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Handbuch Fundraising: Spenden, Sponsoring, Stiftungen in der Praxis
 
 
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Handbuch Fundraising: Spenden, Sponsoring, Stiftungen in der Praxis [Taschenbuch]

Marita Haibach
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Fundraising gehört in den USA zur politischen Kultur wie hier zu Lande das Amen in der Kirche. Jahr für Jahr wächst der Anteil an Spenden von Privatpersonen für soziale Zwecke, während er in Deutschland stagniert. Das liegt unter anderem daran, dass die Amerikaner dazu verpflichtet sind, ihren Reichtum publik zu machen. In der Bundesrepublik hingegen wird Vermögen gerne verschwiegen, um keinen gesellschaftlichen Neid zu provozieren.

Entsprechend der politischen Unterschiede ist der Überblick über die Spenden sammelnden Organisationen in Deutschland mangelhaft. Schätzungen aus den Jahren 1994/1995 zufolge gibt es rund 20.000 Nonprofit-Organisationen und ein Spendenaufkommen von bis zu 100 Millionen Euro. Die bekanntesten sind das Deutsche Komitee für UNICEF e.V., das Bischöfliche Hilfswerk Misereor, Brot für die Welt, das Deutsche Rote Kreuz und Greenpeace.

Etwas genauer ist das Bild der deutschen Stiftungen. Laut Stiftungsdatenbank des Maecenata Institutes existieren gut 10.000 Stiftungen, wobei die rund 50.000 reinen Kirchenstiftungen nicht mitgezählt wurden. Seit 1964 gibt es die Robert Bosch Stiftungs GmbH, seit 1990 die bekannte Bertelsmann Stiftung und seit 1961 die Volkswagen-Stiftung. Am geläufigsten sind die Stiftungen der politischen Parteien wie die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung. Es fällt allerdings auf, dass die Autorin die FDP-nahe Friedrich Naumann-Stiftung nicht namentlich erwähnt.

Stiftungen unterliegen einer strengen staatlichen Aufsicht. Um dieser Kontrolle zu entgehen, wählen Unternehmer gerne die Rechtsform der Stiftungs GmbH, die dem Handelsrecht unterliegt und somit eine Auflösung der Stiftung möglich macht. Wie professionelles Fundraising in Deutschland und den USA betrieben wird, welche Funktion es hat und welche steuerlichen Vorteile Spenden und Stiftungen mit sich bringen, zeigt das Handbuch in seiner ganzen Fülle. --Corinna S. Heyn -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

06.12.2006 / Frankfurter Rundschau: Spenden und Selbsthilfe "Marita Haibach, die das professionelle Fundraising in Deutschland mit entwickelt hat, hat ein umfassendes und fundiertes Handbuch zum Thema vorgelegt." -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

Kurzbeschreibung

Marita Haibach hat in diesem How-to-Buch alle wesentlichen Informationen zum professionellen Einwerben von privaten Fördermitteln zusammengestellt. Ihr praxisorientiertes Handbuch beruht auf zahlreichen Beispielen aus der Arbeit renommierter Fundraising-Profis und gibt hilfreiche Anleitung zur praktischen Umsetzung.

Der Verlag über das Buch

Professionelles und erfolgreiches Fundraising

Gemeinnützige Initiativen und Vereine sind zunehmend auf private Gelder angewiesen. Das Handbuch Fundraising ist ein unentbehrlicher Ratgeber für Fundraising-Profis und alle, die es werden wollen.

Das Fundraising hat im deutschsprachigen Raum in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Hintergrund ist das Bestreben von gemeinnützigen Organisationen und in wachsendem Maße auch von Einrichtungen in staatlicher Trägerschaft, ihre Einnahmen aus privaten Förderquellen zu steigern.

Marita Haibach informiert in der erweiterten und aktualisierten Neuausgabe ihres Standardwerks über den neuesten Stand der Entwicklungen und Diskussionen, denn seit der ersten Auflage 1998 hat sich viel verändert. Die neuen Trends und Techniken, die sich aus der vermehrten Nutzung des Internets, der Euroumstellung und den Änderungen in der Stiftungswelt ergeben, sind in der Neuauflage berücksichtigt.

Das Handbuch Fundraising ist sowohl ein umfassendes Nachschlagewerk als auch ein praxisnahes »How-to-Buch«. Die Autorin

• gibt einen detaillierten Überblick über den Fundraising- Markt (Privatpersonen, Stiftungen, Unternehmen) • behandelt wichtige juristische Fragen, die sich beim Einwerben privater Fördermittel stellen • beschreibt alle gängigen Fundraising-Methoden und ihre praktische Umsetzung (vom E-Mail-Spendenbrief über das Erbschaftsmarketing und die Großspendenkampagne bis hin zur gezielten Sponsoren- ansprache) • demonstriert den sinnvollen Einsatz von Internet und E- Mail im Fundraising • gibt Beispiele aus der Praxis (Greenpeace, Deutsche Welthungerhilfe, WWF, Deutsche Herzstiftung u.a.) • behandelt Fundraising in Österreich und der Schweiz -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Auszug aus Handbuch Fundraising. Spenden, Sponsoring, Stiftungen in der Praxis von Marita Haibach. Copyright © 2006. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Vorwort

