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Hans im Glück 48189 - Dominion, Spiel des Jahres 2009
 
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Hans im Glück 48189 - Dominion, Spiel des Jahres 2009

von Hans im Glück
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (141 Kundenrezensionen)
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  • Herstellerinformationen Wir haben für Sie eine Liste mit Service-Informationen von Spielzeug Herstellern zusammengestellt, für den Fall, dass Probleme bei einem Produkt auftreten sollten, oder Sie weitere technische Informationen benötigen.


Produktmerkmale

  • Auszeichnungen Spiele: À la carte-Kartenspielpreis; Spiel des Jahres; Österreichischer Spielepreis "Hit mit Freunden"; Ausländische Auszeichnungen
  • Autor Spiele: Vaccarino, Donald X.
  • Material: Karton/Papier (Hauptsächlich)
  • Spieldauer: ca. 40 Min
  • Spielerzahl: 2 bis 4
  • Spielmotivation: Taktik; Glück; Geschicklichkeit
  • Sprache Spielanleitung: DE

  • Details
    Sprache(n):Deutsch published
    Modell:48189
    Anzahl Spieler:2 bis 4
    Material:Karton

    Produktinformation

    Sie wollen wissen, wie das Spiel funktioniert? Lesen Sie hier die Kurzanleitung ! [PDF]
    • Größe und/oder Gewicht: 29,5 x 29,5 x 5 cm ; 1,4 Kg
    • Produktgewicht inkl. Verpackung: 2 Kg
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 8 Jahren
    • Modellnummer: 48189
    • ASIN: B001EWE4EG
    • Im Angebot von Amazon.de seit: 27. August 2008
    • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (141 Kundenrezensionen)
    • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6 in Spielzeug (Siehe Top 100 in in Spielzeug)
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    Auszeichnungen

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    Auszeichnung Auszeichnung

    Produktbeschreibungen

    Kurzbeschreibung

    Dominion

    Du bist ein Monarch, genau wie deine Eltern zuvor - Regent eines netten kleinen Königreiches mit Flüssen und immergrünen Ländereien. Doch anders als deine Vorfahren hast du Hoffnungen und Visionen. Du willst mehr! Mehr Flüsse, mehr immergrüne Ländereien. Du willst ein Imperium, dein Dominion! In allen Himmelsrichtungen liegen kleine Herzogtümer und Lehen, deren Herrscher nur darauf warten, dass du sie unter deinem Banner vereinst.
    Aber warte! Es liegt etwas in der Luft ... da sind noch andere Monarchen, die genau jetzt genau die gleiche Idee haben. Du musst dich beeilen und dich gegen deine Konkurrenten verteidigen. Dafür wirst du ein Gefolge und Gebäude benötigen, deine Burg absichern und deine Schatzkammer füllen müssen. Deine Eltern werden zwar nicht wirklich stolz auf dich sein, aber wen interessiert's ...

    Jeder startet mit den gleichen zehn Karten. Was er im Spielverlauf daraus macht, ist allerdings seinem Geschick und ein wenig dem Kartenglück überlassen. Holt man sich gute Aktionskarten, um mehr Möglichkeiten zu besitzen, oder achtet man eher auf die nötigen Siegpunkte? Lassen Sie sich von Dominion fesseln. Durch neue Startkombinationen gibt es immer wieder neue Herausforderungen und kein Spiel gleicht dem anderen.

    Inhalt: 500 Karten


    Autor: Donald X. Vaccarino
    Grafik: Matthias Catrein
    Cover: Michael Menzel

    "Spiel des Jahres 2009"
    Platz 1 des À la carte-Preises 2009.

    Produktbeschreibungen

    S.S.F. Dominion. Dominion ist kein konventionelles Brettspiel, es bestehtvielmehr aus 500 Aktions-, Geld- und Siegpunkt-Karten. Davon kommt in jederPartie nur eine kleine, immer wieder neu zusammengestellte Auswahl zum Einsatz.Jedes Spiel verläuft daher anders. Taktik und Strategien wechseln von Partie zuPartie. Als Grundausstattung erhält jeder Spieler zu Beginn 10 Karten. In derMitte des Tisches liegen weitere Stapel von Karten, die man im Laufe des Spielserwerben kann. Ein Spielzug ist denkbar einfach: Vom eigenen Kartenstapel diedie obersten 5 auf die Hand nehmen, Karten ausspielen, neue Karten kaufenausgespielte und restliche Handkarten auf die Seite legen. Ist der eigeneverdeckte Kartenstapel aufgebraucht, werden alle abgelegten Karten neu gemischt.

