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Handelsblatt Management Bibliothek. Bd. 4: Die erfolgreichsten Unternehmer, A-K Gebundene Ausgabe – 31. Mai 2005


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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Lustprinzip: Unternehmung

Der vierte Band der Handelsblatt Management Bibliothek porträtiert die erfolgreichsten Unternehmer

Was haben die größten Unternehmer des 20. Jahrhunderts gemeinsam? Eine Antwort fällt schwer, so unterschiedlich fallen die rund 50 Kurzbiografien des 4. Bandes der Handelsblatt Management Bibliothek aus. Und doch gibt es vielleicht einen gemeinsamen Nenner: Alle waren starke Persönlichkeiten, die nach vorne strebten und sich weder von Hindernissen noch Rückschlägen aufhalten ließen. Und alle hatten die Fähigkeit, andere für ihre Idee zu begeistern.

Doch hier enden auch schon die Gemeinsamkeiten. Viele Fähigkeiten waren bei den porträtierten Personen sehr unterschiedlich ausgebildet. Während Robert Bosch noch den Typus eines Unternehmer-Erfinders darstellt, war William Boeings größte Begabung wohl die richtigen Mitarbeiter aufzuspüren und sie erfolgreich in sein Unternehmen einzubinden. Phil Knight wiederum, der Erfinder von Nike, hatte ein großes Gespür für Trends und erfolgreiches Marketing.

Kaum ein Unternehmer verfügte über gute Fähigkeiten in allen Bereichen des Managements, wie Produktentwicklung, Marketing, Vertrieb und Finanzen. Daher war es gerade in der Anfangsphase besonders wichtig, dass sie sich Mitarbeiter ins Unternehmen holten, die diese Defizite kompensierten. Ray Kroc zum Beispiel erkannte, dass das Geschäftsmodell der Brüder McDonald hervorragend als Franchisesystem funktionieren würde. Er war auch ein guter Verkäufer, doch bei der Buchhaltung und dem Finanzmanagement brauchte er dringend Unterstützung. In der Anfangsphase von McDonalds musste er beinahe Insolvenz anmelden und machte trotz 75 Millionen Dollar Umsatz kaum Gewinn.

Auch die Persönlichkeiten der porträtierten Personen variieren stark. Die Spanne reicht von extrem exzentrischen Personen wie dem Gründer der Fluggesellschaft TWA, Howard Hughes, dessen Hobby es war, waghalsige Flugrekorde aufzustellen, bis zum patriarchalischen Ferdinand Krupp, der in seinem Unternehmen wie ein Monarch regierte, und dessen Wort und Wille einem Gesetz gleichkamen.

Viele Unternehmer und Manager kamen schon im Kindesalter mit der Branche in Kontakt, in der sie später einmal ihre Erfolge erringen würden. Häufig entwickelten sie schon früh eine besondere Nähe zu ihr. So programmierte Bill Gates schon zu Schulzeiten Computer, Enzo Ferrari war seit seinem zehnten Lebensjahr von Rennwagen fasziniert und Walt Disney verkaufte schon im zarten Alter von sieben Jahren selbst gefertigte Zeichnungen an seinen Nachbarn.

Viele der Unternehmer waren bereit, komplett die Branche zu wechseln und erneut ihr Glück zu versuchen, wenn sie merkten, dass ihr bisheriges Geschäftsmodell auslief. So war James Buchanan Duke Anfang des 20. Jahrhunderts einer der größten Tabakhersteller in den USA. Als die Branche durch staatliche Eingriffe an Attraktivität einbüßte, sattelte er komplett um und investierte sein Kapital nahezu ausschließlich in die schnell wachsende Energiewirtschaft. Schon bald versorgte er ganz North- und South Carolina mit Strom. Ein anderes Beispiel: John Jacob Astor war zeitweise der größte Pelzhändler und reichste Mann Amerikas. Als jedoch der Pelzhandel zurückging, zögerte er nicht, sein Unternehmen abzustoßen, um zugleich im großen Stil ins Immobiliengeschäft in New York einzusteigen.

Alle portraitierten Personen haben ihre Umwelt aktiv gestaltet und Spuren hinterlassen, in Bauwerken, Unternehmen und Geschichten. Viele gründeten Stiftungen, die noch heute ihren Namen tragen und Krankenhäuser oder Universitäten finanzieren.

Die meisten Porträts des 4. Bandes der Handelsblatt Management Bibliothek stammen aus der Automobilbranche sowie der Computer- und IT-Industrie. Doch es finden sich genauso Biografien von Stahlbaronen sowie den Machern der Film- und Modeindustrie. Eines haben sie alle gemeinsam: Sie regen an und machen Lust auf Unternehmertum.

