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Hannah Arendt [Blu-ray]


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Produktinformation

  • Darsteller: Barbara Sukowa, Axel Milberg, Janet McTeer, Michael Degen, Ulrich Noethen
  • Regisseur(e): Margarethe von Trotta
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: EuroVideo Medien GmbH
  • Erscheinungstermin: 10. Oktober 2013
  • Produktionsjahr: 2012
  • Spieldauer: 113 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00BCDT3FW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.584 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Als Hannah Arendt 1961 in Jerusalem den Gerichtssaal betritt, um für den renommierten The New Yorker über den Prozess gegen den Nazi-Verbrecher Adolf Eichmann zu berichten, erwartet sie, auf ein Monster zu treffen. Stattdessen erlebt sie einen Niemand. Die geistlose Mittelmäßigkeit Eichmanns passt nicht zum abgrundtief Bösen seiner Taten. Dieser Widerspruch beschäftigt Hannah Arendt sehr. Zurück in New York liest sie hunderte Prozessakten, recherchiert, diskutiert mit ihrem Mann Heinrich Blücher und ihren Freunden. Ab Februar 1963 erscheint unter dem Titel „Eichmann in Jerusalem“ ihre Artikelserie im The New Yorker. Mit ihrer These von der „Banalität des Bösen“ schockiert Arendt die Welt. Die Reaktionen sind verheerend und niederschmetternd. Hannah Arendt wird geächtet, angefeindet, verliert lebenslange Freunde. Das Unverständnis einiger ihrer Freunde trifft sie hart, weniger die Hetzkampagnen, die zahlreiche Medien entfachen. Dennoch bleibt sie konsequent bei ihrer Haltung, sie kämpft und scheut keine Auseinandersetzung, wenn es um für sie so wichtige Themen wie Totalitarismus und Macht geht. Denn sie will verstehen. Auch wenn das bedeutet, „dahin zu denken, wo es weh tut“.

Pressezitate:
„Ein Film, der fesselt … durch Redegewandtheit, Intelligenz und Hartnäckigkeit.“ (Die Welt)
„Eindrucksvoll! Sehr sehenswert!“ (HÖRZU)
„Unbedingt sehenswert.“ (TAZ)
„Im OEuvre Margarethe von Trottas ist ‚Hannah Arendt‘ das packendste Frauenportrait.“ (Süddeutsche Zeitung)

VideoMarkt

Nachdem Adolf Eichmann, eine der Schlüsselfiguren des Holocaust, in Argentinien von Agenten des Mossad aufgespürt und gekidnappt wird, reist Hannah Arendt 1961 zu dessen Prozess nach Jerusalem. Sie soll für das Magazin The New Yorker über die Verhandlung berichten. Daraus entsteht in der Folge ihr umstrittenes Buch "Eichmann in Jerusalem", in dem sie ihre These von der "Banalität des Bösen" formuliert. Große Teile der jüdischen Welt sind empört - und auch einige ihrer langjährigen Freunde wenden sich gegen sie. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: DVD .

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

97 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gerhard Mersmann TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 10. Februar 2013
Format: Blu-ray
Margarethe von Trotta hatte das Gespür. Wie aus heiterem Himmel wählte sie unter möglichen Filmsujets die Geschichte, beziehungsweise eine Geschichte aus dem Leben der Hannah Arendt aus, und sie traf damit einen Nerv. Nicht, dass das Leben der Intellektuellen, der Jüdin, der Emigrantin und immer wieder Verfemten in irgendeiner Weise nicht per se interessant wäre. Ihre Denkschule, aus der sie kam, von Heidegger über Husserl bis zu Jaspers, oder ihre Exilstationen von Paris bis New York, ihre Attacken gegen Adorno und Horkheimer, ihre grandiosen Schriften, vor allem die Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft, alles gäbe exzellenten Stoff für einen Film. Nein, von Trotta wählte die Berichterstattung vom Eichmann-Prozess in Jerusalem, der eine Aktualität dokumentiert, die erschreckend ist.

Die von Barbara Sukowa hölzern gespielte und im brecht'schen Sinne bewusst als dargestellte Figur wahrgenommene Hannah Arendt, die 1961 am Riverside Drive in New York mit ihrem Mann Heinrich Blücher lebt und an der New School of Social Research und der Columbia University lehrt, hatte das Graue des Exils bereits hinter sich gelassen und begann, 20 Jahre nach ihrer Einreise, sich in den USA zu etablieren. Die Entführung Eichmanns in Argentinien durch den israelischen Mossad und der bevorstehende Prozess in Jerusalem führten jedoch zu einer weiteren radikalen Wende in ihrem Leben. Die Anfrage des Magazins New Yorker, über den Prozess aus Jerusalem zu berichten, besiegelte diese Wende.

