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Hannibal Rising [Gebundene Ausgabe]

Thomas Harris , Sepp Leeb
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (100 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

2. Dezember 2006
In diesem spektakulären Thriller rächt der junge Hannibal den Tod seiner Schwester Mischa, die in Litauen am Ende des Zweiten Weltkriegs auf bestialische Weise ermordet wird. HANNIBAL RISING schildert den atemberaubenden Rachefeldzug des genialen Siebzehnjährigen und damit die Geburt des berühmt-berüchtigten "Kannibalen".
Thomas Harris erzählt, wie der charismatische Hannibal Lecter zum grausamen Serienmörder wird, als den ihn viele Millionen von Lesern und Kinozuschauern kennen- und fürchten gelernt haben.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH; Auflage: 1. Auflage, (2. Dezember 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455400507
  • ISBN-13: 978-3455400502
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (100 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 228.648 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Die Luft in der Scheune ist kalt. Bis zu den Hüften sind die Kleider der gefesselten Kinder hinabgezogen, als Blauauge und Schwimmhaut das Fleisch ihrer Oberarme befühlen. „Nehmt das Mädchen“, sagt Schlüssellecker schließlich. „Sie stirbt sowieso.“ Und Blauauge zieht das fiebernde Mädchen mit den Worten „Komm spielen, komm spielen!“ hinter sich her. Der junge Hannibal Lector muss tatenlos zusehen, wie seine Schwester Mischa von einem der Kriegsgewinnler fortgezogen wird. Allerdings kann er Blauauge zuvor noch seine Zähne in die Wange bohren: Vielleicht liegen hier die Anfänge für eine von Hannibals späteren kannibalischen Leidenschaften.

Der Krieg hat dem einst wohlsituierten Hannibal nach dem Blitzkrieg Hitlers gegen Osteuropa im „Unternehmen Barbarossa“ 1941 alles genommen. Burg Lecter mit ihren Kunstschätzen, die „Hannibal der Schreckliche“ im 15. Jahrhundert erbaute, Freunde, Bedienstete und Eltern, vor allem aber seine geliebte Schwester Mischa, die von Kollaborateuren und skrupellosen Dieben „verspeist“ worden ist. Von nun an versucht der mehr als intelligente Junge, den die Ereignisse auf schreckliche Art und Weise abgestumpft haben, ihren Tod zu rächen. In Hannibal Rising verfolgt Bestsellerautor Thomas Harris den Aufstieg seiner faszinierenden Figur von ihrer Kindheit bei ihrem Onkel und seiner wunderschönen und kultivierten japanischen Gattin über ihre Ausbildung als meisterhafter Chirurg in Paris bis hin zu ihrem grausamen Rachefeldzug, dessen ausführliche und kaltblütige Beschreibung wieder einmal nichts für zartbesaitete Gemüter ist. Dabei werden die Anfänge des wohl berühmtesten Massenmörders der Literatur aufgerollt, die nicht nur sein Tun, sondern auch seine besonderen Eigenschaften psychologisch zumindest einigermaßen erklärbar machen sollen. Dass dies nicht unbedingt gelingt, tut der faszinierenden Lektüre keinen Abbruch.

Denn diese Lektüre von Hannibal Rising funktioniert ohnehin auf verschiedenen Ebenen. Die wenigsten Leser nämlich werden das Buch in die Hände nehmen, ohne nicht zuvor zu mindestens einem Band der Hannibal-Serie, namentlich zu Das Schweigen der Lämmer, Roter Drache oder Hannibal , gegriffen zu haben. So liest man die spätere Entwicklung von „Hannibal, dem Kannibalen“ mit wohligem Schaudern unweigerlich mit. Den hartgesottensten Fans von Harris wird Hannibal Rising vielleicht auf den ersten 100 Seiten -- und dies trotz der geschilderten Kriegsgräuel -- etwas zu gemächlich beginnen. Wer sich auf das Buch aber einlässt, wird mit Gänsehaut und Nervenkitzel der feinsten Sorte belohnt. --Stefan Kellerer

