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Hannibal Rising - Wie alles begann  (+ DVD) [HD DVD]
 
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Hannibal Rising - Wie alles begann (+ DVD) [HD DVD]

Gaspard Ulliel , Brian Caspe , Peter Webber    Freigegeben ab 18 Jahren   HD DVD
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (94 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Gaspard Ulliel, Brian Caspe, Gong Li, Rhys Ifans, Kevin McKidd
  • Regisseur(e): Peter Webber
  • Format: Anamorph, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS 5.1), Englisch (DTS 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 7. Dezember 2007
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 126 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (94 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000WEUWSY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 79.904 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Die Figur des Hannibal Lecter verkommt immer mehr zum lachhaften Spukgespenst. Die Schuld daran trägt einzig und allein Autor Thomas Harris, der diesmal nicht nur den Roman, sondern auch gleich noch das Drehbuch geschrieben hat. Man merkt ihm an, dass es wohl schwierig war, Hannibals Vorgeschichte zu ersinnen, denn am Ende hat er sich auf Klischees verlegt, die von Minute zu Minute schlimmer werden. Die Entwicklung, die Harris uns hier glaubhaft machen will, ist hanebüchener Natur und zeigt einen Hannibal, der durch das Trauma des Todes der Schwester zum Soziopathen wurde - als wäre das nicht ein Defekt, der angeboren ist. Die Schauspieler sind durchwachsen. Gaspard Ulliel müht sich als junger Hannibal, bleibt aber insgesamt recht farb- und emotionslos. Letzteres mag zur Rolle passen, sorgt aber auch dafür, dass Hannibal, der uns hier ja noch als gar nicht mal so zweifelhafter Antiheld verkauft werden soll, von Anfang an ein Monster in Menschengestalt ist. Mit der hanebüchenen Handlung geht auch die extreme Spannungsarmut einher, die man sowohl dem drögen Skript als auch der einfallslosen Regie von Peter Webber zu verdanken hat. Fazit: Erlöst Hannibal von seinem Leid, macht keinen fünften Teil mehr!

Moviemans Kommentar zur DVD: Ein sehr schönes Bild und knackiger Ton machen das Hannibal-Prequel zu einem HD-Erlebnis erster Güte. Bei den Extras und den Menüs gibt es noch ein paar Kinderkrankheiten.

Bild: Die hohe Ausstattungsqualität und Setausleuchtung machen sich bei dieser Produktion sehr angenehm bemerkbar. Der Kontrast ist in der Lage, auch in schattigen Aufnahmen stets noch Konturen halb beschienener Gesichter klar abzubilden. Auch die Schärfe zeigt deutlich die Vorteile der modernen HD-Medien gegenüber der herkömmlichen DVD. Schon ein Blick auf die MAschen des Vogelkäfigs bei 01:12:27 zeigt hier klar die Grenzen der DVD auf. Selbst einzelne Schindel entfernter Häuser sind klar und scharf umrissen erkennbar. Besser geht es kaum mehr. Nur selten kommt es zu ansatzweisem Grieseln, dass sich zu sanft ruckelnden Rauschmustern in größeren Hintergründen vereint. Dies fällt in der Praxis nicht weiter auf. Die Farbsättigung beherrscht alle Nuancen, angefangen von erdigen Brauntönen zu Beginn in der Nazi-Periode, hin zu samroter Blutabbildung in den darauf folgenden Lebensjahren von Lecter.

Ton: Sofort macht sich die einmalige Raumaufteilung im Hörraum bemerkbar. Außerordentlich präzise wird der Raum nicht nur in der Tiefe, sondern auch in der Breite gestaffelt. Ob Vögelgezwitscher im Wald (40.25), oder 3 Stukas im Überflug, hier wird alles in seiner richtigen Lautstärke und auch raumseitig korrekt platziert ( 03.45 ). Die Dialoge sind in der englischen Originalfassung klarer und prägnanter in Ihrer Verständlichkeit und Grundton. Fast so, als hätte man hier ein wneig näher am Mikrofon gestanden. Der Subwoofer bekommt vor allem in der Anfangsphase mächtig zu tun, wenn Bomben einschlagen und Flugzeuge gegen Panzer antreten ( 03.45, 55.01 ).

