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Harenberg. Das Buch der 1000 Bücher. Autoren, Geschichte, Inhalt und Wirkung
 
 
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Harenberg. Das Buch der 1000 Bücher. Autoren, Geschichte, Inhalt und Wirkung [Gebundene Ausgabe]

Joachim Kaiser
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 1248 Seiten
  • Verlag: Harenberg; Auflage: 2., erg. u. akttualis. A. (1. Januar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3411761180
  • ISBN-13: 978-3411761180
  • Größe und/oder Gewicht: 24,8 x 19,6 x 7,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 783.517 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Schon allein das Gewicht dieses Werkes ist mit über drei Kilogramm beeindruckend -- mehr als 1.200 Seiten mit Texten über große, wichtige Bücher, die Nationen, Zeitalter oder Denkströmungen geprägt haben: von grundlegenden Religionstexten (Bibel, Koran) und den Autoren der griechischen und römischen Antike über all die Klassiker der Literaturgeschichte bis hin zu aktuellen Literaturnobelpreisträgern wie Grass oder Naipaul. Geordnet sind die Beiträge nach Autoren, wobei jeweils nach einer kurzen Einführung in Leben und Werk ein oder mehrere Bücher vorgestellt werden: in bis zu einer Seite langen Texten wird verständlich und erhellend auf Inhalt, Aufbau und Wirkung des jeweiligen Werkes eingegangen. Obwohl 150 Mitarbeiter für die Beiträge verantwortlich waren, ist die Qualität gleich bleibend hoch.

Das Buch der 1000 Bücher möchte aber noch mehr sein als ein Kanon der hohen Literatur. Auch wenn der Schwerpunkt eindeutig auf der Belletristik liegt, wird auch auf große Werke der Wissenschaft, vor allem der Geisteswissenschaft, hingewiesen. Hier wird es freilich interessant: Kann man in ein paar Zeilen Einsteins Relativitätstheorie oder Kants Kritik der reinen Vernunft zusammenfassen oder erklären? Der Versuch, auch solche Meilensteine der Geistesgeschichte zu berücksichtigen, ist ehrenhaft und auch grundsätzlich zu begrüßen, hat aber Sätze zur Folge, die unverständlich bleiben müssen. Z.B.: "Das raum-zeitliche Kontinuum ist in der allgemeinen Theorie nicht mehr euklidisch wie in der speziellen Theorie."

Wirklich fragwürdig ist allerdings die Entscheidung, auch Werke der Trivialliteratur aufzunehmen. Da findet sich gleich neben Nobelpreisträger Claude Simon, einem der wortmächtigsten lebenden Schriftsteller, Johannes Mario Simmel, der es mit seinen Büchern zwar regelmäßig in die Bestsellerlisten schaffte, aber in einem Kanon bedeutender Bücher fehl am Platz ist. Beispielsweise ist die kleinste Erzählung eines Franz Kafka, von dem nur drei Werke hier Erwähnung finden, bedeutender und wirkmächtiger als jeder noch so auflagenschwere Bestsellerroman. Das ist andererseits das Spannende an jedem Kanon: Dass es Vergnügen macht, sich aufzuregen, an der jeweiligen Auswahl zu reiben, Gegenvorschläge zu überlegen.

Von Petitessen dieser Art abgesehen, ist Das Buch der 1000 Bücher ein sehr gut gemachtes, faszinierendes Werk, in dem man sich nur allzu leicht festliest. --Christian Stahl

Kurzbeschreibung

Gibt es die 1000 wichtigsten Bücher?

Im Harenberg Verlag ist ein neuer Kanon der Literatur erschienen. Die Frage, welche Bücher der Mensch gelesen haben sollte, ist unter dem Kennwort "Literatur-Kanon" schon so oft gestellt worden, dass sich kaum noch neue Antworten finden lassen. Oder vielleicht doch? Der Harenberg Verlag will das Feuer nicht neu zündeln, sondern hat gleich einen Flächenbrand entfacht: "Das Buch der 1000 Bücher" ist der dicke Wälzer betitelt, in dem Herausgeber Joachim Kaiser über den Sinn eines solchen Kanons nachgedacht und für den 150 Autoren recherchiert, dokumentiert und aufgeschrieben haben, welche Bücher wann und warum die Welt bewegt haben.

