Was auf den ersten Blick eher wie eine brutale Machophantasie wirkt entputpt sich eher als ironisch-freches japanisches 70er-Jahre-Kino.
Hanzo, ein einfacher und vor allem ehrlicher Samurai will sich nicht mit den korrupten Zuständen innerhalb der Polizei abfinden und ist so seinen Kollegen und Vorgesetzten ein Dorn im Auge. Durch ein hartes Training sammt Eigenfolter hat er seinen Körper und vor allem seinen Penis gestählt um nun mit Hilfe seiner Untergebenen, reuigen Ex-Verbrechern, den einfachen Leuten zu helfen und Korruption aufzudecken. Mit List und nicht zuletzt durch weibliche Hilfe, die er sich durch sein Liebesspiel ergattert deckt er so eine Verschwörung auf, die bis ins Shogunat reicht.
Wir sind hier in Japan und Hanzo ist nicht James Bond. Seine Verführungskünste sind wesentlich grimmiger, aber trotz sadomasochistischer Tendenzen, werden hier keine Frauen gequält, nackte Haut ist auch nicht viel zu sehen, also nichts für Lustmolche.
Durch seinen Ironie kommt der Film fröhlicher daher als die wesentlich düsteren und blutigeren "Lone wolf and cub"-Filme. Hanzo deckt lieber mit List und, ..nun ja, Sex die Machenschaften und Doppelmoral der Regierung auf um dieses Wissen dann gegen sie zu verwenden als ein Blutbad anzurichten. So sind auch die wenigen Kampfszenen das einzige Manko des Films, da sie nicht überzeugen. Ansonsten ist, wie bei japanischen Filmen (besonderst der 70er) ja fast üblich, auf die optik Verlaß.
Also, keine große sondern eine kleine, räudige Trashperle.