Das zweite Album der Schweizer Krokus (der Marc-Storace-Ära) steht dem ersten ("Metal Rendez-Vous") in nichts nach. Nach dem relativ kurzen Einsteiger "Celebration" gibt es gleich den ersten Höhepunkt namens "Easy Rocker". AC/DC, zieht euch warm an! Danach kommt eine Hommage an ein anscheinend wundervolles weibliches Wesen, die schon irgendwie albern klingt ("Hu Huu"). Frage mich, ob das eigene Erfahrungen sind (...YUK!!!).
"Mr. Sixty Nine" ist ein flotter Rocker im Stil der berühmten Australier (simpel aber effektiv), und die folgenden Songs haben ebenfalls das Feeling von AC/DC, aber immer auf höchstem Niveau. Dafür sorgen besonders die Gitarristen Fernando von Arb und Tommy Kiefer (ohne die anderen abzuwerten). Der Höhepunkt des Albums ist aber "Winning Man", das fast balladesk beginnt, um schließlich zu explodieren. Für ewig ein Klassiker.
Die Jungs aus Solothurn waren hier auf ihrem Höhepunkt, der noch eine Weile anhielt, bevor sie durch schlechte Berater einige Tiefen durchmachen mußten. Doch eine Eigenschaft der Band ist, daß sie sich immer wieder hochgerappelt haben.