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Hard Candy (Steelbook) [Special Edition] [2 DVDs]
 
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Hard Candy (Steelbook) [Special Edition] [2 DVDs]

Ellen Page , Patrick Wilson , David Slade    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (46 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Ellen Page, Patrick Wilson, Sandra Oh
  • Regisseur(e): David Slade
  • Komponist: Molly Nyman, Harry Esscott
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Special Edition, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Senator Home Entertainment (Vertrieb Universum Film)
  • Erscheinungstermin: 8. Januar 2007
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 100 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (46 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000K2VLRE
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 43.308 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

"Hard Candy" ist ein verstörender Psychothriller, bei dem sich vor allem Männer festhalten werden müssen. Wer hier Opfer und wer Täter ist, kann nicht eindeutig festgelegt werden und das macht die eigentliche Spannung des Thrillers aus, der in wunderbar bizarren Bildern zwei außergewöhnliche schauspielerische Leistungen einfängt. Ein Film, der die Gemüter spaltet, viele Fragen aufwirft und sicherlich lange nachwirkt. Fazit: Schön wie verstörend bizarr.

Moviemans Kommentar zur DVD: Optisch wie akustisch bietet die DVD anspruchsvolles und keinesfalls durchschnittliches Bild- und Tonmaterial. Zwar könnten Farb- und Kontrastwerte unter normalen Gesichtspunkten etwas breiter gefächert ausfallen, in ästhetischer Hinsicht gestalten sie sich hingegen sehr motiviert. Die Extras bestehen aus zwei detaillierte Audiokommentaren und dem Trailer zum Film.

Bild: Sehr ansprechende Detailschärfewerte (Tortenstück und Gabel, 00:03:29) bietet das - auch farblich sehr anspruchsvoll gestaltete - Bild. Stimmungsvolle Überbelichtungen oder Coronabildungen im Gegenlicht sind dabei weniger als Nachteil, sondern eher als ästhetisches Stilmittel zu sehen (Umriss des Mädchens, 00:03:42). Zwar kann Rauschen immer wieder mal auf Wandflächen verzeichnet werden (brauner Hintergrund, 00:08:46), es fällt aber nie wirklich unangenehm oder gar grob aus. Leichtes Bildstocken innerhalb von Kamerabewegungen kommt ebenfalls vor (Schwenk durch Wohnzimmer, 00:12:03) und kann genauso wenig als Stilmittel betrachtet werden wie zwar seltenes aber vorhandenes Blockrauschen auf planen Oberflächen (blaue Wand, 01:02:08). Anders sieht es mit den recht schroffen Kontrastwerten aus (Mädchen, 00:20:14 oder Männergesicht, 00:26:27), die technisch wenig günstig, ästhetisch aber äußerst interessant ausfallen. Eine optisch ansprechende Leistung, die mit zahlreichen visuellen Möglichkeiten spielt und an Grenzen herantritt, anstatt sie glatt zu umspielen.

Ton: Nicht nur, dass der deutsche DTS-Ton wesentlich facettenreicher ausfällt, er kommt auch mit größerer Lautstärke als das Original daher, wie schon in der Musik im Vorspann auffällt. Die große Räumlichkeit, welche die DTS-Fassung anbietet, beschränkt sich dabei nicht nur auf Kulissendetails, sondern betrifft auch Dialoge und Effekte, die spannungsgeladen in den Raum schwappen. Im Vergleich fällt die Originalfassung sehr schwach und dünn bestückt aus. Sowohl sprachliche Signale als auch Atmo und Effekte klingen hier stark zurückgenommen und dumpf, was bei der deutschen DD 5.1-Fassung nicht der Fall ist. Volle Bässe, tief grollende, unheilvolle Frequenzen und sanfte Kulissendetails kommen vor, stellen aber nicht die Regel dar. Meist stehen die Dialoge im Mittelpunkt, welche unzählige feine Facetten beinhalten (Atem, 00:43:35). Auch akustisch stellt das Material eine feinfühlige, hoch ästhetische Arbeit dar, die nur leider im Original sehr leise ausfällt und nicht die gleiche Kraft vermitteln kann wie die äußerst spannungsgeladene Synchronisation der DTS-Fassung, die aber genauso wie die restlichen Fassungen mehr Hintergrundaktivität aufweisen könnte.