Hannah Arendt kam mit zahlreichen Einsichten aus Jerusalem zurück, wobei zwei davon für sie verhängnisvoll sein sollten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Papa Klaus am 29. November 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
Natürlich ist das kein Samstags-Abend-Kino. Dieser Film fordert. Wer sich aber für diesen Teil deutscher Nachkriegsgeschichte und insbesondere die Person Hannah Arendt interessiert, kommt um diesen Film nicht herum. Die Charaktere, das Drehbuch, die Texte und eigentlich auch alles andere sind derart überzeugend, dass man quasi in die Handlung und den Film hineingezogen wird je länger man zuschaut.
Alles in allem einfach sehenswert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von j.h. TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 9. November 2013
Format: Blu-ray
New York 1960. Hannah Arendt ist Professorin am Brooklyn College und erfährt vom bevorstehenden Prozess gegen Adolf Eichmann in Israel. Es gelingt ihr, als Reporterin der berühmten Zeitschrift THE NEW YORKER von April bis Juni 1961 am Prozess in Jerusalem teilzunehmen. Die frühzeitig aus Deutschland emigrierte Jüdin muss mit Erstaunen feststellen, dass Hitlers Organisator des Massenmordes an den Juden in allererster Linie ein Bürokrat ist, der jedem System gedient hätte. Nach Monaten des Überdenkens schreibt Hannah Arendt ihren Bericht und das Buch EICHMANN IN JERUSALEM, dass bei Veröffentlichung 1963 vielfach angefeindet wurde, vor allem wegen der Passagen über die Judenräte (in gewissem Sinne die Kapos unter den Juden) und die Diskussion über die Banalität des Bösen. Langjährige Freundschaften zerbrechen - dennoch bleibt Hannah Arendt ihren Überzeugungen treu.

Margarethe von Trotta (*1942) legt nach ROSA LUXEMBURG (1985) weiteres spannendes Porträt einer wichtigen Frau vor, deren Gedanken für die Geschichtswissenschaft bis heute außerordentlich bedeutsam sind. Bereits 2002 lag eine erste Drehbuchfassung vor. Als Ende 2010 endlich die Finanzierung geklärt werden konnte, begannen die Vorarbeiten und ab Oktober 2011 die Dreharbeiten, die 37 Drehtage in Deutschland, Jerusalem und Luxemburg umfassten. Barbara Sukowa (*1950), Hauptdarstellerin zahlreicher Filme der Regisseurin, verkörpert Hannah Arendt sehr überzeugend. Der in deutscher Sprache gedrehte Film bringt englische oder hebräische Passagen im Originalton mit deutschen Untertiteln, wodurch die sprachliche Emigration Hannah Arendts authentisch vermittelt wird.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jay-Jay TOP 1000 REZENSENT am 10. März 2014
Format: DVD
Ein großartiger Film über eine brilliante Denkerin und politische Philosophin. Zwar ist der Film sehr dialoglastig, wenn man sich für politische Ideengeschichte interessiert, jedoch gerade deshalb sehr spannend.

"Es verstehen heißt nicht, es rechtfertigen." Das ist für mich ein zentraler Satz aus dem Film. Hannah Arendt hat versucht zu begreifen, warum Adolf Eichmann in der Verwaltung einer mörderischen Maschinerie ohne jede Skrupel seinen Dienst getan hat. Mich hat sehr beeindruckt, dass sie sich nicht dem erstbesten Erklärungsansatz hingegeben hat, sondern ihre zur damaligen Zeit gesellschaftlich größtenteils nicht akzeptierte Theorie von der "Banalität des Bösen" aufgestellt hat.

Arendts Ziel war nie, Eichmann zu rehabilitieren, sondern einfach nur die Mechanismen des Bösen zu verstehen, um daraus Lehren für die Zukunft ziehen zu können. Denn nur wenn man Strukturen kennt, die zu schrecklichen Verbrechen führen, kann man versuchen, diese Strukturen rechtzeitig zu ändern.

Außerdem ist der Film natürlich ein hübsches Lehrstück in Sachen öffentlicher Diskurs. Ein paar Zeilen aus ihrem Werk wurden aus dem Zusammenhang gerissen und waren Grund für massive Anfeindungen. Heute würde es wahrscheinlich einen S***storm auf ihrer Facebook-Wall auslösen.

Ich habe nach dem Film jedenfalls Lust bekommen, ihr Buch über den Eichmann-Prozess zu lesen.
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