Das Fundraising im deutschsprachigen Raum hat in den vergangenen Jahren
zunehmend an Bedeutung gewonnen. Hintergrund ist das Bestreben von
gemeinnützigen Organisationen und in wachsendem Maße auch von Einrichtungen
in staatlicher Trägerschaft, ihre Einnahmen aus privaten Förderquellen zu
steigern. Seit der Veröffentlichung der ersten Auflage meines Handbuches
Fundraising im Jahr 1998 hat sich viel ereignet. Die neuen Entwicklungen,
Trends und Techniken, die sich aus der vermehrten Nutzung des Internets,
der Euroumstellung und der Änderungen in der Stiftungswelt ergeben, haben
in die nun vorliegende Neuauflage Eingang gefunden. Seinerzeit war der
Begriff Fundraising lediglich bei Insidern bekannt. Abgesehen von den
Fundraising-Profis in den großen Spendenorganisationen gab es nur da und
dort Organisationen und Menschen, die sich dafür interessierten, welche
Chancen in der Erschließung privater Finanzquellen für ihre Arbeit liegen.
Oft gab es ideologische Einwände und Diskussionen, besonders über den
Zusammenhang zwischen Fundraising und dem Abbau des Sozialstaats und über
den Einfluss der Wirtschaft auf gemeinnützige Vereine. Das Interesse an der
Thematik und die neu gewonnenen Erkenntnisse führten allerdings in vielen
Fällen nicht zum Handeln und zu großen Veränderungen in der Alltagsarbeit.
Staatliche Geldgeber waren und sind noch immer die "Wunschpartner" der
meisten Nonprofit-Organisationen.
Die "Phase der Neugier" in Sachen Fundraising (so würde ich die erste
Hälfte der neunziger Jahre charakterisieren) ist nun der "Phase des
Machens" gewichen. Die Erkenntnis wächst, dass Spenden und andere private
Fördermittel nicht von alleine "ins Haus kommen". Der Begriff Fundraising
ist in aller Munde. Immer mehr Vereine, Institutionen und Individuen wollen
nun nicht nur wissen, wie "es" geht, sondern werden tatsächlich aktiv. Das
gewachsene Interesse lässt auch am Mitgliederzuwachs der
Fundraising-Verbände in Deutschland, Österreich und der Schweiz ablesen.
Die Nachfrage nach dem zweijährigen berufsbegleitenden Ausbildungsgang der
1999 gegründeten Fundraising Akademie ist groß, denn qualifizierte
FundraiserInnen sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Selbst bei den Medien,
welche der professionellen Einwerbung von Spenden und Sponsoringmitteln
lange Zeit meist sehr kritisch gegenüberstanden und alles, was mit
Fundraising zu hat, mit Begriffen wie Betrug und Missbrauch in Verbindung
brachten, ist nun allmählich eine differenziertere Sichtweise und
Berichterstattung festzustellen.
Mit dem wachsenden Interesse am Fundraising geht der Wunsch nach
schnellwirkenden Erfolgsrezepten einher. Die aber gibt es nicht.
Fundraising ist ein komplexer Prozess. Es ist bislang niemandem gelungen,
eine Zauberformel zu entwickeln, mit der für eine noch so gute Sache
finanzielle Mittel über Nacht herbeigehext werden können.
Fundraising-Erfolge stellen sich dann am ehesten ein, wenn sich Personen
kontinuierlich um die Kommunikation mit den (potenziellen) Förderern
kümmern und dabei mit Planung und System vorgehen.
Die Fundraising-Branche hierzulande und das Fundraising insgesamt befinden
sich in einem rasanten Entwicklungsprozess. Ein wesentliches Ziel dieses
Handbuchs Fundraising ist es, über den neuesten Stand der Entwicklungen und
Diskussionen zu informieren. Mein Hauptanliegen aber ist es, allen
Fundraising-Interessierten ein "How-to-Buch" an die Hand zu geben. Alle,
die "Fundraising-Profis" sind oder werden wollen, sei es hauptberuflich
oder ehrenamtlich, sollen sich hier einen Überblick über den
Fundraising-Markt und die breite Palette der Fundraising-Techniken
verschaffen können. Dies gilt auch für BeraterInnen und TrainerInnen, die
sich zunehmend der "Wachstumsbranche" Fundraising zuwenden und sich ein
neues Betätigungsfeld in diesem Bereich aufbauen wollen. Vorständen und
Geschäftsleitungen von Nonprofit-Organisationen bietet das Buch notwendige
Grundlagen der Beurteilung ihrer eigenen Rolle beim Fundraising sowie der
Kriterien, die bei der Einstellung von FundraiserInnen zu berücksichtigen
sind. Das Buch ist aber auch von Interesse für PolitikerInnen und
MitarbeiterInnen der öffentlichen Verwaltung, denen die Voraussetzungen und
Grenzen des Fundraising erläutert werden. Sie hoffen nämlich immer wieder,
die öffentlichen Haushalte und sich selbst dadurch entlasten zu können,
dass sie auf das Fundraising verweisen. Dabei übersehen sie oft, dass es
bei vielen Organisationen an den nötigen Grundvoraussetzungen hapert und
Fundraising-Erfolge ohne Investitionen personeller und finanzieller Art
nicht möglich sind. Schließlich enthält das Buch viele Hinweise auch für
die Geldgeberseite, Privatpersonen, Stiftungs- und
WirtschaftsvertreterInnen.
In diesem Buch werden alle gängigen Fundraising-Methoden und -Instrumente
im Detail erläutert. Anhand von zahlreichen Beispielen wird die Praxis des
Fundraising erklärt und dargelegt, wie Privatpersonen, Stiftungen und
Unternehmen als Förderer gewonnen werden können.[...] -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

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