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Hannibal
 
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Hannibal

Sir Anthony Hopkins , Julianne Moore , Ridley Scott    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (181 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,64
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Produktinformation

  • Darsteller: Sir Anthony Hopkins, Julianne Moore, Ray Liotta
  • Regisseur(e): Ridley Scott
  • Komponist: Hans Zimmer, Klaus Badelt
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 6.1 ES Discrete), Englisch (Dolby Digital 6.1 ES Discrete)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 30. Juli 2007
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 126 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (181 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001715JQ6
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.021 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Er ist wieder da, und er ist hungriger denn je. Zehn Jahre nach Das Schweigen der Lämmer genießt Dr. Hannibal "the Cannibal" Lecter (Anthony Hopkins) Espresso schlürfend das süße Leben in Italien.

FBI-Agentin Clarice Starling (Julianne Moore, die die Rolle von Jodie Foster übernommen hat) dagegen ist es weniger gut ergangen. Sie war schon immer eine Außenseiterin, und nun ist sie die stille, launische Einzelgängerin, die die bürokratischen Spielchen nicht mitmacht und deshalb leiden muss. Eine vermasselte Drogenrazzia führt zu ihrer Zurückstufung -- und zu der Bitte von Lecters einzigem überlebendem Opfer, Mason Verger (Gary Oldman), um eine kleine Fragestunde. Clarice ahnt nicht, dass der grauenhaft entstellte Verger -- dem Lector unterstellt, er habe sich sein Gesicht selbst heruntergerissen -- sie als Köder benutzt, um Dr. Lecter aus seinem Versteck zu locken. Er ist zuversichtlich, dass er den guten Onkel Doktor diesmal schnappen wird.

Hannibal verwendet die grundlegende Handlungskonstruktion von Thomas Harris' barockem Roman und ist stilistisch derart anders als sein Vorgänger, dass man gezwungen ist, ihn für sich allein zu bewerten. Regisseur Ridley Scott gab dem Film ein elegantes, geradezu europäisches Aussehen, das von Anfang an klar macht, dass sich hier -- im Gegensatz zum ersten Film -- alles um Hannibal dreht.

Funktioniert es aber auch? Gewiss -- aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Geschickt baut Scott eine Atmosphäre der Vorahnung auf, aber es ist alles nur ein Aufbau zum Antiklimax, da Vergers Plan zur Ergreifung Hannibals (um ihn dann an menschenfressende Wildschweine zu verfüttern) letztendlich nicht zum erforderlichen blutigen Nervenkitzel führt. Und der marktschreierisch angekündigte Höhepunkt, die Abendessensequenz mit Clarice, Dr. Lecter und einem dritten unglücklichen Gast, wechselt ständig zwischen Parodie und Horror.

Hopkins und Moore sind ohne Zweifel beide erstklassig, aber die Handlung ist so konstruiert, dass sie so weit wie nur möglich auseinander gehalten werden -- wo doch im Schweigen der Lämmer gerade ihre Interaktion so faszinierte. Wenn sie denn mal zusammentreffen, sind diese leider nur wenigen und einfach zu späten Begegnungen dennoch recht spannend. --Mark Englehart

Produktbeschreibungen

Zehn Jahre sind vergangen, seitdem die FBI-Agentin Clarice Starling mit dem kannibalistischen Schwerverbrecher und diabolischen Genie Dr. Hannibal Lecter ihre erste nervenaufreibende Begegnung hatte. Zehn Jahre sind vergangen, seitdem Lecter seine ebenso spektakuläre wie blutige Flucht aus dem Gefängnis gelang. Nun bewegt er sich frei in Florenz umher, und die ahnungslose Welt ist Hannibal schutzlos ausgeliefert.

Doch die Zeit heilt keine Wunden - der einst von Lecter verstümmelte Multimillionär Verger entwickelte sich, getrieben von unvorstellbar grausamen Racheplänen, zu dessen ebenbürtigen Rivalen. Als Patient von Lecter musste er sich selbst vor Jahren das Gesicht mit einer Scherbe häuten und sinnt auf bittere Rache für die Qualen und Entstellungen. Um Lecter endlich den Schweinen zum Fraß vorzuwerfen, braucht Fiesling Verger einen unwiderstehlichen Köder:

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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ästhetische Zerstückelung 24. August 2002
Von Melanie Holtmann VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Videokassette
Ich habe "Hannibal" im Kino gesehen, bevor ich "Schweigen der Lämmer" kannte und war daher relativ unvoreingenommen, was diesen Film angeht. Mein erster Eindruck war, dass es sich um einen perfekt inszenierten, grandios atmosphärisch abgestimmten Film handelt, der in jeder Hinsicht mehr als sehenswert ist.

Diese Auffassung hat sich kurioserweise noch verstärkt, nachdem ich nun auch den Vorgänger gesehen habe. Sehr durch "Hannibal" geprägt, erwartete ich etwas blauäugig zumindest ähnlich gelagerte Schwerpunkte- was sich natürlich nicht erfüllte. Ich vermisste diesen Hauch Kultur und auch einen Hannibal Lecter, der über einen größeren Bewegungsradius verfügt.

