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Happythankyoumoreplease
 
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Happythankyoumoreplease

Josh Radnor , Malin Akerman , Josh Radnor    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Josh Radnor, Malin Akerman, Richard Jenkins
  • Regisseur(e): Josh Radnor
  • Komponist: Jaymay
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: dtp entertainment AG
  • Erscheinungstermin: 20. Oktober 2011
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 85 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0055Y25NQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.969 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Sam sucht schon länger vergeblich nach einem Verlag und Inspiration, als er einen vermeintlich verlorenen Jungen in der Subway aufliest. Der heißt Rasheen und lässt sich bereitwillig - und höchst illegal - von Sam adoptieren, der damit sowohl die süße Sängerin Mississippi kennen lernt, als auch Rasheens Schicksal zu Papier bringt. Das konsterniert seine beiden Freundinnen: Annie, die sich nicht traut, eine Partnerschaft einzugehen, und Mary, die sich mit ihrem Freund darüber entzweit, ob sie nach L.A. ziehen sollen.

Video.de

Beziehungen? Sind kompliziert in der Indiekomödie um New Yorker Großstadtneurotiker, die im Künstlerviertel East Village zwischen Ängsten und Unvermögen den nächsten Schritt zum Erwachsenwerden schaffen wollen, um nicht in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Die unverfängliche Suche dreier Bohemiens nach sich selbst und wahrer Liebe verzauberte mit lockerem Sitcom-Humor und Stars wie Malin Akerman ("Watchmen") und Richard Jenkins ("Burn After Reading") das Publikum in Sundance, das den Audience Award vergab.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Glücklichdankemehrbitte 14. November 2011
Von MissVega
Format:DVD
Josh Radnor dürfte Einigen bekannt sein aus der Serie "How I met your Mother", wo er den liebenswerten Schussel Ted Mosby spielt. Weniger bekannt sein dürfte, dass Radnor sich mit "Happythankyoumoreplease" erstmalig als Regisseur versucht und in seinem ersten Langfilm auch gleich eine der Hauptrollen übernommen hat. Und was soll ich sagen, auch wenn ich kein allzu großer Fan von "How I met your Mother" bin und Josh Radnor sowohl in dieser Serie als auch in seinem ersten Film sehr ähnlich angelegte Charaktere spielt, ist "Happythankyoumoreplease" ein bezaubernder kleiner Film, der New York von seiner schönsten Seite zeigt und darüber hinaus typische Thirtysomethings, die Probleme haben, sich zu suchen oder zu finden. Das ist weder neu noch spektakulär, dafür aber herzig und komisch und somit genau das Richtige, wenn man mal wieder ein anständiges "Feel Good-Movie" sucht.

Annie (Malin Akerman", All Inclusive") hat eine seltene Krankheit, die sie komplett haarlos bleiben lässt. Nach einer chaotischen Beziehung mit Loser Ira (Peter Scanavino, "The Informers") und generellen Minderwertigkeitskomplexen ist sie vorsichtig geworden und mag somit den Avancen, die Kollege Sam (Tony Hale, "Der Informant") ihr macht, nicht nachgeben. Ihr bester Freund, der ebenfalls Sam (Josh Radnor) heißt, hat derweil eigene Probleme. Der Schriftsteller tritt irgendwie auf der Stelle und kommt über gelegentliche One-Night-Stands nicht hinaus, als sich sein Leben plötzlich grundlegend ändert. In der U-Bahn trifft er den 12jährigen Rasheen, der von seiner Pflegefamilie getrennt wurde. Da ihm vorerst nichts Besseres einfällt, nimmt Sam Rasheen erstmal mit zu sich nach Hause. Dann aber lernt er Mississippi (Kate Mara, "Shooter") kennen, die anders zu sein scheint als die Frauen, die Sam bisher kennengelernt hat. Und dann wären da noch Sams Cousine Mary Catherine (Zoe Kazan, "Zeiten des Aufruhrs"), die ihren Freund Charlie (Pablo Schreiber, "Vicky Cristina Barcelona") so innig liebt wie ihre Heimatstadt New York - was zum Problem werden könnte, da Charlie nach L.A. ziehen möchte. So, was wird nun aus Annie und Sam #2? Was wird aus Rasheen? Haben Sam und Mississippi eine Chance? Und wird Mary Catherine sich für Charlie und somit gegen New York entscheiden? Fragen über Fragen...

