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Hannibal Rising Gebundene Ausgabe – 2. Dezember 2006

109 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH; Auflage: 1. Auflage, (2. Dezember 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455400507
  • ISBN-13: 978-3455400502
  • Originaltitel: Hannibal Rising
  • Größe und/oder Gewicht: 14,7 x 3,6 x 21,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (109 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 272.283 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die Luft in der Scheune ist kalt. Bis zu den Hüften sind die Kleider der gefesselten Kinder hinabgezogen, als Blauauge und Schwimmhaut das Fleisch ihrer Oberarme befühlen. „Nehmt das Mädchen“, sagt Schlüssellecker schließlich. „Sie stirbt sowieso.“ Und Blauauge zieht das fiebernde Mädchen mit den Worten „Komm spielen, komm spielen!“ hinter sich her. Der junge Hannibal Lector muss tatenlos zusehen, wie seine Schwester Mischa von einem der Kriegsgewinnler fortgezogen wird. Allerdings kann er Blauauge zuvor noch seine Zähne in die Wange bohren: Vielleicht liegen hier die Anfänge für eine von Hannibals späteren kannibalischen Leidenschaften.

Der Krieg hat dem einst wohlsituierten Hannibal nach dem Blitzkrieg Hitlers gegen Osteuropa im „Unternehmen Barbarossa“ 1941 alles genommen. Burg Lecter mit ihren Kunstschätzen, die „Hannibal der Schreckliche“ im 15. Jahrhundert erbaute, Freunde, Bedienstete und Eltern, vor allem aber seine geliebte Schwester Mischa, die von Kollaborateuren und skrupellosen Dieben „verspeist“ worden ist. Von nun an versucht der mehr als intelligente Junge, den die Ereignisse auf schreckliche Art und Weise abgestumpft haben, ihren Tod zu rächen. In Hannibal Rising verfolgt Bestsellerautor Thomas Harris den Aufstieg seiner faszinierenden Figur von ihrer Kindheit bei ihrem Onkel und seiner wunderschönen und kultivierten japanischen Gattin über ihre Ausbildung als meisterhafter Chirurg in Paris bis hin zu ihrem grausamen Rachefeldzug, dessen ausführliche und kaltblütige Beschreibung wieder einmal nichts für zartbesaitete Gemüter ist. Dabei werden die Anfänge des wohl berühmtesten Massenmörders der Literatur aufgerollt, die nicht nur sein Tun, sondern auch seine besonderen Eigenschaften psychologisch zumindest einigermaßen erklärbar machen sollen. Dass dies nicht unbedingt gelingt, tut der faszinierenden Lektüre keinen Abbruch.

Denn diese Lektüre von Hannibal Rising funktioniert ohnehin auf verschiedenen Ebenen. Die wenigsten Leser nämlich werden das Buch in die Hände nehmen, ohne nicht zuvor zu mindestens einem Band der Hannibal-Serie, namentlich zu Das Schweigen der Lämmer, Roter Drache oder Hannibal , gegriffen zu haben. So liest man die spätere Entwicklung von „Hannibal, dem Kannibalen“ mit wohligem Schaudern unweigerlich mit. Den hartgesottensten Fans von Harris wird Hannibal Rising vielleicht auf den ersten 100 Seiten -- und dies trotz der geschilderten Kriegsgräuel -- etwas zu gemächlich beginnen. Wer sich auf das Buch aber einlässt, wird mit Gänsehaut und Nervenkitzel der feinsten Sorte belohnt. --Stefan Kellerer

Pressestimmen

»Hannibal Lecter war einer der literarischen Geniestreiche der vergangenen Jahrzehnte.« (Frankfurter Rundschau) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M.W. am 31. Mai 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Thomas Harris ist ein begabter Schriftsteller, und "Hannibal Rising" ist gut und spannend geschrieben. Trotzdem hätte Harris gut daran getan, sich seine früheren Romane über Hannibal Lecter nochmals durchzulesen, bevor er dessen Kindheitsgeschichte verfasste.

Ich will nicht kleinlich wirken, aber sowohl in "Roter Drache" als auch in "Das Schweigen der Lämmer" und "Hannibal" wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass Lecter mit einer körperlichen Besonderheit geboren wurde, nämlich mit sechs Fingern an der linken Hand. In "Hannibal Rising" wird dies mit keinem Wort erwähnt, obwohl es sich dabei um ein extrem seltenes und daher auffälliges Merkmal handelt.

In "Das Schweigen der Lämmer" erzählt Agent Crawford seiner Schülerin Starling, dass Lecter in seiner Kindheit durch das Quälen von Tieren auffällig geworden sei. Auch davon kann in "Hannibal Rising" keine Rede sein, denn Hannibal behandelt alle Tiere ausgesprochen liebevoll und fürsorglich. Abgesehen davon verbringt er seine Kindheit und Jugend in Litauen und Frankreich während und nach dem Zweiten Weltkrieg und reist erst als junger Mann in die USA... woher soll Crawford also detaillierte Kenntnisse über Hannibals Vergangenheit haben?

Diese und andere Widersprüche und Ungereimtheiten könnten ein bewußtes Stilmittel sein, um den Leser zu verwirren und die Person Hannibal Lecter noch befremdlicher wirken zu lassen. Auf mich wirkten sie eher wie Nachlässigkeitsfehler, und daher empfand ich sie als äußerst störend.

