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Hannibal (FSK 16)
 
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Hannibal (FSK 16)

Sir Anthony Hopkins , Julianne Moore , Ridley Scott    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (181 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Er ist wieder da, und er ist hungriger denn je. Zehn Jahre nach Das Schweigen der Lämmer genießt Dr. Hannibal "the Cannibal" Lecter (Anthony Hopkins) Espresso schlürfend das süße Leben in Italien.

FBI-Agentin Clarice Starling (Julianne Moore, die die Rolle von Jodie Foster übernommen hat) dagegen ist es weniger gut ergangen. Sie war schon immer eine Außenseiterin, und nun ist sie die stille, launische Einzelgängerin, die die bürokratischen Spielchen nicht mitmacht und deshalb leiden muss. Eine vermasselte Drogenrazzia führt zu ihrer Zurückstufung -- und zu der Bitte von Lecters einzigem überlebendem Opfer, Mason Verger (Gary Oldman), um eine kleine Fragestunde. Clarice ahnt nicht, dass der grauenhaft entstellte Verger -- dem Lector unterstellt, er habe sich sein Gesicht selbst heruntergerissen -- sie als Köder benutzt, um Dr. Lecter aus seinem Versteck zu locken. Er ist zuversichtlich, dass er den guten Onkel Doktor diesmal schnappen wird.

Hannibal verwendet die grundlegende Handlungskonstruktion von Thomas Harris' barockem Roman und ist stilistisch derart anders als sein Vorgänger, dass man gezwungen ist, ihn für sich allein zu bewerten. Regisseur Ridley Scott gab dem Film ein elegantes, geradezu europäisches Aussehen, das von Anfang an klar macht, dass sich hier -- im Gegensatz zum ersten Film -- alles um Hannibal dreht.

Funktioniert es aber auch? Gewiss -- aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Geschickt baut Scott eine Atmosphäre der Vorahnung auf, aber es ist alles nur ein Aufbau zum Antiklimax, da Vergers Plan zur Ergreifung Hannibals (um ihn dann an menschenfressende Wildschweine zu verfüttern) letztendlich nicht zum erforderlichen blutigen Nervenkitzel führt. Und der marktschreierisch angekündigte Höhepunkt, die Abendessensequenz mit Clarice, Dr. Lecter und einem dritten unglücklichen Gast, wechselt ständig zwischen Parodie und Horror.

Hopkins und Moore sind ohne Zweifel beide erstklassig, aber die Handlung ist so konstruiert, dass sie so weit wie nur möglich auseinander gehalten werden -- wo doch im Schweigen der Lämmer gerade ihre Interaktion so faszinierte. Wenn sie denn mal zusammentreffen, sind diese leider nur wenigen und einfach zu späten Begegnungen dennoch recht spannend. --Mark Englehart

Video Jakob Kurzinhalt

Zehn Jahre sind vergangen, seit Special Agent Clarice Starling sich auf nervenaufreibende Gespräche mit dem kannibalischen Psychiater Dr. Hannibal Lecter einließ, um den Serienmörder "Buffalo Bill" dingfest zu machen. Lecter gelang damals eine spektakuläre Flucht, und inzwischen hat er unter dem Namen Dr. Fell den Posten des Kurators der Palazzo-Capponi-Bibliothek im berühmten Palazzo Vecchio in Florenz ergattert. Aber seine ruhigen Tage sind gezählt. Längst ist nicht mehr nur das FBI hinter ihm her, sondern außerdem Mason Verger, Erbe eines gewaltigen Viehzucht-Imperiums und einziges überlebendes Opfer von Hannibal Lecter. Nun hat Verger ein immenses Kopfgeld auf seinen Peiniger ausgesetzt, das gierige Polizisten ebenso reizt wie korrupte Justizbeamte. Als Dr. Lecter sich mit einem Brief bei Clarice meldet und Verger davon erfährt, kommt dem enstellten Milliadär schließlich eine perfide Idee: Er will Lecter fangen, indem er Clarice als Köder einsetzt...