1247 großformatige Buchseiten haben Kaiser und das Autorenteam gebraucht, bevor das Ergebnis jahrelanger Arbeit nun in den Buchhandlungen angekommen ist. Zu jedem der 1000 ausgewählten Werke aus rund zwei Jahrtausenden gibt es neben den genauen bibliographischen und historischen Daten jeweils Informationen über die Einordnung in die Kultur- und Geistesgeschichte.

Präzise Hinweise auf Entstehung und Umfeld, den kurz referierten Inhalt, eine Analyse zu Aufbau und Struktur und – von der Redaktion besonders ernst genommen – eine sehr präzise Wirkungsgeschichte. Das Ziel, soviel Stoff zu 1000 Büchern nach stringentem Konzept unterzubringen, hat den Band zu einem der umfangreichsten Nachschlagewerke der letzten Jahre gemacht. Wer es nicht in Seiten, sondern nach Gewicht ausdrücken will, bringt 3,1 kg auf die Waage.

"Das Buch der 1000 Bücher" wäre jedoch mit den Hinweisen auf die 1000 einzelnen Beiträge nur höchst unzureichend beschrieben, denn zur Konzeption gehört – wie immer bei Harenberg – sehr viel mehr: Da sind zuerst die rund 1250 größtenteils farbigen Abbildungen zu nennen, darunter Konterfeis der insgesamt 860 kommentierten Autoren, daneben vor allem die Abbildungen von Umschlägen wichtiger Original-, Erst- oder Jubiläumsausgaben, Szenen aus der Schreibwerkstatt, Fotos von Filmen, die nach den ausgewählten Werken entstanden sind, Dokumente von Dichterfreundschaften und viele andere Darstellungen.

Ergänzt werden die Texte zu den 1000 Büchern und die inhaltlich genau abgestimmten Abbildungen durch zahllose Übersichten. So gibt es die immer wiederkehrenden Rubriken "Die wichtigsten Bücher von ...", chronologische Anordnungen, die erkennen lassen, in welcher Reihenfolge sich die Hauptwerke eines Schriftstellers aneinandergefügt haben, für die großen Romane der Weltliteratur haben die Redakteure des Mammutwerkes kurze Charakteristiken der Hauptfiguren erarbeitet. Stichwort-Kästen enthalten Erläuterungen zu Fachbegriffen wie "Elegie" und zu Gattungen, literarischen Gruppen und Strömungen (wie z. B. "Frankfurter Schule" oder "Gruppe 47"). Andere Übersichten listen Bücher auf, die das selbe Thema wie das erörterte Werk zum Gegenstand haben.

In der Marginalspalte, die in allen Nachschlagewerken des Harenberg Verlages eine wichtige Rolle spielt und in der Redakteure und Autoren es inzwischen zur Meisterschaft gebracht haben, finden sich Textauszüge zu den besprochenen Werken, aber auch Zitate, in denen Freunde, Kritiker und Literaturhistoriker sich über das jeweilige Werk geäußert haben. So tritt zu den analysierenden Haupttexten das authentische Bild der oft spannenden und wechselvollen Rezeptionsgeschichte.