Extras: Der Audiokommentar von Regisseur Peter Webber und Produzentin Martha de Laurentiis ist deutsch untertitelbar, aber nicht sonderlich informativ über die Filmlänge. Hier ein paar Erinnerungen, da ein wenig Plausch, das Übliche eben. Die Extras erschöpfen sich in einem Dynamic HD-Mode, der sich via Internet Extras zieht. Hat leider zum Testzeitpunkt noch nicht funktioniert, da der VÖ-Termin noch nicht erreicht ist. Zusätzlich gibt es noch eine Bookmarkfunktion, die prompt einen Bluescreen mit Fehlercode auslöste. ÜBerhaupt ist der Aufbau des Hauptmenü sehr langsam. Über 10 Sekunden schwarzer Bildschirm sind schon nahe an einer Zumutung. Auc kann man über die Audiotaste nicht die Sprache umschalten, sondern muss dazu unnötigerweise dass in den Film einblendbare Menü bemühen. Wählt man ein Kapitel an, erscheint unten eine Bauchbinde mit dem Kapiteltitel und Ziffer, die Laufzeit und "Dolby Digital 5.1" . Die HD-DVD enthält allerdings ausschließlich DTS-Ton.... --movieman.de

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Hannibal Rising DV

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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ohne Hopkins, aber trotzdem nicht schlecht!, 11. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Hannibal Rising - Wie alles begann (DVD)
"Hannibal Rising - Wie alles begann" erzählt die Geschichte des jungen Hannibal Lecter. Die Entstehungsgeschichte eines Menschen, der zur fiktiven Serienmörder-Figur schlechthin avancierte. Natürlich könnte man dem Autor der schriftlichen Vorlagen Thomas Harris nun vorwerfen, die Kuh noch einmal gemolken zu haben, bevor die Legende und gleichzeitig Kultfigur Lecter ausgereizt ist. Man muss aber trotzdem zugeben, dass es sich hierbei um keinen 08/15-Plot handelt, der gerade mal so am Reisbrett zusammengeschustert wurde.

Harris ist in der Lage dem Publikum auf authentische Weise zu zeigen, warum Lecter zu diesem Monster geworden ist, das Menschen umbringt um sie dann zu verspeisen: In seiner Kindheit muss der junge Hannibal miterleben, wie Nazi-Sympathisanten seine kleine Schwester bei lebendigem Leibe verspeisen. Da er auch seine Eltern verliert, ist er gezwungen als Vollwaise aufzuwachsen, der langsam aber sicher, gezeichnet durch die schrecklichen Erlebnisse in seiner Kindheit, zu einem gefühlskalten und emotionslosen Erwachsenen wird. Und dieser "erwachsene" Hannibal Lecter hat sich eines geschworen: Er will die Mörder seiner kleinen Schwester zur Strecke bringen, koste es was es wolle!

Gesagt, getan. Lecter's Rachefeldzug nimmt also seinen Lauf! "Hannibal Rising" ist sicherlich kein Horror-Film im engeren Sinne, sondern vielmehr ein Psycho-Thriller, der zwischendurch seinen Fokus auf wirklich knallharte und gleichzeitig auch eklige Szenen setzt. Der Hauptdarsteller kann wirklich überzeugen in der Rolle des verrückten Serienmörders, kann aber Anthony Hopkins natürlich an keiner Stelle das Wasser reichen. Trotzdem hätte man wahrscheinlich keinen besseren Akteur für die Rolle finden können, obwohl man beim jungen Lecter keine Chance bekommt ein wenig Sympathie aufzubauen!

Die Handlung wirkt gut durchgedacht, obwohl Harris von den Zuständen in der Kriegszeit wohl wenig Ahnung hatte. Zwischendurch wirkt der Plot ein wenig unschlüssig, da für Lecter einfach alles zu reibungslos über die Bühne geht. Er kann ausreisen, wann und wohin er will! Er steht unter Mordverdacht und kann trotzdem tun und lassen, was ihm gerade im Sinn steht!

Aber gut, wenn man von diesen kleinen Pagatell-Fehlern in Sachen Logik absieht, bleibt ein unterhaltsamer Thriller übrig, der sich passend in die Hannibal-Reihe einfügt! Der Film kann vor allem durch tolle Schauplätze und überzeugende Kameraführung punkten! 4 Sterne für "Hannibal Rising"...
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nicht so übel wie hier alle behaupten..., 21. August 2007
Dieser Film hat das Buch gut getroffen! Und dazu muss ich sagen, ich ahbe den Film gesehen bevor ich das Buch gelesen habe!