OFDb.de

Zwar basiert auch "Hannibal" auf einer Thomas Harris Romanvorlage, aber an die Qualitäten anderer Filme um Dr. Lecter reicht er bei weitem nicht heran.
Clarice Starling (Julianne Moore) hat es inzwischen weit gebracht beim FBI, doch ihr neuester Einsatz endet in einem Fiasko: Bei dem Versuch eine Gangsterchefin mitsamt ihrer Bande dingfest zu machen, gibt es eine verlustreiche Schießerei und die Presse macht daraus einen Skandal als Clarice die Gangsterin erschießt, die ihr Baby mit sich herumträgt. Stilistisch will das zwar gar nicht in ein so subtiles Genre wie den Thriller passen, aber immerhin versteht Ridley Scott sein Handwerk und präsentiert zum Auftakt eine lecker Schießerei.
Währenddessen ist Dr. Hannibal Lecter (Anthony Hopkins) immer noch in Italien untergetaucht, hat sich eigentlich eingelebt, doch da ist noch ein Feind aus der Vergangenheit, Mason Verger (Gary Oldman). Dieser überlebte eine Attacke Lecters, der ihn aber dazu zwang sich selbst zu verstümmeln. Verger ist auch noch eine fiese Päderastensau, denn "Hannibal" setzt nicht auf die subtile Gänsehaut der Vorgänger, stattdessen heißt es hier immer möglichst ekelhaft und möglichst direkt zu sein.

Bald spüren Vergers Häscher Lecter auf, der ihnen zwar entkommt, aber immer noch gejagt wird. Auch das FBI heftet sich an Lecters Fersen und schickt Clarice, die nach dem Fiasko mal wieder einen Erfolg nötig hätte...
"Hannibal" ist eine ziemliche Enttäuschung nach den gelungenen Vorgängern, auch wenn Anthony Hopkins den stilvollen Kannibalen mal wieder fantastisch verkörpert und viel Charisma verströmt. Julianne Moore ist kein würdiger Ersatz für Jodie Foster, aber auch kein Totalausfall, mittelmäßig auch nur ein chronisch unterforderter Gary Oldman als Oberfiesling. Ray Liotta als weiterer Schleimer ist ganz OK, der Rest auch nicht schlecht, aber wirklich toll ist außer Anthony Hopkins keiner.
Leider ist auch die Geschichte wenig spannend geraten, vor allem in der zweiten Hälfte schleppt sich "Hannibal" nur noch öde dahin, die Wortgefechte zwischen Clarice und Hannibal sind kaum prickelnd und dünn gesät. Auch die gelegentlichen Scharmützel mit Vergers Schergen sind ziemlich unspannend und Verger ist auch kein würdiger Gegner für Hannibal, der ihn daher auch fast nebenbei zum Ende abserviert.

So setzt "Hannibal" deutlich mehr auf Ekeleffekte und andere oberflächliche Schauwerte. Gelegentlich fällt die Oberflächlichkeit nicht ganz so schlimm aus und es macht noch Laune (z.B. bei der Fischmarktschießerei zu Beginn), doch oft merkt man nur, dass die möglichst freakigen Eskapaden nur über die lahme Story hinwegtäuschen sollen. Besonders lächerlich die Endszene mit dem offenen Gehirn, bei der man gar nicht weiß, ob man lachen oder kotzen soll. Auch sonst sind Dinge wie herausplumpsende Gedärme oder von Schweinen gefressene Menschen unnötig und nur um des puren Effektes willen eingebaut, wo die anderen Filme um Hannibal Lecter ja eher auf Andeutungen als auf explizite Bilder setzten. Zudem wird Hannibal hier zu einer Art sprücheklopfender Killer im Stil des Slasherfilms degradiert, der immer Witze übers Fleischfressen reißt - halt so vordergründig wie es bei einem Actionreißer richtig ist, aber nicht zu einem Thriller passt.
Immerhin sitzt mit Ridley Scott ein echter Virtuose auf dem Regiestuhl, der bei dem mauen Script noch rettet was zu retten ist. Schon allein die edle Optik entschädigt für so manche Länge und gelegentlich kann Ridley Scott sogar für echte Spannung sorgen, vor allem zu Anfang, wenn Hannibal Katz und Maus mit dem korrupten Inspektor Pazzi (Giancarlo Giannini) und seinen Untergeben spielt. Leider kann Scott nicht immer gegen das maue Script anarbeiten (vor allem gegen Ende lässt "Hannibal" arg nach), aber immerhin den Supergau kann er verhindern.

Bleibt ein oberflächliches, mit zunehmender Länge immer langweiliger werdendes Sequel, das eher auf Ekel als auf Suspense setzt. Ein großartiger Anthony Hopkins und Ridley Scotts hervorragende Regieleistung retten, was zu retten ist, aber "Hannibal" ist gerade noch (unteres) Mittelmaß.