(Handelsblatt/Campus)

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Bill Gates Biografie 1955 geboren am 28. Oktober in Seattle, Washington (USA) 1973 nach dem Abschluss der Schulausbildung beginnt Gates ein Jurastudium an der Universität von Harvard 1977 Abbruch des Studiums und Gründung eines Software-Unternehmens zusammen mit Paul Allen 1980 Vergabe der Lizenz für das Betriebssystem MS-DOS an IBM 1995 Einführung der Windows 9X-Serie 1995 laut Gerichtsurteil darf Microsoft von PC-Herstellern nicht verlangen, automatisch seinen Internet-Explorer zu installieren 1997 Microsoft wird per Gerichtsurteil dazu verpflichtet, Windows 95 ohne seinen Browser Internet Explorer auszuliefern 1998 das US-Justizministerium und 20 US-Bundesstaaten verklagen Microsoft wegen Behinderung des Wettbewerbs 2000 Microsoft wird in erster Instanz wegen Behinderung des Wettbewerbs schuldig gesprochen; das Gericht ordnet an, dass Microsoft in voneinander unabhängige Geschäftsbereiche aufgeteilt werden muss 2001 Aufhebung des Urteils über die Aufteilung von Microsoft durch ein Berufungsgericht 2001 Einführung des Betriebssystems XP und der Spielkonsole X-Box 2004 Nach der aktuellen Forbes-Liste ist Bill Gates noch immer der reichste Mensch der Welt. Bedeutung für die Wirtschaft Der Beitrag, den Bill Gates zur Entwicklung der Informationstechnologie am Ende des 20. Jahrhunderts geleistet hat, ist unbestritten. Sein Geschäftssinn ist legendär. Bereits in seiner Jugend zeigte sich seine unternehmerische Begabung, im Alter von 13 Jahren gründete er mit einigen Schulfreunden die Lakeside Programmierer-Gruppe; Gates war schon damals für seine außergewöhnlichen Leistungen auf dem Gebiet der Programmierung bekannt. Entscheidend für seinen späteren Erfolg war, dass er schon als Jugendlicher mit Paul Allen zusammenarbeitete, mit dem er dann auch Microsoft gründete. Hierfür brach Gates schließlich auch sein Studium an der Universität von Harvard ab. Die Zukunft des Unternehmens war gesichert, als es für das von ihm entwickelte Betriebssystem MS-DOS eine Lizenz an IBM vergab. Microsoft wurde eines der erfolgreichsten Unternehmen der Welt. Mit seiner Strategie, für das Betriebssystem Windows in relativ kurzen Abständen neue Versionen einzuführen, gelang es Gates, die ehrgeizigen Ambitionen von Apple und IBM zu konterkarieren und die marktbeherrschende Stellung von Microsoft aufrechtzuerhalten. Als sich dann das Internet zu einem Massenmarkt entwickelte, schlug er Netscape im Kampf um den meistbenützten Browser. Die bisher größte Bedrohung für Microsoft lag aber in dem Prozess, den das US-Justizministerium angestrengt hat. Die Anklage gegen ihn lautete auf Behinderung des Wettbewerbs. Trotz heftiger und langwieriger Rechtsstreitigkeiten gelang es Bill Gates aber bis heute, die Struktur des Unternehmens und seine marktbeherrschende Stellung zu sichern. Anfang, Stationen und Höhepunkte der Karriere William Henry Gates III wurde am 28. Oktober 1955 in Seattle geboren. Seine Eltern gaben ihm den Spitznamen Trey – abgeleitet von der III in seinem Namenszusatz. Bill besuchte die exklusive Lakeside-Privatschule in Seattle. In Mathematik zeigte er überdurchschnittliche Leistungen, und er galt bereits als Computerfreak. Im Alter von 13 Jahren gründete er mit Schulfreunden eine nach ihrer Schule benannte Programmiergruppe. Ziel war es, die Programmierkenntnisse der in der Gruppe zusammengeschlossenen Jugendlichen kommerziell verwerten zu können. Dazu bemerkte Gates später: »Ich war der Motor der Gruppe und sagte, lasst uns etwas verkaufen.« In der Lakeside-Schule freundete sich Bill Gates auch mit dem zwei Jahre älteren Paul Allen an, der ebenfalls ein Computerfreak war. 1973 verließ Gates die Schule und studierte Jura an der Universität von Harvard. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass ihn dieses Studium weniger interessierte als der Computer. Daher entwickelte er zusammen mit Paul Allen die Programmiersprache BASIC. Fasziniert von den Möglichkeiten der Informationstechnologie brach Gates sein Studium schließlich 1977 ganz ab und gründete mit Allen die kleine Software-Firma Microsoft. Die Grundlage für die heutige, weltweit marktbeherrschende Stellung von Microsoft war eine brillante strategische Entscheidung, die Bill Gates 1980 traf. Ohne diese Entscheidung wäre Microsoft wahrscheinlich nur ein weiterer unter den vielen Software-Anbietern geblieben, die vom Siegeszug des PC profitierten. Ende der siebziger Jahre hatte IBM mit seinen Großrechnern in der IT-Branche eine marktbeherrschende Stellung. Microsofts Strategie war es damals, Lizenzen für die von ihnen produzierte Software an mehrere PC-Hersteller zugleich zu vergeben. So erhielt Apple eine Lizenz für BASIC, und zugleich erhielt auch die Tandy Corporation einen Nutzungsvertrag. Denn die Software wurde in dieser Zeit noch als Zusatzgeschäft betrachtet, während die Hardware als das Hauptgeschäft galt. [...]

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