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Handwerk Gebundene Ausgabe – 10. Januar 2008


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag; Auflage: 1 (10. Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827000335
  • ISBN-13: 978-3827000330
  • Originaltitel: The Craftsman
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 113.822 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Handwerk ist eine Droge für Einsteiger in die Gesellschaft." FAZ -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Richard Sennett, geboren 1943, lehrt Soziologie und Geschichte an der London School of Economics und an der New York University. Er zählt zu den bekanntesten Theoretikern unserer Zeit und hat eine Reihe kulturhistorischer Bücher verfasst. 2006 erhielt Richard Sennett den renommierten Hegel-Preis der Stadt Stuttgart. Richard Sennett lebt in London und New York.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von cl.borries am 2. Juni 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Richard Sennet Handwerk Berlin Verlag
ISBN 3827000335

Handwerk beobachtet im Verlaufe der langen evolutionären, biologischen und menschlichen Geschichte: eine Entwicklungs- und Sozialgeschichte von außergewöhnlicher Dimension.

Schon aus der Entwicklungsgeschichte von Kleinkindern wissen wir, dass die motorische Entwicklung mit der geistigen Entwicklung korrespondiert. D. h., wenn ein Kind sprachlich behindert oder entwicklungsverzögert ist, so ist die Behandlung einer motorischen Heilgymnastik das Mittel der Wahl, um die geistige Entwicklung zu fördern.

In seinem Buch 'Handwerk' zeichnet Sennet die philosophischen und gedanklichen Überlegungen zur Bedeutung des Handwerks im Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele auf.
Geist und Körper, Handwerk und Kultur gehen in eins.
Sennet bemüht Hannah Arendt und Heidegger, Adam und die Verführung durch Eva im Sündenfall und die griechische Götterwelt, um seine Anschauungen aus verschiedenen Richtungen anzugehen. Homers Hymne auf den Schutzgott der Handwerker, Hephaistos, steht zu Beginn eines Kapitels, in dem der Autor Hephaistos als modernen Gott sowohl für die Weber als auch für den Linux- Programmierer für zuständig erklärt. Hephaistos repräsentiert den Handwerker als Friedensstifter und Schöpfer der Zivilisation.
Nicht der Beginn der Zivilisation aber wird mit der Hymne gefeiert, denn die gab es schon lange zuvor. Das Nomadendasein der Menschen endete bereits, als der Mensch sich Handwerkzeug zunutze machen lernte. Das aber setzte Denkleistung und praktische Umsetzung voraus.
Sennet vermag ausgezeichnet, Beispiele aus dem Alltagsleben mit theoretischer Anschauung zu verbinden.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bernhard Horwatitsch VINE-PRODUKTTESTER am 5. April 2008
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
"Der klumpfüßige Hephaistos - mit seinem Stolz auf die eigene Arbeit und auch auf sich selbst - ist die würdigste Gestalt, die wer werden können." Mit dieser Reminiszenz an den antiken Gott der Arbeit, endet Sennetts großartige Studie über das Handwerk. Von der mittelalterlichen Goldschmiedewerkstatt bis zum modernen Architekturbüro untersucht er dabei die Fertigkeiten des Menschen. Zu Beginn kritisiert er die seiner Ansicht nach zu schlichte Unterscheidung Hannah Arendts zwischen homo faber und Animal laborans, und bringt den homo ludens ins Spiel. Während Ludwig Wittgenstein in seinem Versuch das perfekte Haus zu bauen scheiterte, weil keine ökonomischen Widerstände vorhanden waren, und Wittgenstein der Obsession unterlag, gelang dem immer wieder spielerisch Grenzen überwindenden Alexander Loos das Kunststück, gute Architektur zu schaffen, ohne die Geldmittel zur Verfügung zu haben, die eigentlich nötig gewesen wären. Für Sennett wird so der spielerische Einsatz des Handwerkers und dessen Kreativität und Fehlerakzeptanz zur eigentlichen Leistung im Gegensatz zu einer rein technokratischen Auffassung, die nur in toter Materie endet. Sennett stellt fünf Grundforderungen an das "gute Handwerk": Einmal Verständnis für die Bedeutung der Skizze. Der gute Handwerker hat ein Bewußtsein dafür, am Anfang noch nicht genau zu wissen, worauf es hinausläuft. Der gute Handwerker soll - Sennetts Ansicht nach - auf Zufall und Beschränkung positiv reagieren können. Sennett warnt vor der Obsession und erläutert den richtigen Umgang mit dieser Leidenschaft. Der gute Handwerker vermeidet Perfektionismus und er weiß, wann es Zeit wird, aufzuhören.Lesen Sie weiter... ›
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 29. April 2008
Format: Gebundene Ausgabe
"Ich bin Handwerker", betont mein Grafiker immer wieder. Und er hat wohl Recht, obwohl er vorwiegend Befehle an die Software eines Rechners erteilt. "Ich bin Handwerker", sagt mein Kollege, der soeben einen modernen Sportwagen an das Analysegerät anschliesst, bevor er sich dann unter das Auto legt. Und ich bin Handwerker, erzähle ich mir auch oft selbst, wenn ich an einem Fünfzeiler herumbastle, der auf einem Plakat für Aufmerksamkeit sorgen soll. Richard Sennett sieht sich als Kopfarbeiter, der uns Kultursoziologie näher bringen will. Und das macht er oft auf so spannende und verblüffende Art, dass seine Bücher zu Bestsellern werden. Doch sein neustes Werk hat mich eher enttäuscht. Nicht weil es langweilig oder holperig verfasst worden wäre, sondern weil aus ihm ein Kulturpessimismus spricht, mit dem ich immer weniger anfangen kann. Denn mich interessiert mehr, was sich aus gegebenen Umständen herausholen lässt oder wie das Gegenwärtige aus dem Vergangenen heraus entstanden ist. Doch der Blick von Richard Sennett ist zunehmend rückwärts gerichtet. Und daher lese ich zwischen den Zeilen immer wieder von der guten alten Zeit.

Wieso ich dem Buch trotz etlicher Schwierigkeiten bei der Lektüre vier Sterne zubillige hat einen einfachen Grund. Richard Sennett ist eben ein so scharfsinniger Beobachter, dass er mich immer wieder auf Dinge und Zusammenhänge aufmerksam macht, die ich bei anderen Autoren nicht finde. Kurz: Er ermöglicht mir Entdeckungen. Und seine gegenteiligen Meinungen formuliert er so, dass sie Bilder ergeben und Zweifel wecken.
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