Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Inspiration Shop Learn More sommer2016 designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
9
4,8 von 5 Sternen
5 Sterne
8
4 Sterne
0
3 Sterne
1
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Broschiert|Ändern
Preis:74,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 5. August 2008
Habe das Handuch heute erhalten und mehrmals durchgeblättert....

Mein erster Eindruck: Ein mächtiges "Hand"-buch, fast DIN A4-Format und über 600 Seiten dick.

Nun zum Inhalt: Im ersten Teil handelt der Autor auf 275 Seiten die gesamte Instrumentenkunde ab. Hans Kunitz brauchte hierfür über 1500 Seiten in 13 Bänden ("Die Instrumentation" - Breitkopf & Härtel). Entsprechend komprimiert ist das Ganze; kaum Beispiele aus der Orchesterliteratur, oft sehr knappe Ausführungen. Dafür perfekt zum Nachschlagen und als Überblick, etwa die Flageolet-Tabellen, oder die Liste mit italienischen Fachbezeichnungen. Es fehlt also nichts, aber wer noch wenig Ahnung von Instrumentenkunde hat, sollte das o.g. Werk von Kunitz bzw. jenes von Samuel Adler zuerst studieren.

Nun zu meinem größten Kritikpunkt: dem Praxisteil. Kritik warum? Der Autor des Buches stellt Übungen zusammen, in denen er einen Klavierauszug oder ein Particell eines Orchesterstückes mit dazugehöriger Besetzungsangabe abdruckt, mit der Aufgabe, das Ganze zu instrumentieren. Der Haken bei der Sache: die meisten dieser Orchesterstücke sollten jedem Musikstundenten oder Berufsmusiker eigentlich bekannt sein (Haydn Sinfonie 104, Mozart Jupiter, Beethoven Sinfnien 1 und 5, Schubert, Schumann, Strauss, Wagner, Ligeti usw. - also nichts Exotisches). Nun soll einmal jemand ernsthaft versuchen, ein Stück, dessen Instrumentation hinlänglich bekannt ist, neu bzw. anders zu instrumentieren.

Im anschließenden Lösungsteil sind dann die Originale zu finden. Diese betrachtet der Autor somit als Musterlösungen, obwohl auch große Komponisten teilweise instrumentationstechnische Katastrophen produziert haben (z.B. die Behandlung der Basstuba im Finale von Taschaikowskis Sinfonie No. 4).

Was man meiner Meinung nach besser machen könnte? Warum nicht ein Klavierstück, oder auch ein Kammermusikstück mit eine Besetzungsvorgabe zur Instrumentation geben? Im Lösungsteil könnte dann ein Lösungs-VORSCHLAG des Autors mit Kommentar stehen, jedoch auch andere Lösungswege offen lassen. Immerhin soll es ja nicht darum gehen, große Komponisten nachzuahmen, sondern ein eigenes Gefühl für die Behandlung des Orchesters zu entwickeln...

