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Happiness

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Wonderful Life

Biografie

Der Himmel ist weiß wie ein Notizblock und die Gehwege sind sauber. Vor den Bars in der Thomas Street sitzen die Leute einzeln an Tischen, abweisend über Zigaretten und Telefone gebeugt. Ich bin unterwegs, um Hurts zu treffen. Sie arbeiten hier in der Nähe unter der Erde; schreiben Songs in einem Keller in der Nähe des Stadtzentrums von Manchester. Auf meinem Weg hinunter ins Gebäude treffe ich… Lesen Sie mehr im Hurts-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (27. August 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: FOUR MUSIC (Sony Music)
  • ASIN: B00383UJ2U
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (225 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 426 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Silver Lining
2. Wonderful Life
3. Blood, Tears & Gold
4. Sunday
5. Stay
6. Illuminated
7. Evelyn
8. Better Than Love
9. Devotion
10. Unspoken
11. The Water

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Musik erfreut sich vor allem dann großer Beliebtheit, wenn sie aus der Not heraus geboren ist, egal ob sie von Susan Boyle stammt oder, wie hier, von der Band Hurts und ihrem synthielastigen Debütalbum Happiness. Mit verhallten Sounds und moderatem Tempi hat es deren Musik auch hierzulande in die Charts geschafft. Die Verwandlung vom Sozialfall zum Star ist das zeitgemäße Pendant zum Aufstieg vom Tellerwäscher zum Millionär der Nachkriegsjahre, ein Phänomen, das die große Masse vermutlich weitaus mehr fasziniert, als die besonderen Fähigkeiten der Senkrechtstarter. Hut ab, wenn man es wie Adam Anderson und Theo Hutchcraft schafft, der tristen Misere als Arbeitsloser in Manchester zu entfliehen, bis hin auf die Bühne der Berliner Fashion Week und flugs unter die Fittiche des Plattenlabels der Fantastischen Vier. Bevor sie ihre Band Hurts zum Laufen brachten, besserten sie neben dem Musikmachen ihre Arbeitslosenunterstützung jahrelang mittels Filmen von Greyhound-Hunderennen oder Jobs bei Veranstaltungen der British Superbikes auf. Dann auf einen Schlag, der Durchbruch. Plötzlich werden sie für das Cover ihres Albums von jenem Mann fotografiert, dessen Erscheinen Initiatoren renommierter Modemesse entgegenbangen -kommt er oder kommt er nicht- Hedi Slimane, kürzlich noch Designer bei Dior Hommes. So viel zum äußeren Glamour, doch wie sieht es aus mit der Musik? Sie kann nicht ganz Schritt halten mit dem visionären Organisationstalent und dem goldenen Händchen für das rechte Maß an Medienpräsenz. Ausgerechnet der Hidden Track "Verona", ganz am Ende wie die Perle in einer Muschel im Song "Water" verborgen, erweist sich als reizvollste Stück des gesamten Albums. Es würde einem Rufus Wainwright alle Ehre machen, mit seiner Instrumentierung aus Klavier, schmachtender Violine, Zimbeln und einem heroischen Männerchor. Doch leider dauert das Vergnügen nur zwei Minuten. Ein musikalisches Kuckuckskind mit starker Persönlichkeit, von dem man sich fragt, was es inmitten der Brut seiner 11 anderen eher durchschnittlich begabten Song-Geschwister zu suchen hat. Die sind, laut Hutchcraft, Ergebnis ihrer musikalischen Suche nach Italo-Disco. Damit man sie nicht irrtümlich neben Umberto Tozzi einordnet, erhielten sie von ihren Schöpfern die Bezeichnung 'Disco Lento' (was immer das auch sein mag). Dennoch ist Happiness ein erstaunliches Album, jedoch weniger wegen seiner Songs, sondern vielmehr aufgrund der Energie seiner Macher und der Resonanz, die sie damit in der Öffentlichkeit hervorrufen.
Andreas Schultz