Extras: Die Extras setzen sich zusammen aus zwei deutsch untertitelbaren, ausführlichen Audiokommentaren, einer davon mit Regisseur David Slade und Autor Brian Nelson und ein zweiter mit den Darstellern Patrick Wilson und Ellen Page. Der Trailer zum Film (2:00 Min.), sechs entfallene Szenen (10:24 Min.), ein leider kaum verständliches Featurette (9:09 Min.) über den Produktionsprozess sowie eine ebenfalls zu leise aber sehr ausführlich ausfallende Filmdokumentation (51:32 Min.) erweitern die Extras. Die Filmdokumentation setzt sich mit der Idee, dem Casting, der Produktion, Postproduktion sowie dem Marketing und Kinostart auseinander. Abschließend finden sich noch vier Filmtipps im Programm. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Jeff (Patrick Wilson) ist ein sehr attraktiver und erfolgreicher Modefotograf Anfang 30 und lernt im Internet die 14-jährige Hayley (Ellen Page) kennen. Bei ihrem ersten Treffen in einem Coffeeshop ist Jeff äußerst überrascht: Zum einen, weil ihm gegenüber ein charmantes, kluges und sexuell aufgeklärtes Mädchen sitzt, zum anderen, weil Hayley sofort und ohne Umschweife mit ihm nach Hause gehen will.
Nach anfänglichem Zögern willigt Jeff schließlich ein, zumal er vom selbstbewussten Auftritt seiner blutjungen Internetbekanntschaft mehr als angetan ist.
In seinem stylischen Luxus-Appartment angekommen, stürzt sich Hayley sofort auf die Bar und beginnt, hochprozentige Cocktails zu mixen. Wenig später bietet sie Jeff an, für erotische Fotos zu posieren und beginnt sich auszuziehen. Der Tag scheint also ganz nach Plan des Fotografen zu verlaufen - doch dann wird ihm plötzlich rabenschwarz vor Augen...
Als Jeff wieder erwacht, hat sich der Lauf der Dinge unvorhergesehen verändert und ein Katz- und Mausspiel der psychisch härteren

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61 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Harter Stoff 4. Dezember 2006
Von Helge Birkelbach VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Wohl kein anderes Thema ist im gesellschaftlichen Diskurs dermaßen eindeutig verortet. Wer über Pädophilie redet, urteilt bedingungslos. Täter und Opfer stehen fest. Mediale Dauerfeuer wie Naturkatastrophen, Selbstmordattentate und schulische Amokläufer rauschen Tag für Tag an uns vorbei, interessieren kaum. Zu weit weg, zu komplex, zu flüchtig. Wer aber Hand anlegt an Minderjährige, an die Unschuld per se, reißt ein Loch in die Gesellschaft. Hier pflegt zwar jeder Einzelne seinen kleinen Lifestyle-Eskapismus, kehrt aber brav auf die Grundfeste des alltäglichen Miteinander zurück. Irgendwie klappt das immer. Eine Bestie jedoch könnte uns den Spiegel vorhalten. Eine Bestie macht Angst.

Etwas Schlimmes wird passieren. Niemand wird es verhindern können, wie so oft. Jeff (Patrick Wilson), ein gut bezahlter Modefotograf, hat es auf junge Mädchen abgesehen. Sehr junge Mädchen. Im Chat bandelt er mit der 14-jährigen Hayley (Ellen Page) an. Die beiden treffen sich in einem Café. Hayley ist fasziniert von der Glamourwelt, in der sich Jeff bewegt. Spontan stimmt sie zu, als er ihr anbietet, einige Probeaufnahmen zu machen: bei ihm zuhause, in einem abgelegenen Luxus-Bungalow. Wie naiv kann man bloß sein?! Zum Lockerwerden mixt sich das fast knabenhafte Girl einen hochprozentigen Drink und beginnt, sich auf Jeffs Sofa zu räkeln. Er geht mit seiner Kamera nah ran, immer näher. Auch bei ihm scheint der Alkohol zu wirken. Farbrausch, Ekstase, Dunkelheit. Schnitt.

Die düstere Ahnung, die sich im Kopf des Zuschauers zusammenbraut, hat jedoch nichts mit dem zu tun, was nun folgt. Jeff sitzt gefesselt auf einem Stuhl. Hayley, das scheinbar unbedarfte Opfer, hat eine Droge in seinen Drink gemixt und die Rollen vertauscht. Ein Spiel? Ein böses Spiel. Das Mädchen will sich an dem pädophilen Mann rächen. Ihr Plan ist so perfekt vorbereitet wie abartig in seiner Konsequenz. Hayley wird zum Skalpell greifen - sie will Jeff kastrieren.