Natürlich wirft ein Werk, das den Kanon der Literaturgeschichte neu definieren möchte, die Frage nach der Auswahl auf. Herausgeber Kaiser und der Verlag haben betont, dass sie "1000 wichtige, wegweisende und lesenswerte Bücher" auswählen wollten. Berücksichtigt wurden nicht nur Romane, sondern auch bedeutende Novellen, eigenständige Lyriksammlungen und Kinderbuchklassiker, außerdem – und darin liegt der besondere Reiz dieses Buches – programmatische Schriften, exemplarische Sachbücher, Reiseberichte und bedeutende Monographien. Auch die großen anonymen Werke der Kulturgeschichte, also z. B. "Bibel", "Talmud" und "Koran", aber auch "Edda", "Nibelungenlied" und das "Gilgamesch-Epos" werden analysiert. Nur die dramatische Literatur bleibt außen vor – was vielleicht darauf schließen lässt, dass mit einigem Abstand ein eigenes Werk zu diesem Thema folgen könnte.

"In den Naturwissenschaften ist jeweils der neueste Forschungsstand allein verbindlich", schreibt Kaiser in seiner Einleitung, "Inhalt und Gehalt einer Dichtung sind jedoch unüberholbare Sprachformen." Ob sich aus der literarischen Gesamtheit eine absolute Auswahl von 1000 Büchern treffen lässt, nimmt Kaiser nicht in Anspruch: "Der 'Kanon' ist eine empfehlende, hilfreich kommentierte Auswahl, die sehr wohl nützlich sein kann und dem Bereitwilligen, Aufgeschlossenen und Neugierigen helfen will. Jeder ehrgeizige Leser kann diesem 'Kanon' seinen 'eigenen Kanon', seine eigene Auswahl entgegensetzen."

In diesem Sinne ist die Diskussion eröffnet. "Das Buch der 1000 Bücher" erinnert an viele Werke, die von Generationen von Lesern verschlungen wurden und bis heute Maßstab geblieben sind. Es finden sich darin aber auch jene Bücher, die so viele Menschen immer schon lesen wollten, aber zu deren Lektüre sie vermutlich auch in Zukunft nicht kommen. Auch ihnen soll mit diesem Werk geholfen werden, denn es versteht sich als ein "Wegweiser für Leser".


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Timo Brandt TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein Literatur-Kanon ist ja immer so eine Sache. SOft sind in einem dieser Sammlungen zu wenige (Die ZEIT-Bibliothek der 100 Bücher; 50 Klassiker) oder aber zu viele (unbedeutende) in einem Band (1001 Bücher: Die Sie lesen sollten, bevor das Leben vorbei ist)

Harenbergs Kanon ist in seinem Umfang zwar nah an letzterer Sorte, jedoch muss man zugeben, dass es bei weitem immer noch die beste Sammlung von Autoren und Werken und deren Einordnung, Inhalt und Gewichtung, ist, die es zur Zeit gibt. Gerade die vielen Nebenerklärugen (Begriffe wie "Trümmer-Literatur" und ähnliches wird erklärt, von den wichtigsten Autoren werden kleine Werklisten an den Seiten eingefügt, Textbeispiele und Bilder) sind immer wieder interessant und anregend.

Es gibt zwei sich unterscheidende Ausgaben, eine von 2002, eine von 2005. In der ersteren finden sich mehr Underdogs und insgesamt mehr Vielfalt, in der letzteren findet sich vermehrt Bestsellerliteratur und klassische Theaterstücke.

Hier ist eine Liste der Werke, die in der Ausgabe von 2002 enthalten ist, in der von 2005 jedoch nicht. Von Autoren mit einem * sind trotzdem noch andere Bücher enthalten.

