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am 8. Oktober 2007
Den Lese- und Imaginationsgenuss hat der Vorrezensent bereits zutreffend beschrieben. Es handelt sich fast ausnahmslos um Rezepte und Bilder, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Der Schwierigkeitsgrad ist durchweg bis auf wenige Ausnahmen mit "leicht" oder allenfalls "mittelschwer" angegeben, wobei man sich nach diesem Werbegedudel nur richten darf, wenn man schon einiges an Kocherfahrung hat, also sich mit kurzen Anweisungen wie z. B. "Limettenschale kandieren lassen" zufrieden gibt - bis auf Zucker- und Wassermenge findet man dazu keinerlei Hinweise. Praxisnahe Tipps - zB zur sinnvollen Abfolge der Zubereitung (was kann ich lange kalt/warmhalten, was verliert sofort an Farbe oder Geschmack) darf man auch nicht erwarten. Ach ja, und Zeit muss man sich natürlich nehmen, für den Alltag ist das alles nichts. Die Zutatenlisten sind gemessen an den sonst im "Feinschmecker" präsentierten Drei-Sterne-Rezepten erträglich, sofern man Sachen wie das "Jurische Weiderind" geflissentlich ignoriert und auch sonst flexibel ist, wenn der Metzger mal keine Lammkarrees o. ä. hat.
Die Dollase-Texte bieten für regelmäßige Leser des "Feinschmecker" wenig Neues (denn es handelt sich um Texte, die jedenfalls zu einem Großteil dort veröffentlich wurden), alle anderen, die sich gerne etwas näher mit Garprozessen und sonstigen Feinheiten befassen, seien sie aber wärmstens ans Herz gelegt, zumal sich noch durch Rezepte von ihm ergänzt werden. Dass seine Methoden (zB zum Braten von Fleisch) denen von Harald Wohlfart teilweise widersprechen, empfand ich nicht als störend, auch wenn es irgendwie putzig ist, dass er sie quasi-religiös als das einzig Wahre präsentiert und gleichsam "nebenan" der wohl beste Koch Deutschlands das Gegenteil in seine Rezepte aufnimmt (zB zum Thema "Zu welchem Zeitpunkt das Fleisch salzen und pfeffern?"). Mein persönlicher Dollase-Tipp sind die Frucht-Fonds, mit denen man (natürlich auch fertigen) Kuchen und Eis mit relativ wenig Aufwand in einen Hochgenuss verwandeln kann - funktioniert bestens! Ein abschließendes Urteil über die Rezepte von Harald Wohlfahrt kann man sich sicher erst bilden, wenn man einen Großteil der Rezepte nachgekocht hat, wozu ich noch nicht die Zeit hatte. Test Nr. 1 (Lamm mit Korianderpüree und Couscous) verlief zur vollsten Zufriedenheit, während Test Nr. 2 (Hochrippe mit Senf-Oliven-Kompott) weniger erfolgreich war, die Senfsaatkörner waren trotz Beachtung aller Vorgaben sehr hart und wenig bekömmlich. Ich bin für weitere Versuche - eben wegen der lecker klingenden Rezepte, die für sich betrachtet fünf Amazon.de-Sterne wert wären - dennoch optimistisch und vergebe deshalb vier Sterne, für knapp 10€ eine echte Empfehlung.
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am 15. Januar 2014
Zum Inhalt:

In dieser Ausgabe stellt Deutschlands bester Koch Harald Wohlfahrt 45 geniale Gerichte vor, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

Aufgeteilt in die Kapitel:

- Gemüse

- Fisch & Meeresfrüchte

- Fleisch

- Desserts

zaubert er wahre Meisterwerke, die zum Nachkochen schon einiges an Übung brauchen, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen und die Gäste werden begeistert sein. Bei jedem Gericht sind die passenden Tipps zur Garnierung und für die Weinbegleitung aufgelistet. Der renommierte Restaurantkritiker Jürgen Dollase begleitet die Gerichte mit seinen kulinarischen Betrachtungen. Die Zutatenlisten sind übersichtlich und wenn man sich an die Vorgaben hält gelingen die Gerichte auch. Man bedenke, daß es sich hier um eine Drei-Sterne-Küche handelt, wobei die Küche auch mit diversen Utensilien ausgestattet sein sollte, wie z.B. ein Fleischthermometer. Es kommt hier bei vielen Fleischgerichten auf den genauen Garpunkt an. Vom "leichten Schwarzwurzel-Velouté" über das "Mosiak von Gambas", die "Hochrippe vom Weiderind" bis hin zum "After-Eight-Granité" sind den kulinarischen Genüssen keine Grenzen gesetzt. Harald Wohlfahrt komibiniert Zutaten miteinander die ein perfektes Zusammenspiel ergeben, auf die Idee man erst mal kommen muß.

Ich hatte schon das Vergnügen in der Traube Tonbach speisen zu dürfen und die Gerichte vom Meister persönlich zu genießen und ich kann sagen, daß es jedes Mal ein unglaubliches Geschmackserlebnis war. Das Zusammenspiel der verschiedenen Aromen sucht seinesgleichen und nicht umsonst ist er der beste Koch Deutschlands. Wir haben schon einige Rezepte nachgekocht und mit ein bißchen mehr Vorlaufzeit als bei herkömmlichen Gerichten bekommt man auch alle Zutaten zusammen.

Die Lektüre dieser Ausgabe war eine reine Freude und hat mich auf viele neue Ideen gebracht. Ein Must-Have für jeden Kochfan, da auch der Preis dieser Ausgabe von 10 Euor für 45 wunderbarer Gerichte unschlagbar ist. Die nächsten Gäste können kommen!
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am 20. April 2008
Die Sintflut der heute auf dem Markt befindlichen Kochbücher hat den Autor dazu hingerissen, in vielen seiner Rezepte mit sehr ausgefallener Ware zu arbeiten (z. B.: Kaviar vom fliegenden Fisch, Trüffel...), um sich von der breiten Masse hervor zu tun. Wenn man nicht in der glücklichen Situation ist, großstadtmäßig alle Feinschmeckerzulieferanten in der Nähe zu haben (von den Strapazen für die Geldbörse ganz zu schweigen), dann bleiben viele Rezepte nicht realisierbar! Ein weiteres Rezept schlägt vor, Schweinefleisch 36! Stunden bei 64°C! zu garen, wohlgemerkt in einem Topf mit Flüssigkeit, nicht im Backofen (?). Dies läßt zwar wirklich genügend Zeit, in der Zwischenzeit die Beilagen zu zubereiten, allerdings schafft es weder meine Kochplatte, noch mein Backofen konstante 64°C (hätten es denn nicht wenigstens 65°C sein dürfen?) zu halten.
Aromen, die bei uns vorkommen, nicht unbedingt erst aus Tahiti eingeführt werden müssen, zu einem Geschmackserlebnis zu kombinieren, wäre für mich wesentlich interessanter gewesen.
Einige Informationen sind ja wirklich ganz interessant und hilfreich, daher die Vergabe von 3 Punkten.
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am 23. Juni 2013
Es gibt kein Rezept das nicht absolut hervorragend wäre.
Ein traumhaftes Buch für alle Kochfans!!!
Sehr zu empfehlen!!!
Herzlichen Dank für dieses tolle Buch!!!
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