Aber um sich konkret "Hannibal" zu widmen- mich hat selten ein Film so fasziniert, und zwar durch das Zusammenspiel aller Faktoren. Da ist zunächst der Schauplatz; ich selbst war schon einmal in Florenz und war von dem romantischen, melancholischen Flair des Kerns der Stadt mit Palazzo Vecchio, dem Fluss Arno und den engen Gassen fasziniert. Diese Faszination versteht der Regisseur großartig aufzugreifen und visuell zu nutzen, um den Aspekt der Ästhetik und Würde Lecters aufzuzeigen und seine tiefangelegte Persönlichkeit perfekt zur Geltung zu bringen.

Die erste Clarice-Starling- Sequenz (die Szenerie auf dem Fischmarkt) bildet dazu einen wunderbaren Kontrast, der ebenfalls grandios den harten Alltag der FBI- Agentin dokumentiert. Gerade durch diese objektive räumliche Trennung und die- im Kontrast dazu- geistige Nähe wird eine wundervoll harmonische Spannung aufgebaut, die sanft fortgeführt wird.

Hier komme ich zu den beiden Hauptdarstellern, wo meiner Laienmeinung nach Julianne Moore ihre dominante Vorgängerin Jodie Foster sogar übertrifft. Sie umgibt ein Hauch etablierter Kälte, gepaart mit der fühlbaren Erkenntnis, das etwas in ihrem Leben fehlt - und zwar die Konfrontation mit ihrem Intimfeind Lecter. Moores Gestik und Mimik wirken durchweg seriös und geben dem Film die weitreichende Ruhe und den Fluss, von dem er zehrt.

Anthony Hopkins wiederum geht geradezu in der Rolle des kultivierten Monsters auf- er weckt Sympathie, aber kein Mitgefühl, wirkt in (fast) jeder Situation überlegen und bildet so eine Souveränität aus, die für seine Präsenz und die Atmosphäre des Filmes extrem wichtig ist.

Ein weiterer Höhepunkt des Filmes ist der Zusammenschnitt von Bildern und Musik, die die Eindringlichkeit der Szenen geradezu verblüffend intensiviert. Zum einen ragt hier das Opernstück heraus, an dessen Genuss das Ehepaar Pazzi und Lecter in Florenz teilnehmen- welcher Horrorfilm hat sich jemals auf so ein hohes Niveau begeben? Zum anderen war ich von der Wirkung des Zusammenspiels von Musik und Handlung begeistert, als aus der Vogelperspektive gegen Ende des Filmes die Kolonne der im Dunkeln nahenden Polizeifahrzeuge gezeigt wird. Hierbei ertönt nicht, wie man vielleicht erwarten würde, wildes Motorengeräusch oder Hammermusik, welche Hektik und Dramatik in die Handlung brächten, sondern eine ganz sanfte, ruhige und beinah verträumt-resignierte Melodie. Geradezu genial!

Dies sind nur wenige Details aus diesem Film, der mich einfach in seiner ganzen Breite überzeugt hat. Natürlich kommt man nicht umhin, fernab der Handlung, deren Reiz noch etwas mehr herausgearbeitet werden könnte, über die Gewaltszenen zu diskutieren. Zwei dominieren hier die Erinnerung an "Hannibal"- eine, deren Brutalität man zum Teil sieht, zum Teil erahnen muss- da wollte man dem empfindsamen Publikum wohl nicht zuviel zumuten, da der Ausbruch relativ unvermutet und schockierend in die Handlung integriert ist.

Die zweite Szene ist gegen Ende des Filmes platziert und auch meiner Meinung nach an makabrem Humor, gefrierender Grausamkeit und beiläufiger Menschenverachtung kaum zu überbieten- eine der mutigsten und intensivsten Szenen der Filmgeschichte (natürlich nur soweit diese mir bekannt ist). Ebenso wie diese, die ich hier nicht näher beschreiben kann, ist auch das Ende des Filmes originell und nicht platt- ein würdiger Abschluss des skurrilen Finales. Zwar auch ein wenig unglaubwürdig in der Machart, aber das sollte nicht weiter stören.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mich selten ein Film so in seinen Bann ziehen konnte, schon garnicht einer aus demselben Genre. Aber "Hannibal" ist einfach anders, was wohl in erster Linie Ridley Scott zu verdanken ist, der wirklich jede Szene zu einem stilistischen Meisterwerk geformt hat. Also: UNBEDINGT ansehen, um sich einen- wenn auch etwas widerlichen- Genuss zu gönnen, der sicher länger im Gedächtnis bleibt.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Der Film Hannibal - und so empfindet wohl jeder, der zudem noch das Buch gelesen hat - ist eine Frechheit.
Cineastisch betrachtet nicht sonderlich rühmlich, sieht man von der erotischen Wirkung von julianne Moore
und einem brillianten Hopkins ab, stellt das zusammengestückelte Drehbuch ein Verbrechen am Stoff an sich dar:
Wesentliche Aspekte, wie die in Rückblende geschilderte Ermordung von Hannibals Schwester Mischa, welche
ihn ja überhaupt erst zum Mörder werden ließ und außerdem seine Zuneigung zu Clarice begründet sowie das perfekte, einem
Paar wie Lecter-Starling gerecht werdende Ende des Buches wurden weggelassen, stattdessen nur der
beängstigende Part in der Figur des Lecter betont.