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    286 von 302 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    5.0 von 5 Sternen Karten-Optimierungs-Spiel, 12. November 2008
    Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
    Rezension bezieht sich auf: Hans im Glück 48189 - Dominion, Spiel des Jahres 2009 (Spielzeug)
    Erst Mal vorweg, auch von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung!
    Warum, will ich hier schildern ;-)

    Das Spiel

    Ich habe mir das Spiel auf "gut Glück" (also ohne vorher Probe gespielt zu haben) bestellt.
    Als ich dann die Schachtel zu Hause endlich öffnen konnte, gab es zuerst vielleicht doch eine kleine Enttäuschung da sich nichts anderes als 5 100er-Päckchen Karten in einer (anfangs!!) für mich viel zu überdimensionierten Schachtel. Ich wusste zwar schon dass es sich um ein Kartenspiel handelt, aber als alter Spiele-Fuchs freut man sich dann doch wenn es in der Schachtel einiges zu entdecken gibt ;-) Aber das sollte auch meine letzte "Enttäuschung" für den Abend bleiben.

    Ablauf

    Das Spiel beginnt für jeden Spieler gleich mit 10 Karten (7 Kupfer/Geld-Karten, und 3 Punktekarten die zu Beginn keine Bedeutung haben). In der Mitte zwischen den Spielern liegen dann aber die eigentlichen Schätze in Form von für alle Spieler offenliegenden Aktionskarten, weiteren Geld- und Punktekarten.
    Zu Beginn zieht jeder von seinem verdecktliegenden eigenen 10Karten-Stapel 5 Karten. Jeder Zug gliedert sich in 3 Phasen: * Aktion, * Kauf und * Aufräumen
    Zu Spielanfang hat man wie oben geschrieben nur Geld- und Punktekarten was zwangsläufig dazu führt dass man in den ersten beiden Runden nur die Phase Kauf in Anspruch nehmen kann. Man entscheidet sich also für den Kauf von einen der zwischen den Spielern offenausliegenden Karten, die alle unterschiedlich gut sind und auch dementsprechend in ihrem Preis variieren (zwischen 2 und 6 Geld). Auch neue Geldkarten (in Form von Kupfer, Silber und Gold) kann man erwerben. Das eigentlich Besondere ist aber dass jede gekauft Karte, sei es eine Aktionskarte die für sein Spiel Vorteile bzw. Nachteile für die Mitspieler bringen können, als auch das Geld immer wieder und wieder kommen. Da die Phase Aufräumen am Ende jedes Zuges den Spieler dazu veranlasst seine gesamte Hand, alle ausgespielten Karten und alle Käufe dieser Runde auf seinen eigenen persönlichen Ablagestapel zu legen. Und sobald sein Nachziehstapel (der Anfangs ja nur aus 10 Karten besteht) verbraucht ist, werden SÄMTLICHE Karten des Ablagestapels gemischt und wiederverwendet. Das heißt auch, dass selbst Geld das man für seine Käufe ausgibt ebenfalls immer wieder kommt (da sie ja ebenfalls auf den Ablagestapel kommen) und eine immerwährende Einkommensquelle während des gesamten Spiels darstellen. Und das macht unter anderem einen Reiz des Spieles aus, da man sich sozusagen sein eigenes Kartendeck zusammenkauft und man sich schon freut wenn man die eben gekaufte Karte endlich nach dem neumischen benutzen darf!