Pressestimmen

»Hannibal Lecter war einer der literarischen Geniestreiche der vergangenen Jahrzehnte.« (Frankfurter Rundschau) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Porträt des Monsters als junger Mann 1. Januar 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Die meisten Leser sind von dem vierten Roman um Hannibal Lecter enttäuscht, weil wir es hier nicht wie in Schweigen der Lämmer oder Roter Drache mit einem psychologischen Thriller zu tun haben, sondern mit Literatur, die einen charismatischen Killer zum Inhalt hat. Dies war schon bei Hannibal so, dem dritten Roman, der beinahe ein Märchen war, und auch dort ist es mißverstanden worden. Thomas Harris hat die literarische Form gewechselt und damit bei seinen Lesern für Irritationen gesorgt. Hannibal Lecter ist ein kultivierter Barbar, und in Hannibal Rising wird vor dem Hintergrund der Barbarei an der russischen Front und der japanischen Kultur beschrieben, wie er wurde, was er ist. Thomas Harris liefert allerdings kein klinisches Psychogramm, sondern schildert als neutraler Beobachter Hannibals Verhalten und Werdegang. Er erklärt nicht, was nicht erklärt werden kann. Dem Leser geht es dabei wie Lady Murasaki: Sie liebt Hannibal, aber sie kann ihn nicht finden. An Action, Blut und spritzendem Hirn wird dabei nicht gespart, und so ist zu vermuten, daß die Verfilmung des Romans, die im Februar in die Kinos kommt, mehr Anhänger finden wird als das Buch. Wer sich aber auf das Buch einlässt und in ihm weniger den Nervenkitzel sucht als gute Literatur, der wird auf seine Kosten kommen. Thomas Harris hat sich zu einem Stilisten entwickelt, den zu lesen ein Genuß ist. Hannibal Rising ist von ebenso großer Poesie wie Brutalität, und wenn Quentin Tarantino Bücher schreiben würde, dann wären sie wie dieses. Die schöne deutsche Übersetzung von Sepp Leeb liest sich flüssig und angenehm, und ich bin nur einmal gestolpert, als es um Bremsklappen an einer Jacke ging. Literarische Qualität ist selten geworden im Massenmedium der Unterhaltungsliteratur. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider kein neuer Geniestreich... 31. Mai 2007
Von M.W.
Format:Gebundene Ausgabe
Thomas Harris ist ein begabter Schriftsteller, und "Hannibal Rising" ist gut und spannend geschrieben. Trotzdem hätte Harris gut daran getan, sich seine früheren Romane über Hannibal Lecter nochmals durchzulesen, bevor er dessen Kindheitsgeschichte verfasste.

Ich will nicht kleinlich wirken, aber sowohl in "Roter Drache" als auch in "Das Schweigen der Lämmer" und "Hannibal" wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass Lecter mit einer körperlichen Besonderheit geboren wurde, nämlich mit sechs Fingern an der linken Hand. In "Hannibal Rising" wird dies mit keinem Wort erwähnt, obwohl es sich dabei um ein extrem seltenes und daher auffälliges Merkmal handelt.

In "Das Schweigen der Lämmer" erzählt Agent Crawford seiner Schülerin Starling, dass Lecter in seiner Kindheit durch das Quälen von Tieren auffällig geworden sei. Auch davon kann in "Hannibal Rising" keine Rede sein, denn Hannibal behandelt alle Tiere ausgesprochen liebevoll und fürsorglich. Abgesehen davon verbringt er seine Kindheit und Jugend in Litauen und Frankreich während und nach dem Zweiten Weltkrieg und reist erst als junger Mann in die USA... woher soll Crawford also detaillierte Kenntnisse über Hannibals Vergangenheit haben?

Diese und andere Widersprüche und Ungereimtheiten könnten ein bewußtes Stilmittel sein, um den Leser zu verwirren und die Person Hannibal Lecter noch befremdlicher wirken zu lassen. Auf mich wirkten sie eher wie Nachlässigkeitsfehler, und daher empfand ich sie als äußerst störend.

Dennoch ist Harris wieder einmal eine faszinierende Erzählung gelungen, auch wenn sie nicht an sein Meisterwerk "Hannibal" heranreicht. Und wenn es sein Anliegen war, den Mythos Hannibal Lecter zu entzaubern, so ist es ihm zum Glück nicht gelungen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht mit den Büchern dieser Reihe vergleichbar 23. Juni 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Ich muss leider meinen Vor-Rednern vollständig zustimmen: schwaches Buch mit extrem wenig Spannung. Dazu noch sehr vorhersehbar. Ich wollte nur noch fertig werden, stets in der Hoffnung noch etwas Spannendes zu finden. Leider geschah dies nie. Auch die herrliche sarkastisch-intelligente Seite Hannibals kommt nie zum Vorschein. Viel interessanter scheint zu sein, wie aus diesem blassen Jüngling der Hannibal wird, den wir alle kennen und lieben(?). Die mühsam herbeigeschwafelte Genialität wirkt extrem aufgesetzt. Mir scheint, dass jeder Aspekt Lecter's Charakters fast mechanisch einem möglichst plausiblen Ursprung zugeordnet wird: Kultur -' da nehmen wir mal eine adlige Herkunft, Wissen '- der jüdische Gelehrte muss her etc. Die Konstruktion dieses Buches macht auf mich den Eindruck: Malen nach Zahlen!

