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5.0 von 5 Sternen
Licht in der Dunkelkammer, 2. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Handbuch Digitale Dunkelkammer: Vom Kamera-File zum perfekten Print - Arbeitsschritte, Techniken, Werkzeuge in der Digitalfotografie (Gebundene Ausgabe)
Um es vorweg zu nehmen: das Buch ist jedem engagierten Fotografen sehr zu empfehlen. Es bringt viel Licht in die digitale Dunkelkammer!
Man muss es nicht haben. Nur: es wäre sehr schade, darauf zu verzichten. Und unpraktisch. Wollte man sich mit den Informationen des Titels durch andere Publikationen versorgen, wäre man schnell bei vielen tausend Seiten und Gramm, hätte aber immer noch nicht den Vorteil, die entsprechenden Gebiete von Autoren erläutert zu bekommen, die unumgängliche Theorie mit viel eigener praktischer Erfahrung verbinden und dabei durchgängig eine Sprache benutzen, die verständlich und immer unterhaltsam ist. Das Buch bietet einfach zu jedem Aspekt im digitalen Schaffensverlauf umfassende Ausführungen, die lesenswert sind. Teils hat man zu konkreten Sachverhalten schon eigene Erfahrung gemacht und findet sich in den wohl geformten Worten der Autoren bestätigt, oft lernt man ganz unverkrampft neue Erkenntnisse dazu. Was schon im Titel Finart Printing der Autoren sehr angenehm aufgefallen ist, findet sich auch in diesem Buch wieder: viele Produkte des Marktes werden besprochen und auf ihre Vorzüge und ggf. Nachteile hin beleuchtet. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht auf Vollständigkeit, sondern auf praktischer Erfahrung mit dem jeweiligen Erzeugnis. Man hat so das Gefühl, dass am Markt konkurrierende Produkte ohne Vorbehalte und kommerzielle Gesichtspunkte dahingehend erläutert werden, was sie für den Anwender leisten können.
Der Gliederung folgend, ergibt sich ganz von allein der praktische Verlauf digitaler Fotografie vom Bild aus der Kamera bis zur Verwaltung der ausgabefertigen Bilder. Man kann an jeder Stelle, über die die eigene Arbeit gerade schlecht hinwegkommen will, gezielt nachlesen und sich Rat und Lösungsvorschläge holen.
Neben gut beschriebenen Techniken und Möglichkeiten von Programmen zur RAW-Konvertierung sind die Ausführungen zur Arbeit mit Photoshop und die dafür erhältlichen Plugins angenehm aufgefallen, weil sie auf das Mass verdichtet wurden, das man als Fotograf benötigt. Auch interessant und informativ: die im Kaptiel Multishot-Techiken beschriebenen Möglichkeiten, Ergebnisse fotografischer Arbeiten mittels Unterstützung geeigneter Software über die physikalischen Beschränkungen der Aufnahmetechnik hinaus zu verbessern.
Das ist alles sehr interessant und befördert das Bedürfnis, sich zu den Dingen, die einem gerade besonders am Herzen liegen, noch mehr Informationen zu beschaffen. Auch da gibt das Buch nützliche und konstruktive Hilfe: Anhang A = Literatur, Quellen, Tools.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Workflow, 9. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Handbuch Digitale Dunkelkammer: Vom Kamera-File zum perfekten Print - Arbeitsschritte, Techniken, Werkzeuge in der Digitalfotografie (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich schon ca 10 Bücher mit den verschiedensten Schwerpunkten hatte (Photoshop, HDR, nicht zuletzt das Buch der beiden Autoren übers Fine Art Printing) nun dieses.
Es bietet einen Leitfaden für einen soliden Workflow, von der Aufnahme weg bis hin zur Präsentation als Druck, Diashow oder Web.
Auf Grundlegendes wird ausführlich erklärend eingegangen, wie z.B. das Kalibrieren des Monitors, unterschiedliche Werkzeuge für jeden Arbeitsschritt, Schwerpunkt RAW- Konvertierung.
(es wurde anscheinend vor ca 6 Monaten überarbeitet, merkt man an den Versionen der Programme)
Gut gelungen ist die Abhandlung mehrerer Programme, die Beschreibung, was sie können und von anderen unterscheidet und vor allem: wann brauch ich es.
(Manche Dinge tut man intuitiv, z.B. das Speichern der Bilder in TIFF, jetzt weiß ich auch warum!)
Was mir besonders gefällt, daß ausführlich erklärt wird, was eine Art der Bildbearbeitung von der anderen unterscheidet, z.B., warum ich manche Dinge schon im RAW- Konverter erledigen sollte und manche erst später.
Diese Arbeitsschritte können sich in ihrer Wirkung überschneiden, es werden Vor und Nachteile des jeweiligen Arbeitsganges besprochen.
Oder auch: die Seite mit den linearen Schemata, wo 4 verschiedene Arten des Workflows besprochen werden, mit einem All-in- One Programm wie Photoshop, oder für jeden Arbeitsschritt ein anderes.
Mit dem Hinweis, daß sich jeder seinen Arbeitsablauf entwickeln soll, wie er sich eben am wohlsten dabei fühlt.
640 Seiten, vom Inhalt gefühlt weit mehr.
Toll auch die weiterführenden links, denn kein Buch der Welt kann alles abhandeln.
Empfehlenswert eigentlich für jeden. Den etwas orientierungslosen Anfänger, der gewillt ist, sich mit der Materie zu befassen, wie auch den ambitionierten Fotografen, der bereit ist, sich mit den Grundlagen auseinanderzusetzen.
Im Nachhinein betrachtet: dieses Buch hätte ich als erstes kaufen sollen.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
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Was ich brauche.., 13. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Handbuch Digitale Dunkelkammer: Vom Kamera-File zum perfekten Print - Arbeitsschritte, Techniken, Werkzeuge in der Digitalfotografie (Gebundene Ausgabe)
2004 habe ich mir als Anfänger die digitale Dunkelkammer gekauft und geliebt. Aus den gleichen Gründen gefällt mir jetzt dieses aktuellere Buch wieder. Es gibt einfach sehr viele Programme die zwischen der Aufnhame eines Bildes und dessen Drucks stehen und durch diese leitet dieses Buch mit den Augen eines Fotografen. Photoshop z.B. hat unendlich viele Funktionen von denen jedoch bei weitem nicht alle für einen "normalen Fotografen" wichtig sind; oder Raw-Konverter, davon gibt es auch immer mehr, welcher ist gut und was können die anderen.. einfach ein super Lehrbuch und Nachschlagewerk. Was mir nicht unbedingt gefällt ist der Preis, der jedoch bei mehr als 600 Seiten gerechtfertigt ist und das das Buch sehr Adobelastig ist, wer also mit Gimp arbeitet (mach ich nicht), sollte sich das Buch nicht kaufen.
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