Prima, dass und wie Harry G. Olson die fachliche Unfähigkeit und damit die geistige Exmatrikulation der omnipotenten Repräsentanten und Forcierer des sogenannten "Klimaschutzes" ob ihrer ver"laut"barten Unwahrheiten profiliert aufzeigt. Ross und Reiter werden da genannt. Dem Leser wird deren Missachtung und Täuschung des Volkswillens sichtbar. Olsons Kompendium, ein Konvolut von Myriaden klimatologischer Lügen ist deshalb auch ein ausgezeichnetes pädagogisches Lehrmittel für den Gemeinschaftskunde-Unterricht: Denn Klima-Alarmismus lohnt sich für Medien und Politikerkarrieren, vor allem für die Klimaforschung. Es geht um irre Geldsummen und Prestige. 435 Milliarden US-Dollar wurden bereits seit Verabschiedung des Kyoto-Protokolls (1977) inzwischen (2010) für sinnlose Manipulationen und fürs Volk nichtsnutzige Begehrlichkeiten der politisch-wirtschaftlichen Macherszene ausgegeben, wie Olson schreibt. Da macht sich blankes Entsetzen breit. Wir sind im Endzeitkapitalismus angekommen. Olsons Handbuch gehört in jeden Haushalt, in die Schulbuchliteratur, in die Medienlandschaft! Ich wünsche dem kurzweiligen Werk millionenfache Auflagen.
Der fachwissenschaftlich meisterhafte Vortrag von Olson macht es überdeutlich, unsere Politiker(innen), marktbeherrschende wirtschaftliche Einrichtungen und oligopolistisch "Schweigekartelle" haben es leicht, "eigene" ökonomische Wahrheiten und Tatsachen in die Welt zu setzen, uns in puncto Klima das Blaue vom Himmel zu lügen, Verbraucher zu manipulieren, zu unökonomischen Verhalten zu zwingen, sie in ihrer Mündigkeit zu berauben , sie systematisch für dumm zu verkaufen, denen allenthalben jegliche fachlich interdisziplinäre Informationsbasis entzogen wird. Zuträger dieser bewusst falschen Informationen sind "gekaufte", sozusagen als Gehirnmodelleure tätige Redaktionen, allgemein die Medien. Seit einem Vierteljahrhundert, etwa seit 1985 verhindern alle deutschsprachigen (Fach)Blatt-Verleger, den Entzug schwarzfetter Werbeanzeigen fürchtend, z. B. im Wärmeschutz (Vorläufer des sogenannten "Klimaschutzes") jegliche Produktbewertung öffentlich zu machen. Was für den Staat und für unsere Gesellschaft falsch ist, müsste jedoch benannt werden können. Der Staat wird seiner Schiedsrichterpflicht nicht mehr gerecht. Die Gesetzgebung verwildert und verkommt zum Selbstbedienungsladen der Ökoprofiteure durch marktschreierische Desinformationen mittels verfehlter Parametervorgaben: Ein "Mega"-Dämmwert der Außenhülle eines Baukörpers ist keine Garantie für geringe Heizkosten und guten "Klimaschutz". Messergebnisse des Fraunhofer Instituts belegen seit 1981 eindeutig, dass zum Beispiel massive Gebäude mit einem gegenüber kurzlebigen Gespinst- oder Schaumkonstruktionen dreifach schlechteren Dämmwert trotzdem geringere Heizenergieverbräuche haben.
Und rechnen können die "Klima"-Profiteure auch nicht besonders gut: Die Redaktion Forschung aktuell im Deutschlandfunk, Radio berichtete am 10. Juni 2010: "Rund zwölf Milliarden Dollar an staatlichen Fördermitteln flossen 2008 in die Energieforschung, in den 70er Jahren seien es bis zu 18 Milliarden jährlich gewesen, ein glattes Drittel mehr". Letzteres ist falsch, was Carrie Pollinger, US-Amerikanerin, Programm-Managerin für Technologie-Netzwerke bei einer Präsentation der Internationalen Energieagentur, ICA auf einer Bonner UN-Tagung zur Vorbereitung der nächsten, im Herbst stattfindenden Weltklimakonferenz in Mexiko jetzt erläuterte. Es ist die Hälfte mehr!! Mein Wunsch, ein "Korrigendum" zu bringen, wurde vom Redaktionsleiter Ulrich Blumenthal strikt und beleidigend abgelehnt. Erst im Internet-Archiv kann man nach acht Suchschritten eine verbesserte Fassung finden:" gut die Hälfte mehr (gegenüber dem Audio-Beitrag korrigiert, D. Red.)". Das ist auch falsch: Es ist genau die Hälfte! Seit 1981 publiziere ich regelmäßig Berichte und Leserbriefe zum Wärme/Klimaschutz in der Süddeutschen Zeitung - etwa jedes Jahr einen. Seit zwei Jahren werden jedoch all meine Zustellungen für Veröffentlichungen von der hierfür zuständigen Redakteurin Dr. Jeanne Rubner mit immer derselben hektographierten Bergründung "Platzmangel" abgelehnt. Am 31. März 2010 veröffentlichte dieselbe Redakteurin unter THEMA DES TAGES in der Süddeutschen fast ganzseitig zwei große Berichte mit folgenden Schlagzeilen: "Es ist wohl kein Zufall, dass die sogenannten Experten, die den Klimawandel für Unsinn halten, dem rechtskonservativen Lager zuzuordnnen sind". Der weitere Bericht lautet:"Wo Wüsten Hokuspokus sind". Es sind reine Desinformationen, wie jeder gebildete Leser bereits aus den Überschriften erkennen kann. Olsons Handbuch ist also auch hier dringendst vonnöten. Solch Redaktionssprachrohre sind oft selbst Opfer von Werdebotschaften, Klisches, Medienhysterie, Gesetzgebung und Politverordnungsfetischismus.
Harry G. Olsons Kompendium ist in diesem Tohuwabohu-Wust von Klimalügen ein sehr empfehlenswerter Leitfaden und Wegweiser von fachlicher Kompetenz. Statt weitere Klimaapokalyptik für neue Geschäftsfelder sind hier kritisch-vernünftiges Selbstvertrauen gegen Urangst und Pandemie im Klimatismus sowie eine industrieunabhängige Forschung, solide Kostenpolitik als auch sehr viel Volksschulung in dem Fach "Gemeinschaftskunde" erforderlich. Den schon Arthur Schopenhauer meinte zu seiner Zeit und in seinem Umfeld:" Der deutsche Gelehrte ist aber auch zu arm, um überhaupt redlich und ehrenhaft sein zu können." - Dem Autor und Verleger danke ich für die Veröffentlichung ihrer Informationen mit meiner bestmöglichen Bewertung.