Wer in diesem Film einen Hannibal like Anthony Hopkins erwartet,hat da etwas falsch verstanden:

Es wird gezeigt wie Lecter zu dem Monster wird, das er in den weiteren Romanen/Filmen ist! Es wird nicht gezeigt, dass Lecter schon immer so ein Monster war, das Sir Anthony Hopkins darstellen musste!

Auch die Bahauptung, dass die Handlung austauschbar wäre wurde hier zu leichtfertig angebracht. Da würde ich mich Fragen, welche Handlung denn sonst?! Aber vieles ergibt sich eben erst aus der Lektüre des Buches, wie es bei allen Romanverfilmungen ist!

Vor der Kinovorstellung hatte ich keine Erwartungen an diesen Film, sondern habe ihn danach als ganz neues Werk bewertet und die Zusammenhäng ezru weiteren Stoy waren klar!

Wäre es nicht langweilig, wenn man nochmal das gleiche Feeling beim Anschauen des Films hat wie bei den Lecter - Filmen? Wenn dies so wäre, würden sich jetzt viele Beschweren, dass nichts neues passiert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Spannend - wenn man auf einen Vergleich verzichten kann!, 20. November 2009
Von 
Amigo Del Sol "ADS" (Fürstentum Lippe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Hannibal Rising - Wie alles begann (DVD)
Litauen im 2. Weltkrieg: Bei einem Bombenangriff werden die Eltern des 10jährigen Hannibal Lecters getötet. Zusammen mit seiner kleinen Schwester Mischa trifft er auf der Flucht vor der zurückziehenden Wehrmacht, auf eine Gruppe von Söldnern, die auf Seite der Wehrmacht kämpfen und plündern. Als die Gruppe von den eigenen Linien abgeschnitten wird, versuchen sie sich im ehemaligen Elternhaus der Lecters durch den kalten Winter zu bringen. Als die Vorräte zu Neige gehen und Hannibals Schwester Mischa erkrankt, fassen die Söldner einen grausamen Plan.

Jahre später ist Hannibal Lecter (Gaspard Ulliel) in Frankreich zu einem vornehmen und gebildeten jungen Mann herangewachsen, der die grausamen Bilder von dem Tod seiner Schwester nie vergessen konnte und sich nun rächen will...

Bestsellerautor Thomas Harris, hat mit seiner Romanfigur "Hannibal" wohl einen der unheimlich widerwärtigsten, wie zugleich faszinierensten und kultiviertesten Serienkiller der Neuzeit erschaffen. Zudem mit Anthony Hopkins einen Schauspieler für die Verfilmung gefunden, der wohl für alle Ewigkeiten mit der Figur Hannibal verbunden sein wird. Kein Wunder das damit die Fussstapfen für den "jungen" Hannibal alias Gaspard Ulliel geradezu übermächtig erscheinen. Somit sollte man auch auf einen Vergleich der beiden Darsteller möglichst verzichten, denn dann wäre die Sache sicherlich eindeutig. Aber einen Anthony Hopkins kann man leider nicht verjüngen.

Gaspard Ulliel interpretiert den Kannibalen anders und macht seinen Job dabei gut, er hat zwar nicht die geniale Mimik seines prominenten Vorgängers. Aber durch seine Glaubwürdigkeit und gespielte Eloquenz, erschafft er eine ganz eigene Version des Hannibal Lecters.

Eher ist es die Story die in meinen Augen stellenweise schwächelt. Die allmächtige und unterschwellige Bedrohung, welche die Filme "Hannibal" oder "Das Schweigen der Lämmer" so legendär gemacht hat, fehlt hier einfach. Spannend ist die Story sicherlich, brutal ebenfalls - aber einen Vergleich mit den anderen Hannibal-Verfilmungen würde sie nicht standhalten. Daher sollte man wirklich unvoreingenommen an den Film herangehen, um somit einen wirklich spannenden Thriller zu erleben. Der neben seinem durchaus überzeugenden Hauptdarsteller, auch atmosphärisch das eine oder andere Mal punkten kann. Einziges Manko, dass mich zu einem Sternabzug veranlasste, ist der Einbau der Tante Lady Murasaki (Gong Li) und ihrer asiatischen Kampfkünste - das war wirklich mal eine miese Idee der Macher. Aber ansonsten ist "Hannibal - Rising" kurzweilige Horrorkost für einen spannenden Filmabend - 4 Sterne.
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