Josh Radnor ist ein sehr charmanter Film mit sehr viel "New York Spirit" gelungen, der einen oft schmunzeln oder lächeln lässt. Jeder seiner Protagonisten, ihn selbst eingeschlossen, hat so seine Probleme, Macken und Schwierigkeiten, im eigenen Leben richtig anzukommen oder sich souverän darin zurechtzufinden. Es ist ein typischer Film für die Mittdreißiger-Generation, die weitaus später bereit ist, erwachsen zu werden als die Generation vor ihr. Ganze Jahre werden vermeintlich damit verschwendet, sich selbst zu finden, tausend verschiedene Dinge auszuprobieren oder ja nie konkret Stellung beziehen zu müssen. Man lebt in den Tag hinein, ohne nachzudenken, oder denkt soviel, dass letztendlich auch nichts dabei herauskommt. Kleine Misserfolge werden zu wahren Dramen hochstilisiert, wirklich Wichtiges manchmal kaum wahrgenommen. Jeder ist so oft so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass er den Blick für das "große Ganze" manchmal vollkommen verliert. Von all diesen Dingen und noch viel mehr erzählt Radnor in "Happythankyoumoreplease". Und das so leichtfüßig und bestimmt, dass man den Eindruck bekommt, er wüsste aus eigener Erfahrung, wovon in seinem Film die Rede ist.

Definitiv hat Radnor sich von seiner Rolle in "How I met your Mother" inspirieren lassen... was fast ein wenig schade ist, da sein Sam nur eine marginale Variation von Ted Mosby ist und man so sein darstellerisches Können kaum beurteilen kann (zumindest diejenigen, die die Serie kennen). Aber er spielt den herzigen Verwirrten, der oft mit sich und dem Leben überfordert ist, überzeugend und charmant, so dass man ihn einfach mögen muss. Auch seine Co-Darsteller überzeugen durch liebenswerte Schrulligkeiten, die so menschlich und nachvollziehbar sind, dass man sich wunderbar mit ihnen identifizieren kann. Radnor hat sich einen talentierten und noch unverbrauchten Cast zusammengesucht, der in der Lage ist, genau das auszudrücken, was Radnor anscheinend auf dem Herzen liegt. Garniert wird das Ganze durch Bilder eines herrlich sommerlichen New Yorks, das sich hier von seiner besten Seite zeigt.

Natürlich ist das alles manchmal recht beliebig und auch ein wenig konzeptlos inszeniert, da Radnor sich gern in charakterlichen Verästelungen seiner Protagonisten verliert, die für den Zuschauer belanglos sind. Und dennoch... irgendwie kann man sich dem Charme des Films nicht wirklich entziehen, auch wenn er nicht über seine ganze Länge von 100 Minuten überzeugt. Die Protagonisten sind liebenswert, die Cinematographie gefällt, der Soundtrack passt und die Probleme, mit denen die Charaktere hier herumhantieren, sind alltäglich und nachvollziehbar, so dass einem der Film ausreichend Identifikationsmöglichkeiten bietet.

Die Scheibe ist bedauerlicherweise sehr rudimentär ausgestattet, mehr als den Ton in deutsch und englisch in DD 5.1 und eine 8 Filme umfassende Trailershow wird leider nicht geboten.

Alles in allem ist "Happythankyoumoreplease" ein guter Film, der berührt, erheitert, nachdenklich stimmt und an den man seine Zeit nicht verschwendet. Über seine kleinen Unzulänglichkeiten sieht man daher gerne hinweg und kann Josh Radnor nur gratulieren zu so einem stimmigen Erstlingswerk, sowohl als Regisseur als auch als Drehbuchautor. Sein zweiter Film, "Liberal Arts", befindet sich noch in der Post-Produktion, wollen wir mal hoffen, dass er sich da ein bisschen mehr traut als hier und vielleicht mal eine ganz andere Geschichte erzählt als die von New Yorker Singles in den Dreißigern... denn davon gibt es ja (fast) schon genug - sowohl Geschichten als auch Singles. Für "Happythankyoumoreplease" gerne vier von fünf zufälligen Begegnungen, die manchmal alles auf den Kopf stellen können.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Timo Brandt TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Wie wir spätestens seit Garden State wissen, können junge Serien-Schauspieler auch hervorragende Drehbuchautoren und Regisseure sein. Josh Radnor, bekannt als Ted aus "How I met your mother", hat sich nun auch an einen Film gewagt (Drehbuch + Regie + Darsteller), und der trägt den schönen Titel "Happy thank you more please".

Von der Form her habe ich mich bei diesem Film an einige Werke von Woody Allen erinnert gefühlt. Da der Film das Leben mehrerer Personen (die alle in Verbindung stehen) schildert, könnte man sich auch an Kompilationsfilme wie Tatsächlich Liebe oder Er steht einfach nicht auf Dich! erinnert fühlen (wohlgemerkt: von der Form her!), doch auf der anderen Seite ist es eher ein eingängiger Film und kein Blockbuster.