Ich vermute, dass das Geld zu sehr gelockt hat und schnell etwas zurecht geschustert wurde.

Ein trauriger und enttäuschender Abschluss der Hannibal-Geschichte!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aus Hannibal Lecter wurde Hannibal the Kannibal 13. Juli 2007
Von berti2
Format:Gebundene Ausgabe
"Hannibal starb als Junge 1945 da draußen im Schnee bei dem Versuch, seine Schwester zu retten. Sein Herz ist mit Micha gestorben. Sie wollen wissen, was er jetzt ist? Ich würde sagen, dafür gibt es kein Wort. In Ermangelung einer besseren Bezeichnung werden wir ihn ein Monster nennen." so der französische Polizist Inspector Popil.(Seite 305.

Nichts beschreibt besser den Inhalt des Buches als dieser kleine Absatz.

Hannibal Lecter und seine Familie (etwas unlogisch; litauische Adlige werden von den Sowjets geduldet) erleiden im letzten Kriegswinter Tod und Vernichtung. Bei einem Kampf zwischen einem dt. Stuka und einem russ. T-34 explodieren beide Kampfmaschinen und löschen das Geschlecht der Lecters fast aus. Bis auf Hannibal und Micha.

Kurz darauf bemächtigt sich eine Gruppe aus Marodeuren und Kriegsverbrechern der Kinder. Sie ermorden Hannibals Schwester und verspeisen sie. Hannibal überlebt schwer traumatisiert.

Sein Onkel holt ihn nach Frankreich und als Hannibal 18 Jahre alt ist, begibt er sich auf seinen Rachfeldzug, der ihn vom Menschen zum Monster mutieren läßt.

Das Buch ist lesenswert, wenn es auch an die Klasse der Vorgänger nicht heranreicht. Es klärt die Jugend Hannibal und klärt uns über das "Warum" auf. Dabei beschreitet Thomas Harris jedoch einen vorhersehbaren Weg.
Insgesamt noch drei Sterne.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen toll
ist genau so spannend wie die anderen Bücher von Harris, zusammen mit roter Drache, Schweigen der Lämmer und Hannibal gelesen
Vor 20 Tagen von Celestine125 veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Enttäuschende Umsetzung einer vielversprechenden Idee
Nach einem sehr guten Anfang, der Hannibals Erlebnisse gegen Ende des Zweiten Weltkriegs thematisiert, nimmt die Spannung rapide ab. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Pessimystic veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Geburt eines Serienmörders
Kriegswinter 1945. In den litauischen Wäldern greifen russische Soldaten einen halbverhungerten Knaben auf. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Diabolo666 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen empfehlenswert
Jeder der von "Schweigen der Lämmer" gefesselt war, wird sich dafür interessieren wir Hannibal zu Hannibal wurde. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von S. Schmidhuber veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen spannend bis zur letzten Seite!
Als Einleitung der Hannibal-Trilogie unbedingt lesen! Hier wird Hannibals Trauma klar, das ihn zum emotionslosen Ungeheuer machte. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Dagmar Harzmann veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gut, aber auch nicht super-gut
Hannibal stirbt innerlich im Winter 1945 als er mitansehen muss was seiner Familie in den letzten Kriegsjahren widerfährt, insbesondere seiner kleinen Schwester Mischa. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von El Barto veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen sehr langatmig
wer die anderen Harris-Bücher kennt, wird sich hier eher langweilen; zwar wird das Entstehen der Figur Hannibal Lecter erklärt, aber Spannung wird nicht annähernd so... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Erdmännchen veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Feine Details und einige Schnitzer
Eine gekonnte Einführung, die nach und nach das Profil von Hannibal schärft. Dazu 100%-Harris-Details: “He waited for Popil to turn on the light, interested to see what... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von thrilleraffe veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Grausige Vorgeschichte
Seit dem überaus erfolgreichen Film 'Das Schweigen der Lämmer' von 1991 mit Anthony Hopkins in der Hauptrolle ist der Kannibale Dr. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Juni 2011 von Andreas Schröter
5.0 von 5 Sternen Hannibal wird zum Killer
Ich möchte nicht viele Worte machen. Wer Harris mag wird auch dieses Buch gerne lesen. Ich habe es innerhalb von drei Tagen gelesen, wenn ich nicht zwischendurch zur Arbeit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. März 2011 von Thomas
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