motor.de

Don't believe the hype: Auf ihrem 80s-Pop-Album „Happiness“ geben die Hurts ein so jammervolles Bild ab, dass sich wahrlich die Frage nach der Ernsthaftigkeit stellt. Es hat ja schon etwas Sozialromantisches: Da raffen sich zwei vormals arbeitslose englische Twentysomethings zusammen und sprechen im edlen Zwirn bei einer Plattenfirma vor. Theo Hutchcraft und Adam Anderson hatten es bis vor wenigen Monaten alles andere als leicht. Um ihre berufliche Perspektivlosigkeit zu verarbeiten, entschlossen sich die beiden, dass 80er-Musikprojekt Hurts aus dem Boden zu stampfen. Soweit zumindest die gern zitierte Legende. Im Interview mit dem Musikexpress äußerte sich Anderson unlängst zu der traurigen Vorgeschichte: „Als wir vor einem Jahr mit Hurts anfingen, waren wir arbeitslos und so unglücklich wie nie zuvor in unserem Leben. Da schreibt man schon automatisch keine lustigen Lieder.“ Gesagt getan. Mit ihrer melodramatischen Single „Wonderful Life“ werfen sie kurzerhand eine musikalische Blendgranate auf den Markt, die vom NME bereits früh mit Pauken und Trompeten angekündigt wurde. Ein Song, der mittlerweile bei Get The Clip auf VIVA und vor den stündlichen Nachrichten auf n-tv läuft. Ganz nebenbei steigen die beiden Dandys mit dem Track auf Platz zwei in die deutschen Singlecharts ein und bekommen die Glückwünsche dafür von Anne Gesthuysen im ARD-Morgenmagazin. Die Sache mit den Hurts hat sich wohl nicht bloß auf der Depeche Mode-Party herumgesprochen. Mission erfüllt? Scheint so. Doch hat der Hype seine Berechtigung? Beim Hören ihres Debütalbums „Happiness“ kommt man ins Grübeln.

Schon der Albumtitel stellt gewissermaßen eine arglistige Täuschung am Käufer dar. Wer sich ohne Hintergrundwissen die Platte zulegen will, dem sei die Mitnahme des Kassenbons zu empfehlen. Denn Fröhlichkeit verkörpern die Songs auf „Happiness“ nun wahrlich nicht. Kredenzt werden stattdessen Stücke, die ihr Heil in einer gesunden Melancholie finden und hin und wieder mit einem Teelöffel Hoffnung abgeschmeckt werden. Nimmt man nun das musikalische Gewand der Klagelieder unter die Lupe, fühlt man sich zwei Jahrzehnte zurückversetzt: Das Duo setzt dem 80s-Revival die Krone auf. Wem schon bei La Roux der Geduldsfaden riss, dem verpassen die Hurts nun endgültig das K.O. Im Opener „Silver Lining“, einem langsamen Stück mit stampfenden Beat und den obligatorischen Synthies, zeigt vor allem Sänger Theo Hutchcraft, wie die Spielregeln bei den Hurts aussehen. Mit welch übertriebener Inbrunst er die Worte „there is no way back“ ins Firmament haucht - das geht schon ins Mark. Mit seiner (nicht gänzlich schlechten) Stimme überspannt Hutchcraft den Bogen des guten Geschmacks um Weiten. Mit dem Pfeil der Ernsthaftigkeit würde er nicht mal der DSDS-Jury ins Herz treffen. Perfektion kann auch nach hinten losgehen. Sein gefühl- und jammervolles Geseier wirkt wie ein satirischer Abgesang auf stimmliche Schmachtfetzen eines George Michael. Im Chartbreaker „Wonderful Life“ das selbe Spiel: Lässt man den Song auf sich wirken, hat man spätestens beim Refrain diese Gänsehaut, die man bekommt, wenn man sich fremdschämt. Grund dafür ist vor allem diese eine Textzeile, die es nicht verdient hat, zitiert zu werden. Rein musikalisch dreht es einem hingegen nicht den Magen um: Der gute, dramatische Aufbau des Tracks, sowie die krachende Instrumentierung verdienen Anerkennung. Was das Duo jedoch in „Stay“ anrichtet, kann schon nicht mehr ernst genommen werden. Strophen mit Textzeilen wie „and now I try to / tell you that I need you / here I am without you“, vorgetragen natürlich mit dem typischen Schmalz-Timbre aus dem Munde Hutchcrafts. Noch schlimmer: die „Stay“ schreienden Chöre, die Erinnerungen an DJ Bobos „Pray“ wecken.

