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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
345 von 359 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Sagen Sie öfter mal "Wani ra yana ro aisha",
Rezension bezieht sich auf: Handbuch für Sexgöttinnen: 696 Tipps für den besten Sex Ihres Lebens (Taschenbuch)
Durch die Bewerbung in einem Artikel der "Bild"-Zeitung wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Mit Interesse las ich mir durch, mit welchen Ideen Frauen zur "Sexgöttin" werden sollen. Tatsächlich finde ich als Mann Anne Wests Vorschläge wenig wirkungsvoll. Viele von ihnen erscheinen sogar reichlich seltsam.Ein paar Beispiele: - Schreiben Sie Ihrer Vagina einen Brief, in dem Sie Ihre Vorzüge und Bedürfnisse erklären. Ehrlich gesagt, fände ich eine Frau, die so etwas tut, weniger sexy als ein wenig wunderlich. (Richtig Gedanken würde ich mir allerdings erst machen, wenn die Vagina mit einem eigenen Brief antwortet.) - Weil Männer "Star Trek" lieben, sollten Frauen ihren Gefühlen Ausdruck verleihen, indem sie dabei vulkanisch ("Wani ra yana ro aisha") oder klingonisch ("qamuSHa'") sprechen. Obwohl auch ich ganz gerne mal "Raumschiff Enterprise" schaue, würden mich solche Sätze von einer Frau kaum besonders in Erregung versetzen. Zumal sie vermutlich völlig falsch betont wären ... - "Schreiben Sie mit einem Augenbrauenstift Anweisungen auf Ihre Lieblingskörperpartien. Beim Ausziehen wird er sich freuen zu wissen, wo's langgeht." Was ist das, ein Sexratgeber für Taubstumme? - Dann wieder heißt es, man solle "Darf ich ..?"-Sex versuchen. Also jedesmal fragen: "Darf ich deine Hose ausziehen und meine Finger an deine Lenden legen?" oder "Darf ich meine Brüste über deinem Gesicht schwingen lassen?" Das gehört für Anne West "zu den effektivsten Methoden für mehr Verbal-Action". Soso. - Wenn selbst das nicht hilft, solle man Dinge reden lassen. Anne West schlägt vor "Hallo, ich bin der kleine feuchte Waschlappen ..." und "Tag, ich bin die schaumige Seife und sooo allein ..." Schreib doch mal der Vagina, liebe Seife, vielleicht wird eine Brieffreundschaft draus. - Ein Kapitel rät: "Sagen Sie erste Verabredungen kurzfristig ab." Gehen Sie beim Knutschen "nur soweit darauf ein, bis er Sie ausziehen will, dann lassen Sie sich ein Bad ein oder telefonieren mit Ihrer Freundin." Und: "Flirten Sie mit den Kellnern, wenn Sie ausgehen." Sorry, zwischen "erotisch" und "neurotisch" gibt es einen kleinen, aber feinen Unterschied. Auch der Tipp, sobald frau erstmals die Wohnung eines möglichen Lovers betrete, solle sie heimlich seinen Badezimmerschrank durchforsten ("wenn ich Macken da nicht finde, sehe ich im Kulturbeutel nach"), stößt mich eher ab. Offensichtlich ist das Bestreben Anne Wests, mit viel Geplapper Seiten zu füllen. Einige Tipps (zum Beispiel Sex auf der Spüle, Sex auf der Fensterbank, Sex im Treppenhaus) wiederholen sich mehrfach. Zwischendrin stolpert man über Passagen wie diese: "Die Jakobsmuschel oder Coquille St. Jacques gehört zur Familie der Kammuscheln und wird auch Pilgermuschel genannt. Sie ist halbrund, die Schale hat zwei eckige Winkel und ist bis zum Rand hin mit strahlenförmigen Rippen versehen. Sie erreicht eine Größe von bis zu vierzehn Zentimetern. Gefangen wird sie von November bis März." Eigentlich erwarte ich von einem Sexratgeber keine Abhandlungen zur Meeresbiologie. Etwas nervig ist darüber hinaus der bemühte Versuch, besonders "trendy" zu klingen, was vor allem in einem inflationären Denglisch besteht. Hoden heißen bei Anne West "balls", statt gefesselt ist man "bonded", und an einer Stelle heißt es tatsächlich "beware of Mücken". Aber vermutlich sollte ich dankbar sein, dass das Buch nicht halb auf Klingonisch erscheint. Zuletzt irritiert mich die Fixierung der Autorin, möglichst jede Handlung mit Sex verbinden zu müssen: Sex beim Bettenbeziehen, Sex beim Wäscheaufhängen, Sex beim Spülen, Sex beim Fensterputzen ... eigentlich ist die Frau, die Anne West als "Sexgöttin" bewirbt, vor allem eines: dauergeil. Das mag den Wunschvorstellungen mancher "Bild"-Leser entsprechen, ist aber nicht das, was ich besonders anziehend finde. Was ist beispielsweise mit Klugheit, Warmherzigkeit und Einfühlungsvermögen? Ach nein, das ist ja heute nicht mehr "scharf". Lieber flirtet frau in Begleitung ihres Partners mit den Kellnern, damit Gedanken wie Treue, Zugehörigkeit und Vertrauen erst gar nicht aufkommen können. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
