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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
interessant & spannend,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ich jagte Hannibal Lecter. Die Geschichte des Agenten, der 20 Jahre lang Serientäter zur Strecke brachte (Taschenbuch)
Dieses Buch ist eines der besten, das ich zu dieser Thematik gelesen habe. Die Vorgehensweise zur Erfassung von Serientätern ist eindrucksvoll und anhand vieler Beispiele beschrieben. Vor allem interessant sind die von Ressler & Shachtman gezogenen Schlüsse aus dem Verhalten der Serienmörder, sowie die in Auszügen beschriebenen Interviews mit Tätern. Das einzige, was mir an diesem Buch nicht so sehr gefiel ist die Geschichte von Resslers beruflicher Laufbahn und seine ständigen Hinweise darauf hin, dass er dazu beitrug den einen oder anderen Mord oder dergleichen aufzuklären. Ich denke schon, dass er Großes auf dem Gebiet der Verbrechensbekämpfung geleistet hat, aber dennoch halte ich es nicht für nötig dieses immer wieder zu betonen. Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich dieses Buch jedem empfehle, der sich näher mit der Psyche von Verbrechern auseinandersetzen möchte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Was Sie schon immer über Serienmörder wissen wollten.,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ich jagte Hannibal Lecter. Die Geschichte des Agenten, der 20 Jahre lang Serientäter zur Strecke brachte (Taschenbuch)
Nomen est omen. Um es vornweg zu sagen: Wer an einer wissenschaftlich fundierter Abhandlung über die gestörte Psyche von Serienverbrechern interessiert ist, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Zwar wird an einigen Stellen des Buches das Gemütsleben einschlägig bekannter Serienverbrecher wie Charles Manson, Ted Bundy u.a. anschaulich beschrieben, doch bleibt der Autor leider die pathologisch-psychiatrischen Hintergründe und Erklärungen schuldig. So erscheinen einige Vermutungen eher spekulativ und für den Leser unglaubwürdig. Setzt man eine originalgetreue Übersetzung voraus, so bedient sich Robert K. Ressler häufig umgangssprachlichen Wendungen, die zusammen mit vereinzelt verwendeten Kraftausdrücken eher befremdlich auf den Interessierten wirken. Geht man jedoch mit einer anderen Erwartungshaltung an dieses Buch heran, so kann es sicherlich empfohlen werden. Auf 314 Seiten gibt der Autor nicht nur einen Überblick über die crème de la crème der U.S. Schwerstverbrecher der letzten 40 Jahre, die zudem noch besonders plakativ auf zahlreichen Fotos abgebildet sind, sondern der Leser erhält ebenfalls einen Einblick in das Leben von Robert K. Ressler,dem Begründer des moderen Täterprofiling. Zwar spart er hierbei nicht gerade mit Eigenlob, ja er suggeriert stellenweise sogar die eigene Unfehlbarkeit, doch kann ihm dies angesichts der Gestaltung des Buches als Autobiographie nicht zum Vorwurf gemacht werden. Fazit: Eine zwar nicht gerade tiefgründige, aber der Materie wegen kaum weniger leichtverdauliche Lektüre. Spannend und erschreckend zugleich.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Urvater des Profiling,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ich jagte Hannibal Lecter. Die Geschichte des Agenten, der 20 Jahre lang Serientäter zur Strecke brachte (Taschenbuch)
Das Buch habe ich immer wieder verschlungen. Man erfährt über bekannte Serienmörder vieles sozusagen aus dem Nähkästchen da vieles aus seinen persönlichen Interviews mit solchen Mördern wie Sirhan Sirhan, Edmund Kemper, Richard Trenton Chase oder verschiedene Mitglieder der Manson-Family spannend erzählt wird. Die Informationen die man zu dem Innenleben eines Serienmörders gegeben wird ist vorbildlich und ich kenne kein anderes Buch, wo es so gut erklärt wird. Auch die Vergangenheit der Mörder wird hier belegt, daß man sich über vieles klar wird und es mit in sein eigenes "Profiling" wärend des Lesens einfließen lassen kann. Im Gegensatz zu den Büchern von John Douglas, die ich auch alle gelesen habe, hält Ressler sich nicht für einen Über-Agenten. Man legt am Ende das Buch nicht angeekelt zur Seite, wie es mir bei Douglas ging, der über die Maßen Show-Effekte in seine Bücher brachte. Im Gegensatz zu Douglas kann Ressler die reinen Fakten spannend genug erzählen, ohne sie unnötig aufbauschen zu müssen. Douglas sollte lieber wie Thomas Harris (Vaterland, Enigma) Romane schreiben. Bedauerlicherweise ist von Ressler nur dieses Buch in Deutschland veröffentlicht worden. Ich hätte gerne noch mehr Sterne vergeben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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