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Harenberg Kulturführer Klaviermusik: Werkbeschreibungen von über 750 Werken der Klaviermusik, Biografien von 100 Komponisten
 
 
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Harenberg Kulturführer Klaviermusik: Werkbeschreibungen von über 750 Werken der Klaviermusik, Biografien von 100 Komponisten [Gebundene Ausgabe]

Brigitte Esser , Christian Möller , Klaus Stübler
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Das Klavier ist neben der Orgel wohl das einzige Instrument, das wie ein Orchester viele Stimmen in sich vereinigt und mit dem ein einzelner Spieler ein voll entwickeltes musikalisches Ganzes reproduzieren kann. Vielleicht ist das Instrument deshalb so beliebt; jedenfalls haben fast alle Komponisten ihm bedeutende Werke anvertraut. Für alle jene, die mehr über das immense Klavierrepertoire erfahren möchten, dem sei der Harenberg Klaviermusikführer empfohlen.

Im Geleitwort schreibt eine der größten Pianistinnen unserer Zeit, Martha Argerich: "Jeder nähert sich der Musik auf seine Weise. Man muss nicht unbedingt dafür Klavier spielen können. Wenn es stimmt, dass derjenige mehr hört, der mehr weiß, dann ist es von diesem Klaviermusikführer ein kleiner Schritt in den Konzertsaal und ein großer zur Freude an der Musik." Wie wahr! Und so findet sich zu Beginn des über 1.000 Seiten umfassenden Kompendiums eine fundierte und wunderbar illustrierte Geschichte der Klaviermusik, die von den Anfängen in der Renaissance bis in die heutige Zeit reicht und den Jazz dabei nicht vernachlässigt. Schwerpunkt des Nachschlagwerkes sind die 180 Komponisten, die mit 600 Werken vertreten sind. Der Bogen reicht von Isaac Albéniz und Johann Sebastian Bach über Mozart, Beethoven, Brahms, Chopin, Liszt und Wagner bis zu den zeitgenössischen Komponisten.

Die alphabetisch geordneten Komponistenartikel bieten jeweils ein Komponistenporträt, das sich vornehmlich auf sein musikalisches Schaffen beschränkt; eine Einordnung des Klavierschaffens, ein weitgehend vollständiges Werkverzeichnis und übersichtlich strukturierte Besprechungen der Klavierwerke. Dies ist alles leserfreundlich aufbereitet -- einer der größten Vorzüge der Harenberg-Kulturführer. Über 1.000 Abbildungen von Komponisten und Pianisten, Notenhandschriften und anderen Dokumenten illustrieren das Geschriebene und laden zum Stöbern ein. Parallel zum Buch erscheint, wie bereits in den anderen Musik-Führern, eine separat erhältliche 12-CD-Edition, in denen die wichtigsten Klavierwerke oder in sich abgeschlossene Stücke, etwa 230 Sätze an der Zahl, zu Gehör gebracht werden. --Teresa Pieschacón Raphael -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung


Die Welt des Klaviers - zum Lesen, Sehen und Hören
Kein anderes Instrument hat für die Geschichte der Musik mehr Bedeutung gehabt als das Klavier. Am Klavier haben die allermeisten Komponisten gelernt, gelitten, geweint, gejubelt und vor allen Dingen komponiert. Musik, die für Orchester und für die unterschiedlichsten Instrumente geschrieben wurde, ist zumeist am Klavier entstanden. Der "Harenberg Klaviermusikführer" enthält alle Besetzungsvarianten (ein- und zweihändig, vierhändig, zwei Klaviere, mehr als vier Hände). Über 400 Werke von 135 Komponisten werden vorgestellt und analysiert. Die Redaktion des Fachmagazins "FonoForum" empfiehlt für die meisten der über 400 Werke und ihre Komponisten die herausragendsten derzeit im Handel erhältlichen CD-Einspielungen. Aber nicht nur von den Komponisten und ihren Werken ist die Rede, der "Harenberg Klaviermusikführer" versteht sich als Kompendium, das umfassend Auskunft geben will über alles, was mit diesem einzigartigen Instrument in Verbindung steht. Dazu gibt es eine eng mit dem Buch verzahnte 12 CD-Edition.Dieses Standardwerk für alle, die Klaviermusik hören, selber spielen und darüber lesen wollen, informiert auf rund 1000 Seiten über 600 Werke von 180 Komponisten, von Isaac Albeniz über Beethoven, Brahms, Chopin, Liszt, Mozart und Wagner bis zu den zeitgenössischen Komponisten von Rang. Sämtliche Daten sind auf dem aktuellsten Stand und werden ebenso übersichtlich wie zuverlässig präsentiert. Kompetente Musikwissenschaftler und -publizisten schildern die Entstehungsgeschichte aller großen Werke und liefern präzise Analysen.
Der "Harenberg Klaviermusikführer", herausgegeben von dem Musikwissenschaftler Professor Dr. Christoph Rueger, beginnt mit einem geschichtlichen Abriss, der Zusammenhänge deutlich macht und auch Komponisten erfasst, die im Hauptteil nicht mit eigenen Beiträgen gewürdigt werden. Die alphabetisch geordneten Komponistenkapitel bieten jeweils Biografie, Einordnung des Klavierschaffens, ein weitgehend vollständiges Werkverzeichnis sowie übersichtlich strukturierte
Werkbesprechungen.
Über 1100 vorwiegend farbige Abbildungen von Komponisten und Pianisten, Noten-handschriften und Dokumenten machen die Welt der Klaviermusik auch zu einem optischen Erlebnis. Im Anhang findet der Benutzer neben Personen- und Werkregister zusätzlich ein Pianisten- und Instrumentenlexikon, Glossar, eine Chronologie sowie eine kleine Geschichte der Klaviermusik. Die einzigartige Idee der Kombination von Buch und CD-Sammlung - realisiert beim "Harenberg Opernführer" - ist auch bei diesem Werk fortgeführt: Parallel zu dem Klaviermusikführer erscheint in enger Verzahnung mit dem Text eine 12 CD-Edition mit den besten Einspielungen von Decca, Deutsche Grammophon und Philips Classics. 231 jeweils vollständige Sätze ergeben 15 Stunden Highlights der Klaviermusik vom Barock bis zur Gegenwart präsentiert von den besten Künstlern unseres Jahrhunderts.
Die Redaktion der Fachzeitschrift "FonoForum" empfiehlt für die meisten der über 600 Werke und ihre Komponisten die herausragenden derzeit im Handel erhältlichen CD-Einspielungen. In ihrem Geleitwort schreibt Martha Argerich: "Jeder nähert sich der Musik auf seine Weise. Wenn es stimmt, dass derjenige mehr hört, der mehr weiß, dann ist es von diesem Klaviermusikführer ein kleiner Schritt in den Konzertsaal, und ein großer zur Freude an der Musik." -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Von Heike Geilen HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
"Wenn es stimmt, dass derjenige mehr hört, der mehr weiß, dann ist es von diesem Klaviermusikführer ein kleiner Schritt in den Konzertsaal, und ein großer zur Freude an der Musik." Dies schrieb die argentinische Pianistin Martha Argerich im Geleitwort der 2. Auflage des "Harenberg Klaviermusikführers".
Geändert hat sich an der Aussagekraft ihrer Worte in Bezug auf den neuen vorliegenden "Harenberg Kulturführer Klaviermusik" nichts.

Auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, dass Lang Langs Konterfei den neuen "Harenberg Kulturführer Klaviermusik" prägt, so hat der neue Herausgeber dieses wohl umfassendsten Kompendiums zwar ebenfalls einen chinesischen "Wunderpianisten" abgebildet, aber es handelt sich um Yundi Li.
Die neuen "Hausherren" haben indes nicht nur optisch eine Verjüngungskur angetreten - die letzte Auflage zierte noch der US-amerikanische Altmeister ukrainischer Herkunft Vladimir Horowitz -, sondern der zuletzt 1999 erschienene Klaviermusikführer wurde völlig neu überarbeitet.

Was ist anders? Oder besser?
Zumindest in ihren Abmessungen gleichen sich die beiden schwergewichtigen Traktate. Auch wenn das Altwerk 241 Seiten mehr aufzuweisen hatte.
Weggefallen sind das Einführungskapitel "Die Geschichte der Klaviermusik", das 40seitige Pianisten- und ein kleines Instrumentenlexikon.