Nelson Algren - Der Mann mit dem goldenen Arm
Mário de Andrade - Macunaima
Isaac Asimov - Ich, der Robo
Sri Aurobindo - Das göttliche Leben
Peter Bamm - Die unsichtbare Flagge
Samuel Beckett* - Molloy
Joachim Ernst Berendt - Das Jazzbuch
Thomas Louis Berger - Der letzte Held
Manfred Bieler - Der Mädchenkrieg
Adolfo Bioy Casares - Morels Erfindung
Silvio Blatter - Kein schöner Land
Nicolas Born - Die Fälschung
Bernard von Brentano - Theodor Chindler
Hermann Broch* - Der Tod des Vergil
George Büchner* - Lenz
Elias Canetti* - Masse und Macht
Raymond Carver - Wovon wir reden, wenn wir von Liebe reden
Joseph Conrad* - Lord Jim
Karl-Heinz Deschner - Die Kriminalgeschichte des Christentums
Heimito von Doderer* - Die Dämonen
Theodore Dreiser - Eine amerikanische Tragödie
Friedrich Dürrenmatt* - Der Tunnel
Ralph Waldo Ellison - Unsichtbar
William Faulkner* - Schall und Wahn
Albert Goes - Das Brandopfer
Johann Wolfgang von Goethe* - Zur Farbenlehre
Juan Goytisolo - Identitätszeichen
Baltasar Gracian - Das Handorakel oder die Kunst der Weltklugheit
Julian Green - Leviathan
Friedrich Hacker - Aggression
Alex Haley - Wurzeln (Roots)
Gerhard Hauptmann* - Bahnwärter Thiel
Joseph Heller - Der IKS Haken
Fritz von Herzmanovsky-Orlando - Der Gaulschreck im Rosennetz
Christopf Wilhelm Hufeland - Die Kunst, das menschliche Leben zu verlängern
Lee Iacocca - Iacocca - Eine amerikanische Karriere
Yasushi Inoue - Die Eiswand
Wahsington Irving - Das Skizzenbuch
Jens Peter Jacobsen - Niels Lyhne
Arthur Koestler - Sonnenfinsternis
Annette Kolb - Die Schaukel
Birgitte Kronauer - Berittener Bogenschütze
Alain-René Lesage - Gil Blas von Santillana
Bronislaw Kasper Malikowski - Geschlecht und Verdrängung in primitiven Gesellschaften
Daria Maraini - Die stumme Herzogin
Mary McCarthy - Die Clique
Yukio Mishima - Geständnis einer Maske
Multatuli - Max Havelaar
Joyce Carol Oates - Im Dickicht der Kindheit
Konstantin Paustowski - Erzählung vom Leben
Walker Percy - Der Idiot des Südens
Leo Perutz - Nachts unter der steinernen Brücke
Charles-Ferdinand Ramuz - Besuch des Dichters
Gerard Reve - Die Abende
Rainer Maria Rilke* - Duineser Elegien
Jewgeni Samjatin - Wir
Nathalie Sarraute - Tropismen
Warlam Schatamow - Geschichte aus Kolyma
Olive Schreiner - Geschichte einer afrikanischen Farm
Ignazio Silone - Brot und Wein
Albert Vigoleis Thelen - Die Insel des zweiten Gesichts
Felix Timmermans - Pallieter
Friedrich Torberg* - Der Schüler Gerber hat absolviert
Arnold Toynbee - Der Gang der Weltgeschichte
Miguel de Unamuno - Nebel
Josef Winkler - Natura Morta

Hier die Werke, die in der 2005 enthalten sind, aber nicht in der von 2002:

