Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Richtig schlecht, 28. November 2005
Der Kauf dieses Buches war leider eine klassische Fehlinvestition. Wer hier ein Handbuch im engeren Sinn erwartet, wird enttäuscht. Es handelt sich eben nicht um einen Wegweiser, der Überblicke liefert, sondern um ein schlecht geschriebenes und im ersten Teil zusammenhangloses Potpourri von Länderdetails. Diese sind aber nicht nach jeweiligem Land gegliedert sondern in Kapitel wie "Wertauffassungen" oder "Kulturunterschiede". Wobei zu diesen Dingen (also z.B. Wertauffassungen) nichts wirklich Übergreifendes gesagt wird. Aber nicht nur, dass diese Länderinformationen eklektisch sind, nein, sie sind auch noch festschreibend - immer wieder taucht implizit etwas auf über 'den' Japaner, 'den' Inder etc. Und spätestens wenn der Begriff 'Kultur' mittels Duden definiert wird, legt man das Buch besser schnell weg. In Teil 2 wird dann 'Interkulturelle Kompetenz' mal eben in Pädagogik, Wirtschaft und Medizin dargestellt, aber auch hier fehlt der Zusammenhang selbst innerhalb der Disziplinen. Auch hier gibt es immer wieder feste Zuschreibungen, gerne auch über 'die' Frau oder 'den' Mann: "Der wohl folgenreichste Geschlechtsunterschied zeigt sich in den Reaktionen auf Seelentiefs: Während Männer aggressiv ihre düsteren Emotionen abreagieren, grübeln Frauen an ihrem Elend herum und verstricken sich gefühlsmäßig immer tiefer" (152). Weia.
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37 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
..., 15. April 2003
Unternehmen, die auf der Weltbühne mitspielen wollen, (bzw. mitspielen müssen), sind auf Mitarbeiter angewiesen, die sich auf dem Parkett kultureller Vielfalt sicher bewegen können müssen. Denn kulturelle Eigenarten können zu unbekannten "Fettnäpfchen" werden, wie Th. Baumer vorweist und begründet. Denn wenn Tabus gebrochen werden oder Verhaltensregeln unbedacht missachtet werden, können sich verschiedene gut gemeinte Absichten zu Verstößen entwickeln und irreparabel werden. Der Autor zeigt Situationen auf, in die Führungskräfte treten können. So zählt z.B. in Korea eine Gruppe nicht mehr als das Individuum. Botschaften müssen sich deshalb stets auch an das Kollektiv richten. In USA wird mehr die Leistung in den Vordergrund gestellt. Augenkontakte mit asiatischen Geschäftspartnern sind aus verschiedenen kulturellen Regeln heraus zu vermeiden. Denn Blickkontakt käme der Aufforderung zum Zweikampf nah. Der Autor zeigt sogenannte „Empfindlichkeiten" auf und beschreibt diese auch, damit ich wie Sie uns interkulturell kompetent verhalten und zugänglich verstehen. Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis: - Kulturunterschiede - Wertauffassungen - Art und Wesen des Umgangs miteinander - Nationalcharakter, Basispersönlichkeit, Sozialcharakter - Wahrnehmung - Denken - Sprache - Bedeutungsunterschiede - Länderspezifische Kontaktschwierigkeiten - Wertverständnis und globales Konfliktpotential - Eine erste Begriffsdefinition - Weitere Definitionen von interkultureller Kompetenz - Anwendungsbereiche - Psychologische Grundlagen - Problemlösungsprozesse - Besondere Aspekte - Anwendungen interkultureller Kompetenz Dr. Karl-J. Kluge
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Wo und warum aus Differenzen Konflikte entstehen können, 5. Oktober 2009
Die Globalisierung schreitet voran. Das merken Vielreisende auch, wenn sie Bücher über internationale Etikette vergleichen. Die älteren dieser Ratgeber gehen oft von Voraussetzungen aus, die mittlerweile kaum noch zutreffen. So wird man in Japan heute auch "hemdsärmelige" Japaner antreffen, da der Formalismus, für den das Land früher so berühmt war, nachlässt. Auf dem neuesten Stand ist dieses Buch von Thomas Baumer, das die gesamte einschlägige Literatur zur Grundlage hat, darüber hinaus aber auch die interkulturelle Managementerfahrung des Autors. Er zählt im ersten Teil des Buches so viele Unterschiede auf, dass man schon resignieren möchte, doch im Folgenden zeigt er mögliche Instrumente und Verhaltensweisen zum Überbrücken der Differenzen. Der Autor macht einen "Rundumschlag", nur mit Praxistipps hält er sich manchmal etwas zurück. Ein schönes Stück Lesearbeit und eine der umfassendsten Darstellungen zum Thema, findet getAbstract.com und empfiehlt das Buch Führungskräften, besonders denen im Auslandsdienst, die mehr über die mögliche Koexistenz und Kooperation der Kulturen lernen wollen.
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