berlin), Andreas Franzke (Karlsruhe) und Walter Grasskamp (München) angehören. Sie haben die 525 Meisterwerke ausgewählt und bürgen mit ihren Namen für Konzeption und Gehalt dieses Malereiführers, an dem über 30 renommierte Kunsthistoriker und Fachjournalisten mitgearbeitet haben.