--- Nils Bothmann (McClane)

VideoMarkt

Gut ein Jahrzehnt, nachdem Clarice Starling den Frauenmörder Buffalo Bill mit Hilfe des inhaftierten Serienkillers Hannibal Lecter zur Strecke brachte, gerät ihre einst steile FBI-Karriere in Turbulenzen. Just da meldet sich der zwischenzeitlich den Kerkermauern entwichene Lecter mit einer Art Liebesbrief aus Florenz bei ihr zurück. Lecter zu verhaften könnte ihren Ruf retten, doch muss Clarice sich beeilen: Der mysteriöse Milliardär Mason Verger, von Lecter einst verunstaltet, scheut keine Anstrengung, persönlich Rache zu üben.

Video.de

The doctor is in, und genau wie vor zehn Jahren fliegen dem charmantesten aller Kino-Serienmörder die Herzen der Zuschauer nur so entgegen. Nachdem sowohl Jodie Foster als auch Regisseur Jonathan Demme für das Sequel nicht mehr zur Verfügung standen, fand man in Julianne Moore ("Lost World") bzw. Ridley Scott ("Gladiator") adäquaten Ersatz. Die besten Momente im blutigen Reigen gehören natürlich Anthony Hopkins, als kultivierter Kannibale längst unbestrittener Star der Show. Ein Fest für Horrorgourmets.

Blickpunkt: Film

Der aus dem Gefängnis enflohene Lecter meldet sich aus Florenz bei Clarice Starling, deren Karriere auf einem Tiefpunkt angelangt ist. Die Verhaftung von Lecter könnte ihren Ruf retten, doch auch der einst von ihm verunstaltete Milliardär Verger ist hinter ihm her. Sequel mit dem charmantesten aller Kino-Serienmörder, in dem Julianne Moore die Rolle von Jodie Foster übernommen hat.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Lange überfällige Fortsetzung von "Das Schweigen der Lämmer", in der Hannibal Lecter von seinem Erzfeind den Schweinen zum Fraß vorgeworfen werden soll.

Kurzbeschreibung

Zehn Jahre sind vergangen, seit Special Agent Clarice Starling sich auf nervenaufreibende Gespräche mit dem kannibalischen Psychiater Dr. Hannibal Lecter einließ, um den Serienmörder "Buffalo Bill" dingfest zu machen. Lecter gelang damals eine spektakuläre Flucht, und inzwischen hat er unter dem Namen Dr. Fell den Posten des Kurators der Palazzo-Capponi-Bibliothek im berühmten Palazzo Vecchio in Florenz ergattert. Aber seine ruhigen Tage sind gezählt. Längst ist nicht mehr nur das FBI hinter ihm her, sondern außerdem Mason Verger, Erbe eines gewaltigen Viehzucht-Imperiums und einziges überlebendes Opfer von Hannibal Lecter. Nun hat Verger ein immenses Kopfgeld auf seinen Peiniger ausgesetzt, das gierige Polizisten ebenso reizt wie korrupte Justizbeamte. Als Dr. Lecter sich mit einem Brief bei Clarice meldet und Verger davon erfährt, kommt dem entstellten Milliardär schließlich eine perfide Idee: Er will Lecter fangen, indem er Clarice als Köder einsetzt...

Produktbeschreibungen

Zehn Jahre sind vergangen, seitdem die FBI-Agentin Clarice Starling mit dem kannibalistischen Schwerverbrecher und diabolischen Genie Dr. Hannibal Lecter ihre erste nervenaufreibende Begegnung hatte. Zehn Jahre sind vergangen, seitdem Lecter seine ebenso spektakuläre wie blutige Flucht aus dem Gefängnis gelang. Nun bewegt er sich frei in Florenz umher, und die ahnungslose Welt ist Hannibal schutzlos ausgeliefert.

Doch die Zeit heilt keine Wunden - der einst von Lecter verstümmelte Multimillionär Verger entwickelte sich, getrieben von unvorstellbar grausamen Racheplänen, zu dessen ebenbürtigen Rivalen. Als Patient von Lecter musste er sich selbst vor Jahren das Gesicht mit einer Scherbe häuten und sinnt auf bittere Rache für die Qualen und Entstellungen. Um Lecter endlich den Schweinen zum Fraß vorzuwerfen, braucht Fiesling Verger einen unwiderstehlichen Köder:
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