Wer sich nicht bis zur nächsten Killers-Platte gedulden kann, der wird von Hutchcraft und Anderson vertröstet: Mit dem Song „Sunday“ haben die Hurts wohl ihr „Human“ geschaffen. Eine schnelle Nummer mit fetzigen Streichern, der man schon jetzt Heavy Rotation in Funk und Fernsehen versprechen kann. Ebenso knallig ist das Stück „Better Than Love“, welches vor allem Aerobic-Trainern ein gefundenes Fressen sein wird. Der Rest der Scheibe, speziell Tracks wie „Blood Tears And Gold“ und „Unspoken“ wirken schwach bis einschläfernd. Zudem fehlen „Happiness“ die Ecken und Kanten. Selbst simple Klavierballaden („Water“) klingen einfach überproduziert. Hat man die LP einmal durchgehört, so stellt man sich gewiss die Frage, ob das Band-Konzept, sprich der schmalzige Gesang und die pathetischen Texte, wirklich ernst gemeint sind. In jenem Musikexpress-Interview lautete der Tenor der Gruppe dazu: "Wir wissen, was wir tun, und wir wissen, warum wir es tun. Es ist ein Missverständnis, dass viele Denken, wir seien superernst." Die Hurts-Attitüde als große Mogelpackung? Ob die Texte nun ernst gemeint sind oder nicht: Ihre Musik macht dies nicht besser. Die ist wohl leider so gemeint.Auf "Happiness" mimen die Hurts die Pet Shop Boys des neuen Jahrtausends, zwei traurige Jungs mit dem gleichen Herrenausstatter wie Heaven 17. Die Platte klingt nicht wie ein langersehntes Pop-Werk, sondern eher wie der Soundtrack zur nächsten Til Schweiger-Schmonzette. Wer zu Timmy Ts „One More Try“ den ersten Kuss hatte, der wird auch mit „Happiness“ glücklich.



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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

35 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Traumhaft schön, 27. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Happiness (Audio CD)
Ja ich bin ein Kind der 80er, ja ich bin mit DEPECHE MODE (die ich heute noch sehr vereehre), OMD, KRAFTWERK und Co und ja ich liebe HURTS.

Mit dieser Art Musik bin ich aufgewachsen und gehöre als Enddreißiger zu der Generation die lange auf das warten mussten was Theo und Adam hier abliefern.

Das ist Musik zum geniessen, zum träumen, zum in Erinnerungen schwelgen.

Nein, die beiden servieren hier nichts Altmodisches, sondern Musik im Stile der Hochzeiten des Synthipop und das mit durchaus modernen Mitteln.

Die Stimme von Theo Hutchcraft ist über alle Zweifel erhaben. Sie steht über der "kalten" elektronischen Musik wie ich es so in der Qualität seit DEPECHE Mode nicht mehr gehört habe.

Schon der Opener "Silver Linig" geht so dermassen ins Ohr dass man plötzlich die "Stop" Taste vom CD Player nicht mehr findet ;-). Und dann jagt ein Ohrwurm den nächsten.

Anspieltipps:

"Sunday" der Song geht ins Blut in die die Beine und da bleibt er hängen. Ein Song der in meinen Augen "Wonderful Life" noch um Meilen übertrifft

"Stay" hinsetzen Anlage aufdrehen und einfach nur in den Song hineinträumen

"llluminated" dieser Song hat mich zu Tränen gehrührt und das will etwas heißen

Ich hoffe die beiden bleiben sich und ihrem Stil treu und lassen sich nicht von Plattenfirmen beeinflussen und in eine Richtung pressen.

