Wer nach einem ehrlichen, autobiographisch geschriebenen Buch sucht, das Soto-Zen jenseits jeglicher ideologischer Scheuklappen auch den Menschen unter uns nahe bringt, die mit Rock-Musik und Monsterfilmen sozialisiert wurden und nicht nur Kräutertee trinken, der ist bei Brad Warner richtig. Einige seiner Ausführungen sind aus Sicht des Otto-Normal-Buddhisten recht kontrovers, aber im Gegensatz zu vielen anderen Büchern LEBT dieses Buch geradezu und ist extrem hunorvoll geschrieben. Brad Warner ist nicht irgendein dahergelaufener Ami, sondern ein dahergelaufener Ami der die Dharma-Übertragung von Gudo Nishijima erhalten hat. Tiefgründigkeit muss nicht immer auf konservative Art formuliert werden. Ein sehr wichtiges Dharma-Buch.