Aischylos - Die Perser
Roald Amundsen - Die Eroberung des Südpols
Samuel Beckett* - Warten auf Godot
Thomas Bernhard* - Heldenplatz
Wolfgang Borchert - Draußen vor der Tür
Marion Zimmer Bradley - Die Nebel von Avalon
Bertold Brecht* - Dreigroschenoper
Brockhaus - Die Enzyklopädie
George Büchner* - Woyzeck
Pedro Calderom de la Barca - Das Leben ein Traum
Agatha Christie* - Mord im Orient-Express
Marion Gräfin Dönhoff - Kindheit in Ostpreußen
Duden
Friedrich Dürrenmatt* - Die Physiker
Joachim Fest - Hitler
Helen Fiedling - Bridget Jones
Ken Follett* - Die Säulen der Erde
Jonathan Franzen - DIe Korrekturen
Marianne Fredriksson - Hannas Töchter
Elizabeth George - Gott schützt dieses Haus
Ralph Giordano - Die Bertinis
Johann Wolgang von Goethe - Faust
Noah Gordon - Der Medicus
Martha Grimes - Inspektor Jury sucht den Kennington Diamant
John Grisham - Die Firma
Benoîte Groult - Salz auf unserer Haut
Thomas Harris - Das Schweigen der Lämmer
Gerhard Hauptmann* - Die Weber
Hugo von Hoffmansthal - Jedermann
Nick Hornby - High Fidelty
Sivi Hustvedt - Was ich liebte
Henrik Ibsen - Nora oder ein Puppenheim
Florian Illies - Generation Golf
Janosch - Oh wie schön ist Panama
Wladimir Kamir - Russendisko
Heinrich von Kleist* - Der zerbrochene Krug
Hildegard Knef - Der geschenkte Gaul
Heinz G. Konsalik - Der Arzt von Stalingrad
Ildikó von Kürthy - Mondscheintarif
Gottfried Ephraim Lessing - Nathan der Weise
Hera Lind - Das Superweib
Charlotte Link - Sturmzeit
Loriot - Das Frühstücksei
Arthur Miller - Der Tod des Handlungsreisenden
Walter Moers - Die 13 1/2 Leben des Kapitän Blaubär
Moliere - Der eingebildete Kranke
Hakan Nesser - Der unglückliche Mörder
Rosamunde Pilcher - Die Muschelsammler
Jean Racine - Phädra
Marcel Reich-Ranicki - Mein Leben
Ruth Rendell - Die Besucherin
Friedrich Schiller* - Die Räuber
William Shakespeare* - Romeo und Julia
William Shakespeare* - Hamlet
Jane Smiley - Tausend Morgen
Sophokles - Antigone
Martin Suter - Die dunke Seite des Mondes
Anton Tschechow* - Drei Schwestern
Minette Walters - Im Eishaus
Walther von der Vogelweide - Gedichte
Frank Wedekind - Frühlingserwachen
Franz Werfel* - Der veruntreute Himmel
Urs Widmer* - Der Geliebte der Mutter
Carl Zuckmayer - Der Hauptmann von Köpenick
Carl Zuckmayer - Als wärs ein Stück von mir
Stefanie Zweig - Nirgendwo in Afrika
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81 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Informativ 28. Januar 2003
Von "matzab"
Format:Gebundene Ausgabe
Obwohl es hier bereits einige Rezensionen zu dem Buch "Harenberg - Das Buch der 1000 Bücher" gibt, muss ich mal meinen Senf dazugeben.
In dem Buch werden, wie der Titel verrät, insgesamt 1000 Bücher rezensiert. Hierbei werden nicht nur bekannte Autoren samt ihren Büchern erwähnt, sondern es gibt auch Analysen zum Beispiel der Bibel oder des Talmud.
Zu jedem Autor wird hierbei eine Kurzbiographie gegeben und es gibt zu einigen auch eine Kurz-Bibliographie, die die wichtigsten Werke des jeweiligen Autors / der jeweiligen Autorin umfasst.
Das Buch selbst wird hinsichtlich seiner Entstehung, seines Aufbaus, seiner Wirkung und selbstverständlich seines Inhalts analysiert. Diese Analyse ist stets sehr informativ und verständlich geschrieben, sodass allein das stöbern in dem Buch der 1000 Bücher eine Menge Spaß bereitet, wenn man sich auch nur ein wenig für das Lesen begeistert.
Das Buch ist aufgrund seines immensen Gewichts sicherlich nicht unbedingt etwas für den Strand, man kann in ihm aber z.B. auf dem Sessel, der Couch oder aber im Bett stöbern. Dabei sollte immer ein Zettel parat bleiben, denn es wird nicht ausbleiben, dass man sich einige hierin vorgestellte Bücher gerne bestellen möchte, da man Appetit auf diese bekommen hat.
In meinen Augen ist das Buch ein Muss für jeden Lesebegeisterten und gibt einen guten Überblick über einige lesenswerte Bücher.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Großartig 15. März 2006
Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Dieser großartige Kanon der Literatur stellt 1000 der bekanntesten Werke, ihre Autoren und ihre Hintergründe vor. Es ist mit über 3 Kilo ein Klotz, trotzdem ist alles übersichtlich, bunt und zugänglich gestaltet. Sie erhalten auf über 1200 Seiten ein geballtes Wissen über die Weltliteratur. Wegen der hohen Qualität zeigt Amazon die Texte in Kooperation mit dem Verlag bei den jeweiligen Büchern an.

