Ein großartiges Buch. M- Fredikkson nähert sich einem gleichermaßen immer gültigen wie modernen Thema aus einer ganz anderen Perspektive: die Rolle der Frau in der Gesellschaft. Unspektakulär, ohne feministische Kampfausdrücke, ohen gezwungene Emanzipiertheit, vielmehr leise, poetisch und ein wenig melancholisch schreibt sie über drei Generationen von Frauen, die sich manchmal unglaublich fremd und dann wieder wahnsinnig vertraut sind. Ein Buch, daß man nicht immer erklären und besprechen muß, besser man fühlt es. Für Männer ist dieses gefühl sicher schwer zu fassen, aber das muß ja auch nicht immer sein. Doch jeder Frau wird es merken, dieses Gefühl, das wir letzlich endlich in unserem verhalten stark geprägt sind von allen Frauen vor uns, daß wir Teil eines Ganzen sind, von dem sich auch emanzipierte Frauen nicht werden frei machen können. Und das es eine Sache gibt, vielleicht nur eine einzige, aber diese ganz sicher, die uns von den Männern unterscheidet: die innere Kraft/charakterliche Schäche, als das hinzunehmen, was uns im Leben trifft, ohne jemals dagegen aufzubegehren. Ein Buch, daß jede Frau gelesen haben muß.