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Handbuch Buddhismus: Die zentralen Lehren: Ursprung und Gegenwart [Gebundene Ausgabe]

Hans Wolfgang Schumann
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

5. Februar 2008
Das Standardwerk als Neuausgabe

Das Grundlagenwerk zum Buddhismus in allen seinen Ausprägungen. Mit ihm hat Hans Wolfgang Schumann, international renommierter Indologe und Buddhismus-Forscher, einen zuverlässigen Führer durch die originale Lehre des Buddha und ihre späteren Schulen vorgelegt.


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Diederichs; Auflage: Neuausgabe. (5. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3720521532
  • ISBN-13: 978-3720521536
  • Größe und/oder Gewicht: 24,6 x 18 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 332.331 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hans Wolfgang Schumann, geboren 1928, hat sich seit 1946 privat und wissenschaftlich mit dem Buddhismus befasst – das Handbuch ist sein Erkenntnisfazit aus über 50 Jahren Forschung. Er promovierte 1957 an der Universität Bonn im Fach Indologie und war 1960-63 Lektor an der Hindu-Universität in Benares. Danach war er 18 Jahre lang für den Auswärtigen Dienst der Bundesrepublik Deutschland in Indien, Burma (Myanmar) und Ceylon (Sri Lanka) sowie in den USA tätig, zuletzt als deutscher Generalkonsul in Bombay (Mumbai). Hans Wolfgang Schumann ist Träger des Rabindranath-Tagore-Literaturpreises.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Verlegenes Schweigen herrschte im Fernsehstudio, als der Moderator zu Beginn einer Bildaufzeichnung "Buddhismus in Deutschland" die Zuschauer fragte, was ihnen von Buddha und Buddhismus bekannt sei. Der Buddha sei "ein dicker* sitzender Gott aus Indien", wagte sich schlie�ich einer hervor, und eine Dame erg�te, "er lehrt Seelenwanderung". Verwunderung war im Auditorium zu sp�ren, als der anwesende Experte erl�erte, der Buddha sei eine historische Person, kein Gott, werde in der Kunst Asiens niemals dick und keineswegs nur sitzend abgebildet und lehre keine Seelenwanderung, sondern zeige im Gegenteil einen Weg zur Erl�sung aus der Wiedergeburt, die in Indien als unerfreuliche Tatsache des Daseins und Quelle von Leiden angesehen wird.
Neu war den meisten G�en auch, da�der Buddhismus keinen Sch�pfergott kennt und, statt eines Gottes, die Gesetzm�gkeit des Kosmos mit seinem Werden und Vergehen in den Mittelpunkt seines Denkens stellt.

Wo Dinge, die bedingt entstanden, den Ursprung (ihres Werdens) fanden, und wie man den vernichten kann: Das hat der Meister dargetan, (Mv 1,23,5) so definiert die buddhistische Welt die Lehre des Buddha. Der Mensch, so zeigt sie, ist, wie alle Erscheinungen der Natur, ein bedingt entstandenes, als Einzelperson kurzlebiges Ph�men und sollte sich nicht einbilden, den Naturgesetzen enthoben zu sein und eine ewige Seele zu besitzen.
Im Westen, wo man daran gew�hnt ist, Religion als den Glauben an einen Hochgott zu verstehen, hat man dar�ber diskutiert, ob der Buddhismus als nichtheistisches System eine Religion sei oder eine Philosophie. Der Buddha w�rde sagen: nichts von beidem. Soweit seine Lehre das bedingte Entstehen der Welt und des Leidens aufzeigt, nennt er sie Dhamma, "das (Natur-)Gesetz" oder "die Wahrheit"; soweit sie einen Weg zur Erl�sung angibt, nennt er sie S�na, "die Weisung". Der Erl�sungsweg, der die Kenntnis der Weltmechanik dazu benutzt, dem Zwang zur Wiedergeburt und damit dem Leiden zu entkommen, stellt die praktische Ethik des Buddhismus dar. Sie wird zusammengefa� in dem Vers:

Von allem B�sen abzustehn,
das Heilsame zu mehren,
auf L�erung des Geists zu sehn:
Das ist's, was Buddhas lehren. (Dhp 183)

Diesen Weg zur Erl�sung zu gehen erfordert Selbstdisziplin und Ausdauer - aber auch Gelassenheit, denn da es nach der Erkenntnis des Buddha Gier, Ha�und Unwissenheit sind, die an die Welt binden, ist allzugro�r Erl�sungseifer als eine Art Begierde ein Erl�sungshindernis. Buddhist ist man im Kopf durch objektive Sicht der Dinge und Selbstkontrolle, und mit dem Herzen durch Mitleid und G�te zu den Wesen: Buddhistsein ist eine Lebensweise. Mitgliedschaft in einer Gemeinde sowie Litaneien und Rituale geh�ren nicht notwendig dazu und sind jedem anheimgestellt.
Der historische Buddha lebte vor 2400 Jahren in Nordindien. Bei einer Religion mit einer solch langen Geschichte darf es nicht verwundern, da�sich in ihr verschiedene Lehrrichtungen entwickelt haben. Man hat zu unterscheiden
- den Fr�hbuddhismus (Therav� = alte Lehre), der auf den Texten in der P�-Sprache basiert und die Erl�sung durch eigene Bem�hung lehrt;
- den sich auf Sanskrit-B�cher berufenden Buddhismus des Gro�n Fahrzeugs (Mah�na), der Erl�sungsbeistand von au�n f�r m�glich h� und unter verschiedenen Bezeichnungen ein Absolutes anerkennt; und
- das Fahrzeug der Tantra-Texte, dessen Bekenner an grundgegebene Erl�stheit und Abk�rzungswege zum Heil glauben.

Alle diese Formen des Buddhismus haben ihren Ursprung in Indien und sind in Texten in indischen Sprachen autoritativ formuliert.
Die Lehre des Buddha blieb aber nicht auf Indien beschr�t. Sie verbreitete sich auch au�rhalb des indischen Subkontinents und fand in ihrer Fr�hform Eingang nach Ceylon (Sri Lanka) und S�dostasien, in ihrer mah�nischen und tantrischen Form nach Zentral- und Ostasien. Sowohl in China als auch in Japan und Tibet entfaltete sie sich weiter. In China entstanden der Chan-(Zen-)Buddhismus und die Amida-Religion, in Tibet entwickelte sich ein Buddhismus eigener Pr�ng. Da nicht nur die indischen, sondern auch die au�rindischen Formen des Buddhismus ihren Weg nach Europa und Nordamerika gefunden haben und sich hier durch Bekennergemeinden repr�ntieren, bietet sich dem Westler eine verwirrende Vielfalt.
Die Verwirrung entsteht aus der Gleichzeitigkeit, mit der sich die �ber viele Jahrhunderte entstandenen Lehren dem Westler heute darbieten. Klarheit ist m�glich, indem man die Lehrelemente nach ihrem historischen Entstehen ordnet.
Ein Beispiel: Der Sp�uddhismus stellt eine Hierarchie von Buddhas auf, in der
- der �i- oder Ur-Buddha als personifiziertes Absolutes die Spitze h�,
- die �ber den Raum verteilten Transzendenten Buddhas als Himmels-Buddhas die Mittelposition einnehmen und
- die Buddhas der Zeitepochen, darunter der historische Buddha Gautama, als Irdische Buddhas die untere Buddha-Kategorie darstellen.

Die geschichtliche Entstehung der Hierarchie verlief genau umgekehrt:
- Der historische Buddha Gautama lehrte, da�es vor ihm schon andere Buddhas auf Erden gegeben habe und weitere kommen w�rden;
- die Mah�na-Buddhisten erkannten Transzendente Buddhas der Raumgegenden an, ja Buddhas "wie Sandk�rner am Ganges";
- die Tantray�-Bekenner versuchten, die auseinanderflie�nde Vielfalt wieder auf einen Buddha zu reduzieren, den sie als den Ur-Buddha bezeichneten.

Die historische Betrachtung macht die Gr�nde deutlich, die zu Weiterentwicklungen f�hrten.
Anliegen des vorliegenden Buches ist es, den roten Faden zu verfolgen, der sich vom Buddha bis in die Gegenwart zieht; genauer: unter Auslassung der abgestorbenen Seiten�e und ohne Er�rterung akademischer Lehrmeinungen die zentralen Lehren des Buddhismus nachzuzeichnen, soweit er in Europa Anh�er hat, und dabei die philosophischen Weiterentwicklungen und den Wandel der Leitbilder aufzuzeigen. Querverweise innerhalb des Buches machen es leichter, urspr�ngliche und sp�re Auspr�ngen einer bestimmten Idee zu vergleichen. Den Kapiteln �ber den Fr�hbuddhismus liegen die Originaltexte in der P�-Sprache, den Mah�na-Kapiteln die in Sanskrit zugrunde. Die au�rhalb Indiens entstandenen Schulen des Buddhismus werden dargestellt nach den �ersetzungen der Quellen durch Fachphilologen.


