Fast unbemerkt hat Peter Cornelius sein neues Album "Handschrift" veröffentlicht. Das ist mehr als bedauerlich, denn das Album hat volle Aufmerksamkeit verdient! Was mit seinem 2006er Album "Wie ein junger Hund im hohen Gras" anfing, setzt er mit "Handschrift" konsequent fort. Schnörkellose Musik die sich streubt in irgendeine Schublade zu passen. Das Album hinterläßt einen gewaltigen Eindruck und zwingt einen förmlich zum zuhören. Für einen Liedermacher ist er zu sperrig, zu roh. Für einen Rocker zu tiefsinnig und feinfühlig und Pop ist es mit Sicherheit im Viva-Sinne auch nicht. Diese Sperrigkeit führt sicherlich zur medialen Ignoranz. Nun ist es für einen Musiker heutzutage ja fast schon ein Kompliment von den Radiostationen als unspielbar eigestuft zu werden, dennoch wünschte ich dem Album etwas mehr Beachtung. Wer nach Musik mit Substanz und Geist sucht, wird hier fündig! Kaufen!