    Die eigentlichen Spielkarten sind die Aktionskarten die eben offen zwischen den Spielern liegen und gekauft werden können. Jede einzelne Karte bringt dem Spieler Vorteile (oder dem Mitspieler Nachteile), wie zum Beispiel dass man mehr als eine Aktionskarte pro Zug spielen, oder sich mehr als eine Karte kaufen darf (beides ist sonst auf 1 Mal pro Zug begrenzt). Und da diese Karten ja immer wieder kommen genießt man je nach eigener Zusammenstellung die Vorteile auch öfter. Also kann sich eine teurere Investition schon zu Beginn mit der Zeit ziemlich rentieren.
    Es gibt noch einen Haufen weiterer Aktionen auf den zahlreichen, doch recht nett illustrierten Karten (wie z.B. dass alle Mitspieler statt den 5 nur noch 3 Karten in der nächsten Runde haben dürfen; oder Karten mit denen man mit Glück Geld von den Gegnern stehlen kann). Man könnte vermuten das ähnelt ein wenig dem Kartenspiel Magic The Gathering, aber das tut es nur entfernt ;-)
    Man sollte auch noch erwähnen das jede Aktionskarte 10 Mal zum Kauf bereit liegt. Das heißt das nicht nur jeder die Chance hat sie sich zu kaufen, sondern auch dass man jede auch mehrmals in sein persönliches Deck kaufen kann und so die erwünschten Karten häufiger gezogen werden.

    Spielende

    Das Spiel endet wenn entweder 3 beliebige Kauf-Stapel aufgebraucht sind oder wenn alle 6-Punkte-Karten weg sind. Sieger ist wer in seinem gesamten Deck dass er sich zugelegt hat die meisten Punkte hat. Und Punktekarten kauft man sich wie auch jede andere Karte während dem Spiel. Punktekarten haben aber den großen Nachteil dass sie das eigene Spiel blockieren da man sie wie alle restlichen Karten zum Deck dazumischen muss und sie so auch immer wieder auf die Hand kommen. Aber ohne sie gewinnt man eben nicht das Spiel. Punktekarten gehören auch zu den teuersten Karten im Spiel: 1 Punkt kostet 2, 3 kosten 5 und die heißbegehrten 6-Punkte-Karten kosten sogar 8 Geld. Der hohe Preis ergibt sich auch daraus, dass es für seinen eigenen Spielfluss von immensen Vorteil ist nur eine einzige 6P-Karte anstatt von 6 einzelnen nervigen 1P-Karten im Deck zu haben mit denen man auf der Hand ja nichts anfangen kann.

    -----------------
    -----------------
    Fazit

    Das Spiel, also die Karten sind schön aufgemacht und erkennt sie sehr leicht auseinander. Das heißt wenn man schon öfter gespielt hat genügt nur noch der Blick aufs Bild ohne sich den Aktionstext durchlesen zu müssen. Das Thema ist übrigens Mittelalter.
    Die Stabilität der Karten ist auch gut, aber da muss man noch abwarten ;-)
    Die Schachtel wirkt sehr groß und behebig und wie oben beschrieben, überdimensioniert. Doch nach dem Spielen ist schnell klar geworden weshalb: dem gut ausgeklügelten Sortierungssystem! In der Schachtel befindet sich ein Kartenfachsystem in dem jede einzelne Kartenart ein eigenes Fach besitzt! Einmal eingeordnet erleichtert es die Aufbauarbeiten in zukünftigen Partien ungemein da man jede Karte schnell findet (Der Verlag hat mittlerweile schon ein sehr übersichtliches Inlay zum gratis download und zum ausdrucken zur Verfügung gestellt das exakt zwischen die Kartenfächer passt und das die Übersicht noch Mal deutlich verbessert!).

    Da wir oft nur zu zweit sind haben wir oft Probleme mit vielen Spielen, da sie für mehr ausgelegt sind. Bei diesem Spiel waren wir total begeistert denn es lässt sich zu zweit mehr als wunderbar spielen. Und vor allem schnell! Da die Züge mit etwas Übung schon nach weniger als einer Minute abgehandelt werden können, und man die nächsten Karten gleich nachziehen kann, kann man sich schon im Zug des Gegners seine Gedanken für den nächsten Zug machen.

