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Das Hannibal-Syndrom. Phänomen Serienmord
 
 
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Das Hannibal-Syndrom. Phänomen Serienmord [Gebundene Ausgabe]

Stephan Harbort
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 350 Seiten
  • Verlag: Militzke; Auflage: 4. Aufl. (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386189209X
  • ISBN-13: 978-3861892090
  • Größe und/oder Gewicht: 22,1 x 15,2 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (78 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 170.936 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Stephan Harbort
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Pressestimmen

»Zum ersten Mal erklärt eine Studie, was deutsche Serienmörder umtreibt.« Der Spiegel -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Kurzbeschreibung

Dank Hollywood gilt Hannibal Lecter als Inbegriff des infernalischen Serienmörders. Doch wer sind diese Täter in der Wirklichkeit? Der Kriminalexperte Stephan Harbort hat zahlreiche von ihnen in ihren Hochsicherheitszellen besucht und interviewt, um Motivation, Tathergang und Täterprofil zu erforschen. Er befaßte sich mit allen fünfundsiebzig deutschen Serienmördern seit 1945 - eine aufschlußreiche und schockierende Dokumentation, aus der man viel über die Psyche solcher Täter erfährt.
"Zum ersten Mal erklärt eine Studie, was deutsche Serienmörder umtreibt." (Der Spiegel) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

66 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Fünf plus, 6. August 2006
Ich habe zwar einige Zeit gebraucht, um mit dem Buch fertig zu werden (ich musste es doch einige Male aus der Hand legen, weil die Dinge mich richtig mitgenommen und fassungslos gemacht haben), dafür wurde mir aber auch einiges geboten. Warum ich dieses Buch empfehlen kann?

1.
Der Autor hat sehr sorgfältig recherchiert, hat Gerichtsakten ausgewertet, mit Serienkillern Interviews geführt, auch mit Leuten aus deren Umfeld.

2.
Was ich einem Kriminalisten gar nicht zugetraut hätte (Entschuldigung, dummes Vorurteil!): Der Mann kann schreiben. Das Ganze hat eine Struktur, die Sprache ist unverschnörkelt, deutlich, unmissverständlich, bildreich (was das Verstehen komplexer Sachverhalte enorm erleichtert), nicht verwissenschaftlicht. Es liest sich sehr flüssig.

3.
Der Autor setzt nicht auf die Karte "Effekthascherei". Er beschreibt und untersucht die einzelnen Fälle nüchtern und nachvollziehbar. Da hat nicht jemand aus einer Zeitung abgekupfert, sondern sich seine eigenen Gedanken gemacht. Man erfährt sehr viel über Werdegang der Täter, Motive und Ursachen von Serienmorden.

4.
Ich als Frau war hocherfreut, auch mal etwas über Serienmörderinnen zu erfahren, und zwar nicht nur, dass es sie gibt, sondern was sie antreibt, vor allem, was sie von männlichen Tätern unterscheidet.

5.
Für mich als wissenschadftlich orientierten Leser sehr hilfreich, für andere Leser weniger interessant: eine ausführliche Literaturliste, die kann sehr hilfreich sein.

Fazit:
Ein in jeder Hinsicht außergewöhnliches Buch!
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63 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mehr kann man nicht erwarten!, 27. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Das Hannibal-Syndrom. Phänomen Serienmord (Gebundene Ausgabe)
Ich bin auf den Autor bzw. das Buch durch einen Beitrag in dem Wissenschaftsmagazin "nano" (3sat) aufmerksam geworden. Die Anschaffung habe ich nicht bereut. Aber der Reihe nach. Zunächst wird ein Überblick zu aktuellen Fallzahlen etc. in Deutschland gegeben. Anschließend werden die verschiedenen Tätertypen vorgestellt und anhand zahlreicher Beispiele illustriert. Es ist schon erstaunlich zu erfahren, auf welch vielfältige Weise diese Täter ihre Opfer töten und welch unterschiedliche Motive dabei verfolgt werden. Bisher bin ich davon ausgegangen, daß Serientäter üblicherweise Sexualmörder seien. Der Autor weist allerdings das Gegenteil nach. Im zweiten Kapitel wird das erste von mehreren Interviews dokumentiert. Der Autor hatte sich mit einem dreifachen Mörder in einem Hochsicherheitstrakt getroffen. Was der Leser hier erfährt, geht wirklich unter die Haut. Irgendwie fühlte ich mich an die Anfangsszene von "Das Schweigen der Lämmer" erinnert.
Das Buch stellt insgesamt gesehen eine detaillierte und jedenfalls für mich äußerst aufschlußreiche Dokumentation und Analyse des "Phänomens Serienmord" - so der Untertitel des Buches - dar. Dass lediglich deutsche Fälle vorgestellt werden, hat mich nicht weiter gestört; schließlich hat es meines Wissens ein solches Buch für deutsche Täter bisher nicht gegeben. Besonders imponiert hat mir die spannende, aber stets sachliche Ausdruckweise des Autors - auch wenn man ihm hier und dort die persönliche Anteilnahme anmerkt. Ich möchte Harbort ein dickes Kompliment machen, einfühlsam und keineswegs reißerisch ist es ihm gelungen, ein schwieriges Thema "anzupacken". Ich kann dieses Buch rundweg empfehlen, auch weil es sich teilweise richtig spannend lesen läßt.
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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Den Serientätern in die Psyche geschaut..., 18. Oktober 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Hannibal-Syndrom. Phänomen Serienmord (Gebundene Ausgabe)
Stephan Harbort ist wohl der beste "Profiler" den die deutsche Polizei aufzubieten hat. In einem erschreckend flüssigen Stil beschreibt er die grausamsten und brutalsten Übergriffe von Serientätern in Deutschland. Besonders hervorzuheben sei hier noch, das er sich nicht an die "allgemingültige" Klassifizierung der Serientäter, der amerikanischen "Kollegen" (Douglas/Ressler)einfach anhängt, sondern den Lesern vielmehr ein weitaus größeres (genaueres?) Spektrum an verschiedenen Tätertypen aufzeigt. Zum Schluß sei noch erwähnt, das es dem Autor nicht um marktschreierische Verbreitung der allgemeinen Meinung nach schärferen Gesetzen und härteren Strafen geht, sondern um die Möglichkeit der Schuld einer Gesellschaft, die solche Menschen hervorbringt.
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