Die Struktur ist dabei konsequent immer gleich: Autor, Werk(e), Entstehung, Inhalt, Kommentar und Wirkung. Hinzu kommen Bilder der Erstausgaben, der Autoren oder Filmausschnitten. Die Texte sind prägnant und so informativ, dass sie für das Allgemeinwissen oftmals ausreichen - was natürlich nicht heißt, das man die Bücher nicht mehr lesen soll. Aber wie viele berühmte Werke würde man gern lesen und findet nur einfach die Zeit nicht mehr dazu?

Man mag sich darüber streiten, welche bei Millionen Büchern nun die 1000 wichtigsten sein mögen, zumindest aber bei einigen 100 gibt es keinen Zweifel, es handelt sich um historische Eckpfeiler der Literatur. In Zeiten, wo die Märkte mit Trivialität überflutet werden, hilft Ihnen dieses Buch effektiv, sich im Dschungel der Weltliteratur zurechtzufinden. Mindestens für Literaturbegeisterte wird dieses Lexikon immer wieder eine Freude sein.
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Vor 13 Monaten von Bücher-Liebhaberin veröffentlicht
Ein großartiger und interessanter Führer, den man immer...
Was soll man lesen? Die Welt der Literatur ist ein Dschungel, unglaublich vielfältig und aufregend, aber auch äußerst schwer zu durchqueren. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Redaktion Literaturtipp.com veröffentlicht
1000 Bücherwünsche
Einfach nur unglaublich, was alles zur Weltliteratur gehört! Oder hätten sie gewusst das Biene Maja, der Struwwelpeter, und Harry Potter mit von der Partie sind? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. April 2007 von A. Huck
Leider nur medioker!
Die Zusammenstellung der Autoren und Werke vor allem nach Wirkung und Umsatz ist prinzipiell zu akzeptieren; dass ich allerdings unter L statt Lernet-Holenia Hera Lind finde oder... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. März 2007 von wuzenz
macht lust aufs lesen
ein nachschlagewerk, das breit gefächert ist - von klassikern über nobelpreisträger und trivialliteratur bis hin zur bibel! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Januar 2007 von buchliebhaberin
breitfächrig
das buch, das zum lesen anregt. und das buch, das zum ABER anregt:

kürthy neben sarte, charlotte link neben hesse;

meilensteine und meisterwerke neben... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. September 2006 von A.S
was ich alles noch nicht gelesen habe......
Auch als ausgesprochene Vielleserfamilie können wir zu unserer Freude immer wieder feststellen, dass es auch ohne viele jährliche Neuerscheinungen unglaublich viel zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. März 2006 von Michael Forstner
Nichts zum lesen.
Bei diesem durchaus eindrucksvollen Schmöker handelt es sich um kein Buch, welches man von vorne nach hinten durchlesen kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. April 2005 von Peter Langheinrich
macht Lust zum Weiterlesen
mir wurde dieses Buch zum Weihnachten geschenkt, seitdem lässt es micht nicht mehr los; jeden Tag gehe ich systematisch von A an das Buch durch, markiere mit einem Textmarker... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2005 von Schmelzer Susanne
Das Buch der 1000 Bücher
Es ist leicht zu lesen und hat eine wircklich gute Aufteilung der Bücher und ihrer Literaten. Sehr interessant die Personenbeschreibung von den Schriftstellern. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. November 2004 von Literatin
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