    Der Langzeitspaß ist sicherlich auch recht hoch, da man jedes Mal nur mit 10 verschiedenen Aktionsstapeln spielt, die sich entweder frei wählen lassen, oder auch komplett durch Zufall bestimmt werden können. Die restlichen Aktionsstapeln bleiben einfach in der Schachtel. In der Spielanleitung gibt es am Ende noch einige sehr gute Ideen für Kartensätze, die sowohl für Anfänger einen sehr guten Enstieg bieten, welche die mehr auf Geldfluss aus sind oder eines das sich auf das Ärgern der Mitspielers beziehen. Und auch durch die zufällige Auswahl des Kartensatzes ergeben sich in jedem Spiel völlig neue Möglichkeiten. Will ich mehr Geld, teure Anschaffungen oder doch mehr Karten um die anderen zu ärgern? Wieviele Aktionskarten eines Typs brauche ich letztendlich wirklich? Gute Karten sind zwar teuer, genügt es aber sie nur ein Mal im Deck zu besitzen? Die Mischung machts! Aus diesem Grund würde ich dieses Spiel als Karten-Optimierungsspiel bezeichnen! Der Glücksfaktor besteht natürlich beim Ziehen der Karten. Allerdings wird der Glücksanteil mit etwas Übung mit der Zeit geringer da es viel auf die Wahrscheinlichkeiten ankommt, also wie oft kommt die benötigte Karte in meinem Deck vor. Natürlich kann man sich nach dem Spiel auf das mangelnde Glück der Karten aufregen, wenn man aber dann sieht dass man eine Karte nur 1 Mal gekauft hat, der gesamte Stapel aber 50 Karten groß ist, braucht man sich nicht wundern dass man sie nie zieht ;-)

    Die Spieldauer beträgt 30-45 Minuten kann aber leicht durch eigene kleine Regeländerungen verlängert oder verkürzt werden (z.B. in dem man die Stapel verkleinert oder man beschließt auf 5 aufgekaufte Stapel zu spielen, wodurch sich etwas langfristigere Planungen ergeben)
    Alles in allem ein sehr gelungenes innovatives Spiel mit dem man kaum um eine Revanche herumkommt. Lediglich die Größe der Schachtel ist vielleicht für manche ein Nachteil, da sie auf Reisen eher ungeeignet ist. Aber da kann man einfach die Karten alleine mitnemen!

    5 Sterne!
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    64 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    5.0 von 5 Sternen DAS Spielehighlight 2008, 22. November 2008
    Von Benjamin T. (Göttingen, Niedersachen) - Alle meine Rezensionen ansehen
    (TOP 100 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
    Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
    Rezension bezieht sich auf: Hans im Glück 48189 - Dominion, Spiel des Jahres 2009 (Spielzeug)
    wie der Titel schon sagt handelt es sich bei Dominion um eines der absoluten Highlights 2008 wenn nicht gar, um DAS Highligt schlecht hin.
    Kartenspiele machen in den letzten Jahre eine interessante Entwicklung durch, wobei Dominion momentan das oberste Niveau verkörpert

    Das Spiel hat einen ultimativen Suchtfaktor !!!!

    Wenn beide Spieler es können (und man beherrscht es wirklich zu 100% nach einer Partie ohne je wieder die Anleitung hervorkramen zu müssen), dauert eine Partie im Schnitt 15 - 25 Minuten und lädt zu einer schnellen Revanche ein. Der Widerspielreiz wird zusätzlich dadurch erhöht dass es insgesamt 25 Kartenypen gibt mit denen gespielt, von denen pro Partie aber nur 10 benutzt werden. Ergo fragt man sich immer, wie sich wohl eine andere Variante spielt, und welche neuen Möglichkeiten sich dadurch ergeben. Insgesamt lassen sich über 300.000 Kombinationen spielen, so dass der Langzeitspielspass auch wirklich auf Dauer gegeben ist.

    Ich habe das Spiel schon mit unterschiedlichsten Spielertypen und in allen Besetzungen gespielt und es hat immer hervorragend funktioniert. Es hat sich bis jetzt jeder vom Spiel angesprochen gefühlt und würde es jederzeit wieder spielen. Ich habe das Spiel erst seit zwei Wochen, aber es ist jetzt schon das meistgespielte Spiel des Jahres.

