Diese Platte sticht geradezu heraus aus allen Roger Taylor-Scheiben. Man merkt, dass das Album unter dem Eindruck von Freddie Mercuries Tod entstanden ist, und es tut ihm gut: Die Songs besitzen allsamt eine intime Klarheit, die fern von allem Rock-durcheinander auf die Wirkung von Melodie und Text vertraut. Unglaublich, wie unbekannt diese "Perle" ist. (Neulich kam ein Song daraus im Radio, zwei Minuten später meinte der Moderator: "Komisch, immer wenn ich einen Song von dieser CD spiele, rufen die Leute scharenweise an, um den Namen des Interpreten zu erfahren.")
Die Beschriftung meiner CD ist vom vielen hören schon ganz "abgenutzt", was kein Wunder ist, denn kaum sind die letzten relaxten Töne des Albums ausgeklungen ("Old Friends") steht man auf, um erneut die "Play"-Taste zu drücken - garantiert.