Harter Stoff. "Hard Candy" geht bis ans Äußerste, zeigt aber nicht alles. Genau das macht den Film so erschreckend. Das hervorragend besetzte Kammerspiel, das in Kalifornien in nur 18 Tagen abgedreht wurde, zehrte an den Kraftreserven der Darsteller wie auch der gesamten Crew. "Noch nie zuvor habe ich einen ähnlichen Film gemacht", erinnert sich Patrick Wilson, der den erfolgreichen Fotografen in all seiner Brüchigkeit spielt. "Ich habe mich psychisch und physisch wirklich verausgabt." Regisseur David Slade, der mit diesem grandiosen Debüt die Gemüter erhitzt, brach beim Finish mehrmals ab: "Mein Cutter und ich mussten immer wieder Pausen einlegen, unsere Zähne zusammenbeißen und versuchen, das alles irgendwie abzuschütteln." Dabei ist Slade einiges gewohnt. Als Regisseur von Musikvideos arbeitete er für Acts wie Stone Temple Pilots, Aphex Twin und LFO, die allesamt musikalisch wie optisch die etwas härtere Gangart bevorzugen. In "Hard Candy" bedient er sich nun kongenial dieser Ästhetik. Kalte Räume, brutale Close-ups, schnelle Perspektivwechsel, flirrende Nervosität wurden mit Digitaltechnik gedreht, farblich bearbeitet und in London von Werbespot-Cutter Art Jones mit präzisem Blick zusammengesetzt. Nervzerfetzend seziert der Film Hass, Ohnmacht und Wahnsinn der beiden Protagonisten, schreitet unerbittlich zum letzten Akt, der Selbstjustiz. Plötzlich ertappt sich der Zuschauer dabei, auf die Seite des Gefesselten zu wechseln. Darf das denn sein: Mitgefühl mit einem Kinderschänder? Hat er sich überhaupt an all den jungen Frauen, deren Schönheit er mit der Kamera einfing, vergangen? Es wird kein einziges Mal explizit gezeigt.

Ellen Page, die in der Rolle des minderjährigen Racheengels eine fast beängstigende Leistung abliefert, war verwirrt vom Widerstreit der Gefühle, der sich bereits beim Lesen des Drehbuchs einstellte. "Wer von ihnen ist zu weit gegangen? Wer ist der Böse, wer der Gute? Darauf gibt der Film keine Antworten." Identifikation und Aversion, Mitleid und Verurteilung: "Hard Candy" wirft den Zuschauer hin und her, lässt ihn vollkommen allein im Angesicht dieser subtilen Bilderfolter. Im Endeffekt zeigt der Film, welche zerstörerischen, dunklen und zutiefst amoralischen Kräfte in uns allen schlummern.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Bereits der überwiegend weiße, von roten Linien zerteilte Vorspann von "Hard Candy" präsentiert sich sehr künstlerisch und leitet in das kammerspielartige Szenario, in dem weiße und rote Blenden die Szenen unterteilen. Dass es sich bei "Hard Candy" sicherlich nicht um einen normalen Film handelt merkt man schnell, spielen doch quasi nur zwei Schauspieler mit (der gesamte Cast umfasst 5 Schauspieler). Die zwei Hauptdarsteller sind auch der erste ganz große Pluspunkt des Films. Patrick Wilson bietet eine unglaublich starke Leistung als in die Enge getriebener Fotograf, der sich mal verschlagen, mal zornig und vor allem panisch zeigt. Jungschauspielerin Ellen Page (bekannt aus "X-Men III") verkörpert perfekt den harten, aber doch verletzlichen Racheengel. Die Story des Films, die für viel Furore und Kritik gesorgt hat, ist denke ich insgesamt zu vertreten. Die Macher schlagen sich nämlich nicht auf eine Seite. Einerseits wird hier das durchgeführt, was viele fordern, nämlich härtere Strafen für Pädophile, andererseits wird dies hier aber ad absurdum geführt. Ich denke der ein oder andere wird zwischenzeitlich durchaus etwas Mitleid mit dem Fotografen haben. Wer aufgrund der Freigabe ab 18 eine Folterorgie a la "Saw" erwartet, wird sich getäuscht sehen, denn "Hard Candy" könnte von dem Gezeigten her eine Altersfreigabe ab 12 haben. Hier geht es aber viel mehr um die Brisanz des Themas, das hier behandelt wird. Meiner Meinung nach schön zu sehen, dass man sich auch darüber Gedanken macht, schließlich nimmt einen solch ein Film mehr mit als irgendein blutiger Actionfilm. Die Kritik, dass die 14-jährige Hayley gleich in mehreren Situationen den erwachsenen Jeff überwältigt kann ich durchaus nachvollziehen. Und auch über den Schluss kann man vielleicht streiten. Doch was bleibt ist ein unglaublich intensiver, ästhetischer Film mit einem mutigen Thema und einer starken Umsetzung. Wer mal Lust auf etwas völlig anderes hat, sollte sich diesen, in gerademal 18 Tagen abgedrehten, Thriller nicht entgehen lassen!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thusnelda
Format:DVD
Wer diesen Film als "schlecht" betitelt, hat ihn meines Erachtens schlichtweg nicht verstanden.

Bei "Hard Candy" handelt es sich um einen 1A-Psychothriller, der seinesgleichen sucht. Kein Film ging mir je derart unter die Haut,

die Stimmung ist durchweg beklemmend und die Spannung nahezu unaushaltbar.

Sicherlich, es fließt kein Blut, na und?! Wenn ich hohles Gemetzel und

sinnfreie Dialoge sehen möchte, schau ich mir einen trashigen Splatterfilm an.

"Hard Candy" besticht durch die großartige schauspielerische

Leistung der beiden Protagonisten, sowie durch ihre mehr als brillanten Dialoge.
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Veröffentlicht am 30. Januar 2008 von M. Guiard
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