Auch die Anzahl der vorgestellten Komponisten wurde stark reduziert: von dazumal 180 werden "nur noch" 100 im neuen Band vorgestellt. Viele, der Allgemeinheit kaum bekannte Komponisten tauchen nicht mehr auf. Doch widmet man sich den im Band verbliebenen größtenteils mit ausführlicheren Betrachtungen ihrer Werke. So werden nun 750 Werke besprochen. In der 2. Auflage waren es "nur" 600 Werke.

"Der Leser erfährt dabei alles. was er über die Uraufführung und Spieldauer, die Musik, die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte sowie die epochemachenden Aufführungen der einzelnen Stücke wissen muss.", so die Lexikonredaktion, deren Meinung man sich uneingeschränkt anschließen kann.

Ein Mehrfarbendruck (Überschriften und Leitwörter sind blau hervorgehoben oder farblich hinterlegt) bietet im Inneren eine modernisierte und ansprechende Visualisierung. 270 meist großformatige Fotos lassen berühmte Pianistinnen und Pianisten auftreten, Tabellen und Infokästen vermitteln interessantes Hintergrundwissen.

Es ist zwar gut, über Musik zu lesen, vordergründiges und hintergründiges Wissen über Komponisten, ihre Werke und deren Interpreten zu erwerben. Doch Musik will vor allem mit den Ohren erfahren werden. Daher sind die 800 diskografischen Empfehlungen, die auf bedeutende Einspielungen der besprochenen Werke hinweisen, besonders wertvoll. Diese bieten eine erste Orientierung auf dem fast unüberschaubaren CD-Mark.

Ein hilfreiches Glossar mit wichtigen Fachbegriffen rundet den Band wohltuend ab.

Fazit:
Alles in allem ist der neue "Harenberg Kulturführer Klaviermusik" ein Werk, welches wohl kaum ein vergleichbares Pendant auf dem deutschen Markt zu "fürchten" hat.
Ein Muss für jeden, der Klaviermusik liebt und sich tiefer mit dieser Materie beschäftigen möchte oder einfach nur einmal bei "seinem" Lieblingskomponisten nachschlagen will.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
An der Oberfläche 30. April 2007
Von S. Schön
Format:Gebundene Ausgabe
Der Klaviermusikführer von Harenberg wird dem Anspruch für ein solches Buch in dieser Aufmachung nur bedingt gerecht. Der Umfang und die gut gelungene Optik des Buches lassen erwarten, dass die Thematik Klaviermusik (KLassik) umfassend und in die Tiefe gehend herausgearbeitet wird. Beim Studieren des Musikführers stellt sich aber rasch eine gewisse Ernüchterung ein. Warum ist das so? Nun, die ausgewählten Werke sind nur oberflächlich und kurz beschrieben, es fehlen leider Notenbeispiele und es fehlen vor allem die Klavierkonzerte. Diese gehören meines Erachtens in einen Klaviermusikführer hinein. Beim Reclam gibt es sie. Auch sind die Epochen der Klaviermusik nicht beschrieben, wie auch, die gliederung des Buches ist alphabetisch aufgebaut. Statt dessen sieht man viele Fotos und Bilder von Pianisten. Die CD-Tipps geben auch nicht viel her. Diese sollten vielleicht besser in einen CD-Führer enthalten sein, der auch die Aufnahmen zu je einem Werk im Vergleich bewertet. Mein Fazit: Der Klaviemusikführer kratzt nur an der Oberfläche des Genres. Wer sich wirklich über KLaviermusik informieren will, der sollte besser zum Reclam greifen.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr gut! 7. Juli 2003
Von Robert
Format:Gebundene Ausgabe
Ich besitze sowohl den Harenberg als auch die beiden Klavierführer von Reclam. Der Harenberg gefaellt mir von diesen beiden Standardwerken erheblich besser. Die lockere Aufmachung mit vielen Bildern gefaellt auf Anhieb. Auch die Beschreibungen der einzelnen Werke finde ich sehr gut: Weniger musikwissenschaftlich als der Reclam, aber gerade das macht den Harenberg zu meinem bevorzugten Nachschlagewerk. Die Verweise auf "Referenzaufnahmen" und das kurze Nachschlagewerk über die bekanntesten Pianisten runden das Werk ab.
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