Dennoch ist Harris wieder einmal eine faszinierende Erzählung gelungen, auch wenn sie nicht an sein Meisterwerk "Hannibal" heranreicht. Und wenn es sein Anliegen war, den Mythos Hannibal Lecter zu entzaubern, so ist es ihm zum Glück nicht gelungen.
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42 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gudrun Raatschen am 1. Januar 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Die meisten Leser sind von dem vierten Roman um Hannibal Lecter enttäuscht, weil wir es hier nicht wie in Schweigen der Lämmer oder Roter Drache mit einem psychologischen Thriller zu tun haben, sondern mit Literatur, die einen charismatischen Killer zum Inhalt hat. Dies war schon bei Hannibal so, dem dritten Roman, der beinahe ein Märchen war, und auch dort ist es mißverstanden worden. Thomas Harris hat die literarische Form gewechselt und damit bei seinen Lesern für Irritationen gesorgt. Hannibal Lecter ist ein kultivierter Barbar, und in Hannibal Rising wird vor dem Hintergrund der Barbarei an der russischen Front und der japanischen Kultur beschrieben, wie er wurde, was er ist. Thomas Harris liefert allerdings kein klinisches Psychogramm, sondern schildert als neutraler Beobachter Hannibals Verhalten und Werdegang. Er erklärt nicht, was nicht erklärt werden kann. Dem Leser geht es dabei wie Lady Murasaki: Sie liebt Hannibal, aber sie kann ihn nicht finden. An Action, Blut und spritzendem Hirn wird dabei nicht gespart, und so ist zu vermuten, daß die Verfilmung des Romans, die im Februar in die Kinos kommt, mehr Anhänger finden wird als das Buch. Wer sich aber auf das Buch einlässt und in ihm weniger den Nervenkitzel sucht als gute Literatur, der wird auf seine Kosten kommen. Thomas Harris hat sich zu einem Stilisten entwickelt, den zu lesen ein Genuß ist. Hannibal Rising ist von ebenso großer Poesie wie Brutalität, und wenn Quentin Tarantino Bücher schreiben würde, dann wären sie wie dieses. Die schöne deutsche Übersetzung von Sepp Leeb liest sich flüssig und angenehm, und ich bin nur einmal gestolpert, als es um Bremsklappen an einer Jacke ging. Literarische Qualität ist selten geworden im Massenmedium der Unterhaltungsliteratur. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Doctor Who am 23. Juni 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Ich muss leider meinen Vor-Rednern vollständig zustimmen: schwaches Buch mit extrem wenig Spannung. Dazu noch sehr vorhersehbar. Ich wollte nur noch fertig werden, stets in der Hoffnung noch etwas Spannendes zu finden. Leider geschah dies nie. Auch die herrliche sarkastisch-intelligente Seite Hannibals kommt nie zum Vorschein. Viel interessanter scheint zu sein, wie aus diesem blassen Jüngling der Hannibal wird, den wir alle kennen und lieben(?). Die mühsam herbeigeschwafelte Genialität wirkt extrem aufgesetzt. Mir scheint, dass jeder Aspekt Lecter's Charakters fast mechanisch einem möglichst plausiblen Ursprung zugeordnet wird: Kultur -' da nehmen wir mal eine adlige Herkunft, Wissen '- der jüdische Gelehrte muss her etc. Die Konstruktion dieses Buches macht auf mich den Eindruck: Malen nach Zahlen!

Ich vermute, dass das Geld zu sehr gelockt hat und schnell etwas zurecht geschustert wurde.

Ein trauriger und enttäuschender Abschluss der Hannibal-Geschichte!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Diabolo666 am 27. April 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Kriegswinter 1945. In den litauischen Wäldern greifen russische Soldaten einen halbverhungerten Knaben auf. Es handelt sich um den 13-jährigen Hannibal Lecter, der da den Soldaten entgegentaumelt, in völlig verdreckter Kleidung, um den Hals eine Kette mit Vorhängeschloss, offensichtlich stumm und schwer traumatisiert. Hannibal wird in einem sowjetischen Waisenhaus untergebracht, das in einem Schloss, dem ehemaligen Stammsitz der Familie Lecter, eingerichtet wurde. Obwohl Hannibal weiterhin kein Wort spricht, wacht er nachts angstgeschüttelt aus Albträumen auf und ruft nach seiner kleinen Schwester Mischa, die nicht aufgefunden werden konnte.

Hannibals Onkel, der mit seiner Frau in Frankreich wohnt, nimmt den Knaben bei sich auf. Die Nachforschungen nach Mischas Verbleib verlaufen im Sande. Nach und nach beginnt Hannibal wieder zu sprechen. Jedoch kann sich der Knabe trotz intensiver und liebevoller Bemühungen seitens Onkel und Tante sowie des zu Rate gezogenen Therapeuten nicht daran erinnern, was mit seiner kleinen Schwester während der Kriegswirren geschehen ist. Nur in seinen Albträumen sieht Hannibal immer wieder in bruchstückhaften Szenen Mischa und irgendwelche verwahrlosten, heruntergekommenen Männer.

Hannibal wächst heran, beendet die Schule mit Bravour und beginnt in Paris mit dem Medizinstudium. Bei einem Selbstversuch mit einer Wahrheitsdroge fällt seine psychische Blockade und er kann sich an alle schrecklichen Kriegsereignisse erinnern; auch an das Schreckliche, was seiner heißgeliebten kleinen Schwester wiederfuhr und welche Rolle die Männer aus seinen Albträumen dabei spielten.
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