61 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine Fundgrube an Einfällen,
Rezension bezieht sich auf: Handbuch für Sexgöttinnen: 696 Tipps für den besten Sex Ihres Lebens (Taschenbuch)
Sicher, mit "696 Tipps" setzt man sich ein hohes Ziel. Die Zahl wirkt verkaufsfördernd, aber man muss dazu unweigerlich in Kauf nehmen, dass da auch der eine oder andere zweifelhafte Ratschlag dabei ist. So zu tun, als bestünde dieser Ratgeber ausschließlich aus groteskem Mumpitz, wird ihm aber auch wieder nicht gerecht. Im Gegenteil: Man kann dieses Buch wohl kaum lesen, ohne ehrlich anerkennen zu müssen, dass Anne West beim Thema Sexualität eine absolute Expertin ist. Sie hat etliche Studien ebenso gelesen wie sie unzählige Ratschläge von was-weiß-ich-woher zusammengestellt hat und ordnet all das ausgesprochen übersichtlich nach Themen. Ob es Ratschläge für Sex zu dritt sind, Ideen für Sex im Wasser, Tipps fürs Dirty Talking, Anregungen, wie man Sex-Toys selber basteln kann - so gut wie kein Thema wird ausgelassen. Dass sie zwischendurch auch ein wenig ins Plappern gerät und sich manchmal auch unausgegorene Ideen wiederholen, bringt zwar einen Stern Abzug, ist aber ein verzeihliches Manko.Allerdings muss ich hier endlich auch mal etwas ansprechen, was sicher schon vielen anderen aufgefallen ist und was allmählich echt nervt. Hier wie bei mehreren anderen Sexratgebern streut offenbar immer dieselbe Person Massenverrisse. Wer zum Beispiel bei Lou Pagets "Die perfekte Liebhaberin", Arne Hoffmanns "Sex für Fortgeschrittene", Ian Kerners "Mehr Lust für ihn" oder Christiane Bongertz "Mach's noch einmal, Schatz" vorbeiklickt, wird schnell sehen, was ich meine: Reihenweise Ein-Stern-Verrisse unter unterschiedlichen Namen, aber leicht als vom selben Autor zu erkennen: Sie sind immer sehr kurz, werden an wenigen Tagen hintereinander abgefeuert, enthalten immer wiederkehrende Lieblingswörter und -formulierungen und tun grundsätzlich so, als seien selbst sehr gelungene Ratgeber der letzte Dreck. Wo er nichts über den Inhalt erfindet, schreibt er häufig bei anderen Rezensenten ab: So übernimmt Karla "Kaimany" hier wohl nicht zufällig exakt diejenigen Ratschläge, an denen sich zuvor schon ein Rezensent störte, der das Buch tatsächlich gelesen hatte. Ich nehme an, dass hier einer versucht, lästige Konkurrenten wegzubeißen und sich händereibend freut, wenn selbst ausgezeichnete Bücher nach seinen Attacken in den Amazon-Charts abstürzen. Vorzugsweise geht er ja auf wirkliche Spitzentitel aus dem Bereich Sex und Erotik los. Für "Die perfekte Liebhaberin" postete er sogar exakt dieselbe Rezension am 22. Mai 2006 und am 17. Februar 2007 (und kommt dabei mal aus Bochum und mal aus München). Mein Tip: Lieber an den seriösen Rezensionen orientieren. Die erkennt man z. B. daran, dass sie sich konkret und fair mit dem Inhalt auseinandersetzen oder der Betreffende eine "Real-name"-Zertifikation erhalten hat. Damit ersparen Sie sich einen Reinfall auf so manche Schummelei. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
38 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Lieblose Auflistung...,
Von Karla "Kaimany" (Seesen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Handbuch für Sexgöttinnen: 696 Tipps für den besten Sex Ihres Lebens (Taschenbuch)
Eine völlig lieblose Auflistung teilweise ultraschlechter Schnocken wie z.B:- Penis in Folie einwickeln - sich einfach hinlegen und ihn machen lassen - beim Sex "per Sie" sein usw. Einfach mal was hingeschrieben, dann ensteht auch ein Buch... ... und Sex sells Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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