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Happy/Sad


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Produktinformation

  • Audio CD (16. Juli 1990)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Elektra (Warner)
  • ASIN: B000007VFJ
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 142.946 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Strange Feelin'
2. Buzzin' Fly
3. Love From Room 109 At The Islander...
4. Dream Letter
5. Gypsy Woman
6. Sing A Song For You

Produktbeschreibungen

Rezension

Schon nach den ersten Takten spürt man die fast erdrückende Schwermut, die aus den elegischen, zum Teil sehr langen Songgedichten auf Tim Buckleys drittem Album von 1969 spricht. Die sparsame Jazzinstrumentierung aus Gitar- ren, Standbaß, Congas und Vibraphon oder Marimbaphon schafft ein dichtes kammermusikalisches Umfeld und rückt "Happy Sad" stilistisch in die Nähe von Van Morrisons "Astral Weeks". Weit weniger depressiv musizierte Buckley noch auf dem Vorgänger "Goodbye And Hello" (Elektra /TIS 74 028, 1967, AAD, 42:55, I:08, K:08, R:08), der jetzt ebenfalls in einwandfreier Überspielung als CD wiederveröffentlicht wurde.

© Stereoplay -- Stereoplay


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "juliamarigold2" am 3. August 2003
Format: Audio CD
5 Sterne, für mich (bis jetzt) die beste von Tim Buckley. Auf seinen ersten beiden Alben ist alles noch verspielt und ein bisschen verrückt, er ist noch am ausprobieren. Dazwischen kommt dann noch "Blue Afternoon", die ich leider noch nicht habe. Und dann kommt "Happy/Sad", melancholisch, mit Jazz-Elementen, teilweise mit Vibraphon, man merkt einfach total, dass er jetzt einen (wunderbaren) Stil gefunden hat. Ich finde -aus Erfahrung- man muss diese CD im Stück hören, das ist noch viel schöner als einzelne Titel, es kommt dann einfach alles noch besser an.
Natürlich ist diese CD nicht durchgehend langsam, tragend und traurig, nicht umsonst heißt sie Happy/Sad.
"Strange feelin'" ist sehr jazzig, mein Vater hat mir erst gestern erzählt, der Gitarrist hat sich den Part am Anfang von Miles Davis' "Kind of blue" abgekuckt...
"Buzzin' fly" ist hier finde ich fast ein bisschen zu schnell geraten, wenn man es mit der Version von der "The Dream belongs to me"-CD vergleicht, die wiederum ist aber auch nicht jazzig und nur mit Akustik-Gitarre. Mir gefallen beide Versionen.
"Love from..." ist schön, man fängt automatisch an zu träumen, wenn man es hört... Meeresrauschen...
"Dream Letter" ist ein wirklich trauriges, tief-melancholisches und auch düsteres Stück, in das ich mich aber auch sofort verliebt habe. Für dunkle Momente.
Bei "Gypsy Woman" erinnert mich Tim an Jeff Buckley, er spielt mit seiner Stimme und kostet sämtliche Höhen und Tiefen aus...
dieser Song geht einfach total ab !
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Von mammut am 30. September 2011
Format: Audio CD
Dieses Album ist ein Meilenstein im Songwriterkosmos.Seltsam dass er nie die Aufmerkasamkeit bekam welche ihm zustand.
Kaufen.Angejazzter tiefsinniger Songwriterfolk.Wer seinen Sohn mag Könnte dieses auch geniessen.
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Von Heino Walter VINE-PRODUKTTESTER am 12. August 2011
Format: Audio CD
Noch gereifter, eigenwilliger und selbstbewusster als auf den vorigen Alben kommt das 1969er Werk Happy Sad daher. Tim Buckley hatte grade den Saxophonisten John Coltrane für sich entdeckt. Deshalb heben deutliche Jazz-Improvisationseinflüsse dieses Album dann auch aus dem bisherigen Folk-Rock-Umfeld ab. Da Larry Beckett zum Militär eingezogen wurde, schrieb Tim die Songs nun vollständig selber. Happy Sad ist ein mächtiges, in sich geschlossenes, innovatives Album geworden. Es hält perfekt die Balance zwischen Improvisation und Komposition. Das Zusammenspiel von Lee Underwood und David Friedman erzeugt eine einzigartige halluzinative Atmosphäre. Buckley schöpft mit seinem Gesang seinen vollen Oktavenumfang aus. Er ist dominant, nach vorne gemischt und dadurch Dreh- und Angelpunkt der Songs. Die Platte besteht nur aus sechs Aufnahmen.

Der Opener Strange Feelin` gibt die Richtung vor: verspielte Gitarrenparts und Vibraphoneinschübe lassen kaum Rückschlüsse auf Tim Buckleys Folk-Vergangenheit zu. Strange Feelin` lehnt sich an Miles Davis` All Blues von Kind of Blue an. Melodisch ist die Komposition etwas ungelenk, was bei Buzzin` Fly besser funktioniert. Hier harmoniert die Melodik mit der Improvisation. Tim spielt seine harsche zwölfsaitige akustische Rhythmusgitarre, worüber Lee Underwood trockene, elektrische Akkorde legt. David Friedman untermalt das Ganze mit sinnesöffnenden Vibraphoneinlagen. Das über 10minütige Love from Room 109 at the Islander ist in 5 Abschnitte unterteilt und wird von immer wiederkehrenden live aufgenommenem Meeresrauschen begleitet.
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von G. Hillebrecht am 5. August 2012
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Nun habe ich mich von den drei vorausgehenden Rezensionen so richtig schön einwickeln lassen. Im besten Glauben, bei Amazon für kleines Geld einen Meilenstein erworben zu haben, folgte eine bis heute anhaltende Ernüchterung. Ich kannte vorher nur Musik von JEFF Buckley, die ist nicht schlecht und da dachte ich, der Alte wird dann ja auch nicht schlechter sein. Weit gefehlt: Schon beim ersten Anhören konnte ich das Ende der jeweiligen Stücke nicht erwarten und habe weitergezappt - bei jedem Lied. Dabei ist seine Stimme gar nicht mal schlecht, aber das Arrangement und die Texte sind (für mich) einfach nur schlecht und die Interpretation grottenschlecht. Aber natürlich ist alles im Leben ja Geschmacksache, ich höre mir jedenfalls jetzt immer die Musik an, bevor ich sie kaufe. Tim Buckley hat mich im hohen Alter noch dazulernen lassen, DAS ist sein Erfolg!
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