Daher nur 3 Sterne.
11 Kommentar| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. November 2005
Ich habe mit großer Freude das neulich erschienene Buch des DDr. Sevsay gelesen.
Es ist erstaunlich und überraschend das es noch Menschen gibt die noch versuchen und auch schaffen die teilweise längst verloren gegangene Kunst des klassischen Orchestrierens durchzublicken. Das Buch bezieht sich in der ersten Reihe auf die Tradition der alten Meister, ist aber nicht, wie all zu oft in der heutigen klassischen Musik, vom Ton der Kulturmelancholie geprägt, sondern blickt gezielt in die Zukunft. Die Essenz des Buchs ist es nämlich, nach dem die algemeingültige akustische und ästhetische Prinzipien des symphonischen Instrumentierens verständlich gemacht werden, zu zeigen wie ein Debussy sich mit genau den gleichen Techniken eines Mozarts doch neue Klangwelten erschaffen könnte.
Ich bin selber Komponist, und kann in erster Reihe Komponisten, Musiktheoretiker und Dirigenten, die mehr über ihr Handwerk verstehen möchten, das Buch empfehlen. Auch ist es berechtigt, für jeden der eine Leidenschaft für die klassische Musik hat das Buch zu studieren. Er wird mit ein tieferes Musikverständnis in den Konzertsaal treten.
Martin Romberg
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. April 2015
Von Haydn bis Penderecki - dieses Buch veranschaulicht die Geschichte und die Techniken der klassischen Instrumentation von ihrem symphonischen Beginn bis in die heutige Zeit. Der Inhalt dieses Buches und die jahrelange Erfahrung und Recherche von Prof. Dr. Sevsay ist von unschätzbarem Wert und begleitet mich bis heute fast täglich auf meinem Weg als Komponist und Orchestrator. Ros Gilman
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Oktober 2005
Dieses Kompendium über Instrumentation und Arrangement von Ertugrul Sevsay ist schlicht und einfach das beste Buch in diesem Fach, das je geschrieben wurde! Im 1.Teil enthält es detailierte und komplette (!!) Angaben über Umfänge, Spieltechniken und Notationen aller in westlicher Musik gebräuchlicher Instrumente. Im 2.Teil befindet sich eine äußerst intelligent aufgebaute Instrumentations-Anleitung mit Tricks und Tipps - anhand zahlreicher Partituren (von Mozart & Haydn üder Debussy bis hin zur "Neuen Musik")erklärt. Es ist eine Plichtlektüre für jeden Komponisten und Arrangeur, egal ob man im E-Musik-, Filmmusik- oder U-Musik- Bereich arbeitet! Gerrit Wunder (Composer, Orchestrator)
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. August 2005
Ich habe mehrere Jahre lang den Unterricht von Dr. Sevsay an der Universität für Musik in Wien genossen. Endlich hat er sein Buch, das wohl ebensoviel Praxis wie Theorie enthält, vollendet.
Fern von angestaubten Lehrmethoden vermittelt Sevsay klar und umfassend alles, was man wissen muss, um Ensembles unterschiedlichster Größe und Besetzung zum Wohlklang zu bringen. Auch bei begrenzten Vorkenntnissen werden einem in diesem Buch technische und stilistische Eigenheiten aller denkbaren Instrumente nahegebracht. Auf instrumentatorische Grundlagen sämtlicher Epochen wird detailliert eingegangen, denn erst, wann man die und die Entwicklung über die letzten Jahrhunderte versteht, kann man die MÖglichkeiten z.B. eines Symphonieorchesters wirklich ausschöpfen.
Mehrfachgriffe auf der Violine? Spieltechniken des Fagotts? Grundlagen eines mehrstimmigen Hornsatzes? Bestellen, lesen, wissen!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Mai 2013
An Stefans Kritik zum Übungsteil ist sicherlich was Wahres dran. Man ist z.B. frustriert, wenn man versucht, einen Streichersatz wie in Tschaikowskys Serenade hinzukriegen.

Trotzdem überwiegt für mich bei Weitem der positive Effekt auch des Übungsteils, vor allem der Analysen. Nach dem Studium ist man VIEL schlauer als vorher.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Oktober 2005
Aus der Kenntnis existierender Publikationen zum Thema "Instrumentation" schätze ich das Buch von Dr. Sevsay als Komponist und Professor vor allem ganz besonders, weil es das komplexe Thema fachlich umfassend und in übersichtlicher Form didaktisch klar strukturiert reflektiert. Traditionelle Erfahrungen und neueste Entwicklungen werden aus gegenwärtiger Sicht praxisbezogen komprimiert vermittelt. Dieses Werk empfehle ich vor allem Studenten und denjenigen, die sich ernsthaft mit der Materie auseinandersetzen.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. August 2013
Sehr umfassend und genau, alles was man wissen muss. Auch zeitgenössische Spielarten sind vertreten, hat sehr genau und ausführlich - danke
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. November 2005
Ich habe mit großer Freude das neulich erschienene Buch des Dr. Sevsay gelesen.
Es ist erstaunlich und überraschend das es noch Menschen gibt die noch versuchen und auch schaffen die teilweise längst verloren gegangene Kunst des klassischen Orchestrierens durchzublicken. Das Buch bezieht sich in der ersten Reihe auf die Tradition der alten Meister, ist aber nicht, wie all zu oft in der heutigen klassischen Musik, vom Ton der Kulturmelancholie geprägt, sondern blickt gezielt in die Zukunft. Die Essenz des Buchs ist es nämlich, nach dem die algemeingültige akustische und ästhetische Prinzipien des symphonischen Instrumentierens verständlich gemacht werden, zu zeigen wie ein Debussy sich mit genau den gleichen Techniken eines Mozarts doch neue Klangwelten erschaffen könnte.
Ich bin selber Komponist, und kann in erster Reihe Komponisten, Musiktheoretiker und Dirigenten, die mehr über ihr Handwerk verstehen möchten, das Buch empfehlen. Auch ist es berechtigt, für jeden der eine Leidenschaft für die klassische Musik hat das Buch zu studieren. Er wird mit ein tieferes Musikverständnis in den Konzertsaal treten.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden