Die Celtic Tenors - seit Jahren höre ich ihre Musik und da haben sie jetzt etwas gemacht, das ganz anders klingt, als alles vorher: Das Album 'Hard Times' umfasst ca. 150 Jahre amerikanischer Liedgeschichte. Stephen Fosters 'Hard Times' macht den Beginn, aber so schwungvoll habe ich es vorher noch nie gehört, Hank Williams 'Ramblin Man' spiegelt irgendwie das unglückliche Leben dieses Künstlers wieder und ist nicht so meins. Aber Bob Dylans 'You ain't goin' nowhere' ist super! Eric Claptons 'Lay down Sally' hört sich für mich besser an als das Original und den Song 'Marie' von Randy Newman, der a cappella gesungen wird, mag ich wirklich! 'Wanted Man' kommt dann, charakterisierend für das Umherziehen der Männer in diesem weiten Land und eines meiner liebsten Lieder auf der CD, 'Four Strong Winds' ist dann dran, es erzählt über die Wanderarbeiter in Kanada. Und dann kommt ein stilles Solo von James Nelson 'Come what may' und da begleitet ihn David Baerwald, der Komponist, auf der Gitarre und für mich ist es wie das Umschliessen warmer Hände um einen kleinen Babykörper von einem liebenden Vater... einfach schön. 'Fearless Love' ist das Solo von Matthew Gilsenan, wunderbar und sehr ausdrucksstark gesungen. Und dann ziehen wir wieder mal durch Amerika mit 'The Pilgrim, Chapter 33, ein Kris Kristofferson Song. Ein neues Lieblingslied von mir folgt dem, wieder a cappella, das wunderschöne 'Shenandoah' wo sich ihre Stimmen in den Harmonien verschlingen... einfach traumhaft. Das war leider das letzte von diesen schönen Stimmen gesungen, ich werde sie sicher noch oft hören...