Also wer sich diesen Film kauft sollte bedenken, dass es ein Drama mit einigen wenigen Kampfeinwürfen ist und Steven Seagal nur ein paar Minuten lang am Ende zu sehen ist.
Die Inhaltsangabe steht ja oben. Es ist zu sagen, dass es ein Drama mit vielen Tränen und einer großen Wende ist. Es ist teilweise sehr langgezogen und etwas sehr theatralisch, aber eine gute Geschichte und gut gespielt.
Die Kampfszenen sind in der Tat dünn gesäht. Am Anfang wird der verlorene Wettkampf sowie einige "Polizeiprügelszenen" gezeigt, die aber nicht besonders toll sind. Dann gibt es eine Szene in einem illegalen Figh Club, in dem mehrere (ich glaube es sind 5 oder 6) Kämpfer gleichzeitig gegeneinander kämpfen. Diese Szene ist verdammt gut gemacht und ziemlich brutal.
Zu guter letzt gibt es im Finale den Kampf mit Steven Seagal. Dieser spielt übrigens nicht den Bösewicht (das scheint zuerst so), sondern einen ehrenwerten und fairen Kämpfer, wie sich im Schluss herausstellt.
Zur äußeren Aufmachung und der Qualität gibt es keine negativen Kritikpunkte außer, dass Steven Seagal fett auf dem Cover zu sehen ist, aber nur kurz in dem Film selber vorkommt.
Also insgesamt ein gutes Drama. Den einen Punkt Abzug gibt es wegen der zeitweisen Langwierigkeit sowie das irreführende Cover mit Steven Seagal.
Der Titel "Hard To Fight" bezieht sich übrigens nicht nur auf die Kampfszenen, sondern auf die Übertragung des Wesens von Taekwondo (vgl. die 5 Grundprinzipien des Taekwondo: Höflichkeit, Integrität, Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin und Unbezwinglichkeit) auf das alltägliche Leben, denn in Wahrheit hat der Protagonist in der Geschichte sehr hart zu kämpfen. Nur eben nicht nur physisch.