A handful of blues lebt von Robben Fords Gitarre. Als blues-CD ist sie abwechslungsreif, allerdings würde ich von einem Gitarristen, der mit Miles Davis zusammen gespielt hat, etwas mehr Tiefgang erwarten. Robbens Gesang ist etwas flach und bei Stücken, die einen dominanten, expressiven Gesang im Zentrum benötigen, fehlt etwas. Die Gitarre kompensiert diese Schwäche durch ihre direkte, expressive Art. Alles in allem ist die CD gelungen, tönt manchmal sogar wie eine Live-Aufnahme, was für Blues positiv sein kann.