Das Handbuch der Weisen von Mittelerde ist eine Art Lexikon, in welchem die Orte, Ereignisse und Figuren von Tolkiens Werken in alphabetischer Reihenfolge von A bis Z erklärt werden. Es beinhaltet den " Herrn der Ringe ", " Der kleine Hobbit " und " Das Silmarillion " .
Die Kommentare von Wolfgang Krege sind mal neutral, mal lustig und mal zynisch, leider ist vieles davon nur seine eigene Meinung oder reinste Spekulation, die durch nichts bewiesen wird.
Nach Meinung des Verfassers sind die Elben aus Bruchtal und Lòrien tolle Krieger und Künstler, während die Düsterwaldelben alles " Weicheier " sind ( dabei wird im " Kleinen Hobbit " extra darauf hingewiesen, dass die Düsterwaldelben das gefährlichste und kampfbereiteste Volk unter den verbliebenen Elben in Mittelerde ist ) .
Saruman ist der nette, unverstandene Zauberer, der nur Schwung ins Auenland bringen wollte, aber von den " rückständigen Hobbits " missverstanden wird.
Als ich diese Kommentare las, wußte ich wirklich nicht, ob ich jetzt lachen oder weinen soll.
Man merkt auch deutlich, dass Figuren, die dem Autor am Herzen liegen über alle Maßen gelobt werden, während andere Charakter, die er anscheinend nicht leiden kann, grundlos schlecht gemacht werden.
Z. B. ist Legolas seiner Meinung nach nur zweite Garnitur, " ein blasser Kleinstädter ", der als Elb nichts drauf hat und besser zu Hause geblieben wäre.
Ich fand diese, wie auch andere Beurteilungen ziemlich boshaft, da man beim Lesen des " Herrn der Ringe " weiß, wie wichtig Legolas für die Gemeinschaft ist.
Leider scheint sich der Autor mit seiner Meinung nur wichtig machen zu wollen.
Fazit : ein Buch, das einerseits noch ganz brauchbar ist, um schnell mal einen Namen nachzuschlagen, andererseits einem echten Tolkien Fan aber oft sauer aufstößt.