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Einleitungssatz
Der Buddha, der »Erwachte«, wird stets mit langen Ohren abgebildet. Lesen Sie die erste Seite
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In unüberbotener Klarheit ... 20. Oktober 2010
Von Welle
... schreibt Wolfgang Schumann sein Handbuch Buddhismus.
Die Kapitel sind chronologisch Aufgebaut, beginnend beim historischen Buddha über den Theravada-Buddhismus, Mahayana in seinen unterschiedlichen Ausprägungen bis hin zum Tantrayana und dem Buddhismus in Deuscthland (sehr knapp).

Der große Vorteil dieses Buches vor vielen anderen ist die Prägnanz, in der der Autor die innere Logik dieser Weltreligion präsentiert. Die Ursprüngliche Einsicht des Buddha wird unmittelbar verständlich (auch wenn die Lektüre die eigene Erfahrung nicht ersetzen kann), die weiteren Entwicklungen werden im historischen und geographischen Kontext erklärt. Innere Widersprüche - insbesondere zwischen Theravada und Tantrayana aber auch zwischen unterschiedlichen Richtungen des Mahayana - werden ganz deutlich benannt. So gewinnt der Buddhismus die ihm angemessene Breite. Wie bei allen anderen Religionen gilt auch hier: es gibt nicht nur eine Richtung.

Obendrein gilt: alle Texte sind ausgezeichnet lesbar.
Eine absolute Empfehlung für alle, die sich von dieser Religion angezogen fühlen, auch für all diejenigen, die wissenschaftlich dazu arbeiten oder aus reiner Neugier nachlesen, was Buddhismus ist.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ive
Verifizierter Kauf
Ich beginne erst mich mit dem riesen Themenkomplex "Buddhismus" auseinanderzusetzen. Für mich als Einsteiger ist es hervorragend, darüber hinaus kann ich mir aber vorstellen, dass man auch, als "Insider" ein tolles Buch mit vielen weitreichenden und auf den Punkt gebrachten Informationen vor sich hat.
Es ist verständlich geschrieben und hat eine ideale Aufteilung die sowohl Einblick in damalige Zeiten, als auch in die heutige gewährt.
Meiner Meinung nach für alle gut geeignet, die sich nicht nur oberflächlich mit dem Thema befassen wollen. Zwar habe ich bei dem Preis anfangs gezögert, freue mich aber mich für das Buch entschieden zu haben.

Jeden Cent wert!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss 17. Januar 2011
Schumanns "Handbuch Buddhismus" ist ein umfassendes Werk zum Ursprung und zur Philosophie des Buddhismus'. Auch für Nicht-Fachleute sehr verständlich geschrieben. Was will man mehr? Ein Muss für jeden, der sich ernsthaft mit der Thematik "Buddhismus" beschäftigt.
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5.0 von 5 Sternen Das beste Werk zum Buddhismus 9. Januar 2014
Von Meka
Verifizierter Kauf
Einfach ein tolles Buch...Leicht und verständlich geschrieben

Wer die Lehre Buddhas am einfachsten verstehen möchte sollte einfach zugreifen. Das Buch enthält alles Wissenwertes über Buddha und seine Lehre...
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5.0 von 5 Sternen Meisterwerk 25. Oktober 2013
Von anton
Verifizierter Kauf
Wenn ich jemandem an Buddhismus Interessierten ein Buch empfehlen würde - dann ist es dieses.
Es besticht durch seine sachliche und auch neutrale Darstellungsweise. Ein Buch, dass dem Wesen des Buddhismus entspricht und nicht verschweigt, dass es nur den Buddhismus gibt, sondern seine ganze Gestaltvielfalt aufzeigt. Sicherlich hätte die ein oder andere Form noch genannt werden können - aber so bleibt auch noch etwas zu entdecken. Hier wird nur die Lehre und ihre Lehrrichtungen dargestellt.
Sehr ansprechend ist die klare, übersichtliche Darstellung mit gutem Anschauungsmaterial. Didaktisch ausgezeichnet und sehr ansprechend.
Auch finde ich es toll, dass hier die Herzsutra klar und prägnant in seiner Bedeutung und seinem Kontext dargestellt wird.
Auch wird nicht mit historischem Grundmaterial gespart, sondern ist sozusagen die Grundlage für die Entwicklung und Aufspaltung in verschiedene Schulen mit Hervorhebung seiner unterschiedlichen Aspekten und vielleicht auch Widersprüchen.
So ist die Entwicklung des Buddhismus mit seinen Denkschritten leicht nachvollziehbar (was zum Denken herausfordert !!!) dargestellt. Besser geht es nicht. Sollte in keiner Bibliothek fehlen.
Vergleichbares fehlt im englischsprachigen Raum - sollte daher unbedingt ins Englische übertragen werden !!!! In Klarheit nicht zu überbieten ohne jegliche Schwärmerei und trifft den Kern des Buddhismus.
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