Ich arbeite als Sozialpädagogin in einer Familienberatungsstelle und muß den Autoren ein großes Lob aussprechen: Seit dem Erscheinen des Handbuches hat sich meiner Arbeit ein gutes Stück vereinfacht. Das Buch ist sehr hilfreich für mich, vor allem weil es offensichtlich für den täglichen Gebrauch erstellt wurde. Dabei hebt es sich wohltuend von anderen Publikationen dieser Art ab. Gerade die Profile, die nicht überladen sind von, für die Arbeit, vollkommen irrelevanten Details, wie der "Unterhosenfarbe" von bestimmten Rechtsextremisten, sondern vor allem inhaltlich gewichtet sind, sind dabei besonders hervorzuheben. Eine solche politische und inhaltliche Gewichtung ist natürlich nur dann möglich wenn man in der ständigen politischen Auseinandersetzung steht und sich nicht darauf konzentriert, Nazi-Versandhaus-Kataloge zu archivieren. Daher ist es natürlich für die Antifa-Archivare schwer zu verstehen, warum dem KDS mehr Platz eingeräumt wurde, als dem Deutschherrenclub - jedem politisch am Thema arbeitenden Menschen ist diese Gewichtung einleuchtend und jeder Praktiker ist dafür dankbar!!!
Auch sei hier zum Beispiel auf die Bandprofile verwiesen: In Ihnen werden zwar nur die wichtigsten Bands aufgezählt, aber es wird ananlysiert, welche Rolle diese Bands spielen, und welche Rückschlüsse der Besitz dieser CD's auf die Hörerschaft zuläßt. Im Gegensatz dazu ist die Bandauflistung des Apabiz im "Rechtsrock"-Buch von Dornbusch zwar ausführlicher, aber einfach zu Nichts zu gebrauchen, ebensogut könnte der Leser in einschlägige Kataolge sehen, da hier keinerlei Unterscheidung zwischen den Bands gemacht wird, Bands wie "L...." der selbe Umfang wie "Sch.. & A.." eingeräumt wird. Alles in Allem ist das Buch von Grumke und Kollegen also das Beste, was derzeit auf dem Markt ist, hilfreich für alle, die sich dem Bereich beschäftigen, ABER EBEN KEINE UNNÜTZE ANEKDOTEN-SAMMLUNG der ANTIFA