Sam ist ein junger und glückloser Schriftsteller. Er schreibt zwar ganz gute Kurzgeschichten, aber seinen ersten Roman kriegt er nicht untergebracht, zumal er auch noch zu seinem Gespräch mit dem Lektor eines interessierten Verlages zu spät kommt. Was eigentlich nur daran liegt, dass er in der U-Bahn zufällig (im wahrsten Sinne des Wortes) ein wildfremdes Kind aufgelesen hat, das von seiner Familie beim Aussteigen getrennt wurde und anscheinend nicht die Absicht hat, seinen neuen besten Freund Sam wieder zu verlassen, um zu ihre zurückzukehren. Pech für Sam, der sein Leben eigentlich lieber nach Art von Kurzgeschichten lebt...
Auch Sams beste Freundin, die an einer Auto-Immun-Krankheit leidet und der deswegen nirgendwo am Körper Haare wachsen, ist ein weder glücklicher noch unglücklicher Mensch, vielmehr eine scheinbar ewig dem Wind preisgegebene Existenz. Aber das Glück findet sich ja auch nicht einfach in dem schlichten Dank an das Leben, oder?...
Dann ist da noch Sams Nennkusine, deren Freund aus Los Angeles zurückkommt, allerdings nur körperlich, denn ansonsten schwärmt er nur noch von LA. Sie, die sehr mit New York verbunden ist, spürt, dass der Beziehung nun eine scheinbar unausweichliche Zerreisprobe bevorsteht...

"Happy thank you more please" ist sicherlich ein kleiner Film, mit wenig ausgeführtem Hintergrund, mit wenigen Effekten. New York, sieben, acht Menschen, einfache und weniger einfache Probleme und, ja, Liebe, Lust, Kunst und Angst vorm Leben, dass ist beinah schon alles, woraus er besteht. Aber, um noch mal auf Garden State zu verweisen: wenn das Gefühl für die einzelnen Momente stimmt, kann man auch aus so wenig sehr viel zubereiten. Ich finde, dass ist Josh Radnor gelungen. Für ein Debüt wirklich gut und schön anzusehen. Ein Film wie eine Kurzgeschichte - wie das Leben halt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rob Fleming TOP 500 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein junger Autor mit Angst vor Bindungen und Verantwortung. Eine Frau die darauf hofft, dass ihr Leben aufhört eine Aneinanderreihung von Kurzgeschichten zu sein und stattdessen endlich beginnt ein Roman zu werden. Eine andere Frau voller Selbstzweifel, die vor lauter Hadern mit ihrem Dasein gar nicht bemerkt, in welch einer glücklichen Beziehung sie gerade steckt. Ein nicht mehr ganz junger Mann, der etwas unbeholfen aber tapfer gegen die drohende Einsamkeit kämpft. Ein kleiner Junge ohne Wurzeln und festen Platz im Leben. Eine Frau abseits des üblichen Schönheitsideals der jeglicher Glaube daran fehlt, sie könnte liebenswert sein. Und ein junger Mann zwischen zwei Lebensträumen, der seine Liebste nicht davon überzeugen kann, dass sie der größere der beiden ist.

Der Film stellt die Schicksale dieser sieben New Yorker ruhig und unspektakulär dar. Er verbiegt sich nicht in atemberaubenden Entwicklungen, sondern konzentriert sich auf die alltäglichen Kleinigkeiten des Lebens, die er warmherzig, mit etwas Humor und viel Liebe für seine Charaktere erzählt. Mal geht es ihnen etwas besser, mal etwas schlechter. Aber vor allem geht das Leben weiter und der Zuschauer ist mit Herz und Seele dabei. Die Protagonisten lernen in dieser Zeit die ein oder andere wichtige Lektion, so dass jeder von ihnen (und der Zuschauer übrigens auch) am Ende ein klein bisschen glücklicher ist, als zu Beginn.
Ein sehr schöner und gelungener Film, der den Betrachter Komik, Romantik, Drama ein bisschen Tragik erleben lässt und in einer Reihe mit Werken wie "Garden State", "Away wie go", oder "Station Agent" steht. Nicht umsonst hat der Film den Audience Award beim Sundance Film Festival 2010 gewonnen.

Ähnlich wie Zach Braff mit "Garden State", legt Josh Radnor hier seine Reifeprüfung ab und versucht sich über das Image des knuffigen Kerlchens und sympathischen Sitcom-Darstellers zu erheben. Er ist nicht nur Hauptdarsteller sondern auch Regisseur und Drehbuchautor des Werkes. Im direkten Vergleich schneidet er jedoch ein klein bisschen schlechter ab. Als Schauspieler mangelt es ihm ein wenig an Ausdruckskraft und auch das Drehbuch ist nicht an jeder Stelle absolut glaubwürdig. So hat es mich nicht völlig überzeugt, dass man einfach einen kleinen Jungen aus der U-Bahn mitnimmt und für mehrere Tage bei sich zu Hause einquartiert, ohne sich darum zu kümmern, wo er eigentlich herkommt und wer für ihn verantwortlich ist. Das es beim Zusammenleben nicht zu den geringsten Probleme kommt, weil der Kleine so pflegeleicht wie ein Stoffteddy ist, rundet den eher märchenhaften Eindruck ab. Deshalb von mir "nur" sehr gute 4 Sterne und trotzdem eine absolute Empfehlung an all diejenigen, die solche Art von Filmen mögen.
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