Zum Ende des Buches wäre noch zu sagen: Der sexuelle Aspekt der Beziehung der beiden Hauptakteure drückt
aus, dass Lecter seine Schwester nicht mehr nötig und sich selbst weiterentwickelt hat.

Clarice spielt als eigenständige Person, nicht länger als Platzhalter für Mischa eine wichtige Rolle in seinem Leben.
Dennoch ist der Film eine durchaus interessante Hilfe, die Ereignisse des Buches auch visuell nachzuvollziehen.
Unterhaltung bietet der Streifen allemal, deshalb auch eine vier-Punkte-wertung.

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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:DVD
Zu Beginn muss man eines sagen: "Hannibal" ist nicht "Schweigen der Lämmer". Dafür verantwortlich ist u. a. auch Tomas Harris, der in seiner Romanfortsetzung um einiges härter dafür aber auch viel besser (Spannung, Sprache, Handlung, Charaktere) schreibt. Und an eben diese Vorlage versuchte sich Ridley Scott zu halten. Leider wurden viele interessante Teile weggelassen, wie die Zigeunerin in Italien die in Lecter den Satan sieht oder Vergers lesbische Schwester, in die sich Barney, der Wärter aus Teil 1, verliebt. Auch der Pornoproduzent, der Lecters dahinscheiden aufnehmen sollte, fiel unter den Tisch. Ebenfalls fehlen auch viele Kleinigkeiten, die den Film vielleicht um einiges verständlicher gemacht hätten. Für mich als Romankenner, war der Film eine Entschäuschung, nicht weil er schlecht ist, das Beileibe nicht, nein, weil er hinsichtlich des Romans sich einige schlimme Patzer leistet. Vor allem das Ende hat mir nicht zugesagt. Im Buch: Lecter setzt Starling unter Drogen, nimmt ihr ihre Psychose über ihren Vater, bringt sie dazu auch ein bisschen Gehirn vom Statsanwalt zu essen und beide werden zu einem Liebespaar und heiraten... Das Ende des Films ist ja bekannt, eine Abweichung nahm man meines erachtens aber nur vor, um einen Teil 3, der auf keinem Roman basieren wird, da die Lecter-Trilogie mit "Hannibal" von Harris abgeschlossen wurde, zu drehen.

Insgesamt gesehen ist "Hannibal" ein guter Film, den man in keiner Weise mit "Schweigen der Lämmer" vergleichen kann.

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Malerische Meucheleien
Der steinreiche homosexuelle Sadomasochist Mason Verger (Gary Oldman), war das vierte Opfer des kannibalischen Serienmörders Hannibal Lecter (Anthony Hopkins) und das einzige... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von M. Bähre veröffentlicht
Sehenswert
Anthony Hopkins glänzt mal wieder als der eiskalte Killer und Kannibale, Hannibal Lecter. Dieser Film ist weitaus besser als "Das Schweigen der Lämmer". Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Illuminati veröffentlicht
Gute Fortsetzung der Reihe, wenn auch brutaler und überzogener...
Durch Anthony Hopkins bekommt der Film erst seine Klasse. Erstaunlich ist allerdings das Hopkins sich der Rolle überhaupt wieder angenommen hat. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Jens W. veröffentlicht
Wahrscheinlich alles bestens
Habe den Film nicht für mich gekauft. Da keine Beschwerden kamen , nehme ich an, das alles zu vollster Zufriedenheit ist.
Vor 21 Monaten von Steffen veröffentlicht
Ein Film, der polarisiert: Kunstwerk - oder doch nur stilvoll...
Die Antizipation hätte größer nicht sein können: Nach dem fünffachen Oscar-Gewinner und Riesenhit "Das Schweigen der Lämmer" wurde Ende der 90er aus... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Florian Hoffmann veröffentlicht
Hannibal
Die umstrittenen Ekel-Szenen in dieser Fortsetzung zu "Schweigen der Lämmer" sollen nicht zuletzt Jodie Foster davon abgehalten haben, ihre Rolle noch einmal zu spielen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Januar 2010 von murphy68
Unappetitlich und überflüssig
Dieser Film gehört zu den schlechtesten, die ich je gesehen habe und hätte eigentlich 5 Minus-Sterne verdient. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2009 von Phoenix
Hannibal
Die DVD kam sehr schnell bei mir an.Gute Verpackung. Würde Jederzeit wieder beim Lieferanten bestellen

Vielen Dank
Veröffentlicht am 26. Oktober 2009 von Wolfgang Christochowitz
Hannibal
Ein guter Film der Serie. Wer " Fan " von Hannibal Lecter ist darf diesen Film nicht verpassen.
Veröffentlicht am 25. Oktober 2009 von S. Weinhold
Überaus gelungene Fortsetzung
Die Fortsetzung zu "Das Schweigen der Lämmer" hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Oktober 2009 von Thorsten Langer
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