Diese CD sucht ihresgleichen!
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143 von 175 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Skandal!!!...oder Style, den manche nicht besitzen, 26. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Happiness (Audio CD)
Zunächst zum Album. Hier erwartet einen eine tolle Sammlung von Pop-Perlen, die teils durch elektronische Untermalung, teils auch mit akkustischer Instrumentierung mit gutem Gespür für die passende Atmosphäre hervorragend präsentiert werden. Vor allem besticht die CD durch das Wichtigste: Tolle Melodien und zwar (wie es für eine Neuentdeckung nicht zu erwarten war), vom ersten bis zum letzten Song.

Das Styling, die Performance und auch die Musik sind ein absolut stimmiges Gesamtkunstwerk, was in der Musikbranche derzeit und in den letzten Jahren seinesgleichen sucht. Wer die melodiöse Genialität der 80er mag und elektronischer Untermalung nicht negativ gegenübersteht, wird hier perfekt bedient.

Was sich allerdings amazon dabei denkt, so eine skandalöse weil unsachliche Kritik wie von "motor.de" zu veröffentlichen, ist fast schon genauso skandalös. Sachliche Kritik und andere Meinungen sind immer angebracht, aber was sich hier ein querdenkender David Rätsch als Verfasser für motor.de anmaßt, ist absolut peinlich. Wenn ein Journalist in einer Ausgabe der "Zeit" über seinen eigenen Hartz-4 Hintergrund spricht (was durchaus Respekt verdient), sind vielleicht Belustigungen über die Job-Suche der Künstler nicht unbedingt angebracht. Ich war etwas erleichtert, als ich bemerkte, dass der Autor einfach wenig von seinem Thema versteht, als er schrieb der Albumtitel "Happiness" sei "arglistige Täuschung". Das Cover und der Refrain des ursprünglich geplanten Titelsongs "Happiness" mit der Textzeile "I'don't want your Happiness" bringen hier ein eigentlich leicht zu entdeckendes Stilmittel ein, "Ironie". Neben dem Versuch, mich und die vielen tausend Liebhaber dieser hervorragenden Pop-Musik eines schlechten und schmalzigen Geschmacks zu bezichtigen, wirkt einfach auch die Wortwahl noch sehr jugendlich und kann wohl auch deshalb nicht besonders ernst genommen werden.

Und ja "motor.de", das Outfit erinnert an Bands wie Heaven 17, ABC oder Spandau Ballet, aber das nennt man "Style", den anscheinend manche Autoren nicht besitzen!
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28 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Selten konstant gutes Album mit Charakter!, 16. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Happiness (Audio CD)
Ich muss sagen ich bin nach 2-3 mal hören echt begeistert - durchweg jedes Lied auf dieser CD hat echt Klasse!! Auf den ersten Blick fand ich manche Lieder erst etwas schräg, aber wie gesagt, mittlerweile bin ich einfach begeistert und die CD läuft rauf und runter.

So melancholisch wie die 'motor.de'-Beschreibung sagt, finde ich die Lieder gar nicht. Ich finde sie eher zeitweise nachdenklich bis sehr kraftvoll, aber darüber lässt sich sicher streiten.

Einziger Kritikpunkt ist der manchmal recht aprupte Übergang von Lied zu Lied. Z. B. zwischen "Sunday" und "Stay". Da schwelgt man noch so richtig in der Stimmung von "Sunday" und der Anfang von "Stay" reißt einen dann etwas unsanft aus diesem Schwelgen heraus.

Die Stimme von Theo Hutchcraft ist einfach toll... Was mir auch sehr gut gefällt sind die Streicher in vielen Liedern. Sie sorgen wie ich finde für eine gewisse Ausgeglichenheit gegenüber der doch reichlich eingesetzten Elektro-Elemente (die mich aber hier überhaupt nicht stören!).

Jedenfalls finde ich das eine sehr sehr gelungene CD und für Newcomer absolut überdurchschnittlich! Jedes einzelne Lied hat Charakter und eine "Seele".
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