    Das Spielprinzip ähnelt im Prinzip klassischen Sammelkartenspielen, wo man sich als passionierter Spieler vor dem Spiel "seinen" Kartensatz zusammenbauen muss, überlegen muss, welche Karten wohl Sinn machen und wie man den Gegner am besten besiegen kann, um dann nach dieser Auswahlphase loszuspielen.

    Bei Dominion besteht das ganze Spiel eigentlich daraus, sich dieses Deck während des Spiels zu bauen, man könnte es als on-play-deck-building-card-game bezeichnen.
    Es gibt faktisch keine Wartezeiten für den Spieler der nicht dran ist, da jeder Spieler seinen Zug meistens binnen 30 - 60 Sekunden beendet hat. Glück gehört natürlich in jedem Spiel dazu, selbst bei Puerto Rico muss man halt Glück haben die Rollenkarte zu bekommen, die man haben will, bzw. ein Schiff zu finden, auf dem man Waren liefern kann. Hier kommt es natürlich auch drauf an, wann man welche Karten nachzieht, aber Glück ist defintiv ein Faktor bei Domion den man selbst zu großem Maße steuern kann und man in erster Linie seines eigenen Glückes bzw. Erfolges ist und nicht Opfer des Spiels wird

    Das Spiel bekommt von mir eine absolute Kaufempfehlung. Dominion sollte jeder passionierte Brett- bzw. Kartenspieler in seiner Sammlung haben, es wird garantiert immer mal wieder hervorgekramt werden. Die Kurzweiligkeit und die extem niedrige Einstiegshürde, aber dennoch großen taktischen Möglichkeiten machen den großen Reiz aus.

    TOP!!!!
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    156 von 181 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    3.0 von 5 Sternen Hm... schwanke zwischen 3 und 4 Sternen...., 20. Dezember 2008
    Von C. Arndt "Leseliese" - Alle meine Rezensionen ansehen
    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
    Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
    Rezension bezieht sich auf: Hans im Glück 48189 - Dominion, Spiel des Jahres 2009 (Spielzeug)
    Wir haben uns Dominion gekauft, weil die Rezensionen sehr gut und positiv klangen, wir mittelalterliche Spiele mögen und ein Spiel suchten, welches auch gut zu zweit spielbar ist.

    Zunächst muss hervorgehoben werden, dass Dominion ein Spiel ist, was sich sehr unterschiedlich spielt je nachdem wie viele Spieler teilnehmen und damit auch sehr viele Möglichkeiten und Facetten bietet. Dies wird in der Grundregel schon berücksichtigt und es gibt dem entsprechend unterschiedliche Startbedingungen -je nach Spielerzahl-, die den Startkartensatz modifizieren.
    Gut ist, dass unterschiedliche Start-Kartendecks zur Auswahl gestellt werden. So wird man in die vielen zur Verfügung stehenden Karten und unterschiedlichen Möglichkeiten dieses Spiel eingeführt, bis man sich eigene Starterdecks selber zusammenstellen kann. Anfangs findet man sich in der Fülle der Möglichkeiten der zur Verfügung stehenden Karten noch nicht zurecht. Ein Startkartendeck besteht immer aus 10 (neben Geld und Anwesen, Provinz und Herzogtum, die immer ausliegen) der zur Verfügung stehenden Kartensätze.


    Interessant ist der Spielemechanismus. Jeder Spieler fängt exakt mit dem gleichen Hand-Kartensatz an.
    Es geht darum, sein Dominion von der Grundausstattung her zu erweitern. Hierzu stehen unterschiedliche Möglichkeiten und Aktionen offen zB Geld kaufen, es einsetzen, um Aktionskarten zu kaufen oder weitere Anwesen, Herzogtümer oder die begehrten Provinzen...

    Gespielt wird in drei Phasen:

    1. Phase: Aktion -
    diese Phase kann, muss aber nicht gespielt werden - die Handkarten enthalten manchmal gar keine Aktionskarten, die man ausspielen kann... Aktionskarten muss man sich auch erst im Laufe des Spiels kaufen. Die Aktionen ermöglichen einem viele Vergünstigungen... zB die Mine, mit der man GEld aufwerten kann: aus Kupfer kann Silber und aus Silber Gold werden...

    2. Phase: Kaufen -
    kann, muss aber nicht gespielt werden: mit den GEldkarten können Aktionskarten, Gebäude oder weitere Geldkarten gekauft werden... Aktionskarten können zusätzliche Kaufaktionen bewirken und zusätzliches Geld, welches man in dieser Phase ausgeben kann...

    3. Phase Aufräumen -
    alle ausgespielten und nicht ausgespielten Karten von der Hand werden wieder zusammengeräumt und auf den eigenen Ablagestapel gelegt. Abschließend werden vom eigenen Nachziehstapel 5 neue Handkarten aufgenommen, die in der nächsten Runde dann zum Ausspielen zur Verfügung stehen...

    Spielende: Entweder, wenn der Provinzstapel leer ist oder 3 beliebige Stapel aus dem Vorrat sind leer.

    Fazit:

    Dominion ist in vielen Kartendeckvarianten gespielt kein besonders interaktives Spiel. Jeder Spieler baut an seinem eigenen Dominion und hat hierfür unterschiedliche Möglichkeiten und Wege zur Verfügung.

    Das interaktive Element ist mir zu gering, obwohl es vor allem an dem Startkartendeck liegt und welche Aktionskarten dort angeboten werden. Es gibt einen Startkartensatz, der in der Spiel-Anleitung als Möglichkeit "INTERAKTIV" angeboten wird und der das Spiel zumindest etwas interaktiver werden lässt. Es gibt zB die Hexe als Möglichkeit mit FLUCH-Karten die Siegpunkte des Gegners zu minimieren. Aber ohne Hexe kein Fluch und die Interaktion ist dementsprechend minimiert.... Zudem gibt es auch die Karte Miliz, die es ermöglicht die gegnerischen Handkarten auf 3 Karten zu reduzieren. Als Abwehr des Angriffs steht der Burggraben zur Verfügung, sofern man ihn auf der Hand hat...

    Das größte Manko an diesem Spiel ist für mich aber, dass es zwar sehr viele verschiedene Karten und Spielmöglichkeiten gibt, am Ende jedoch "nur" die Anzahl der erworbenen Wappen auf Anwesen-, Herzogtum- und Provinzkarten über den Sieg entscheidet.

    Letztlich kommt es also darauf an, insbesondere die 6-Wappen zählenden Provinzen zu ergattern. Da also die Wappenanzahl allein ausschlaggebend ist, wird das Spiel etwas einseitig und der Run auf die teuren Provinzen beginnt recht schnell. Auf den Spielablauf an sich kommt es nicht weiter an, da dort keine zusätzlichen Punkte erlangt werden können (Hexe minimiert jedoch mit Fluchkarten gegebenfalls die gegnerischen Wappen...).

    Positiv finde ich die Fülle an Möglichkeiten, die dieses Spiel bietet. Das Grunddeck von 10 Aktionskarten ist wie beschrieben variabel und kann aus sehr vielen unterschiedlichen (Aktions-)Karten zusammengestellt werden.

    Es ist alles in allem aber eher ein "Stressspiel", da man schnell spielen und entscheiden muss. Ein Ausbauen bzw. Auslegen von dauerhaften Fähigkeiten oder Gebäuden gibt es nicht, da ja am Ende jeder Runde "aufgeräumt" wird.

    Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen und entscheide mich für nur 3 Sterne, da es sich hier um kein langfristiges strategisches Aufbauspiel handelt, sondern um ein kurzweiliges Optimierungsspiel, was aber durchaus seinen Reiz hat.
    Ich persönlich spiele aber lieber langfristige Spiele wie Runebound, Carcassonne, Agricola, Schatten über Camelot .... und ich plane lieber.

    Trotzdem ist es wirklich ein gelungenes Spiel, mit kurzweiligen Effekten, das auch wirklich Spass macht!

    Es kommt hier wirklich sehr auf den persönlichen Geschmack an und ob man lieber knackige, kurze Spiele mag oder längerfristiges Tüfteln....
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