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Handauflegen. Kurzroman [Gebundene Ausgabe]

Alan Bennett , Ingo Herzke
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

23. August 2005
Unter den Augen eines unbestechlichen Gesandten der übergeordneten Kirchenbehörde zelebriert Pater Jolliffe einen Gedenkgottesdienst für den Bettgefährten der 'beautiful people' von London, einen auch ihm selbst wohlbekannten Mann. Unerwartete Enthüllungen der versammelten Hinterbliebenen sorgen dafür, dass die traurige Zeremonie einen rasanten Wandel durchläuft. Die weihevolle Andacht wird zum nervenzerrenden Schreckensspektakel, um dann unversehens in einem überaus sinnenfrohen Dankgottesdienst zu enden, als herauskommt, woran dieser Mann nicht gestorben ist.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 92 Seiten
  • Verlag: Wagenbach; Auflage: 1., Aufl. (23. August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3803112311
  • ISBN-13: 978-3803112316
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 10,6 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 293.419 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Universelle im Speziellen 10. Mai 2008
Von dreamjastie TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Alan Bennett ist ein Meister des Kurzromans, und von den auf deutsch erschienenen Texten ist "Handauflegen" der ausgereifteste, weil pointierteste und bissigste. Hier schafft Bennett, was sonst kaum gelingt: den sprichwörtlichen britischen Humor in geschriebene Worte zu gießen, die nicht zu Platitüden und Kalauern verkommen. Denn was als Sketch, etwa bei Monty Python, gelingt, wirkt zwischen zwei Buchdeckeln auch bei britischen Autoren oft genug bemüht lustig-pupustig und beweist: geschriebener Humor ist hohe Kunst. Und die bietet "Handauflegen" auf kurzweiligen 92 Seiten, obwohl Bennett nicht davor zurückschreckt, eine völlig überdrehte Geschichte zu präsentieren: Clive Dunlop ist tot, und der Roman beschreibt im Wesentlichen einen Gedenkgottesdienst, der ihm zu Ehren abgehalten wird und der die Schönen und Reichen, die Granden aus Politik und Entertainment versammelt. Dunlop verstarb jung, mit 34 Jahren - woran, darüber spekuliert die High Society. War es AIDS? Die Frage ist für alle Anwesenden deshalb von speziellem Interesse, weil Dunlop, wie der Titel verrät, bei allen Hand angelegt hat: ein Masseur vor dem Herrn, der den Damen und Herren jedoch nicht nur die verspannten Rückenmuskeln durchknetete. Und so ist die Betroffenheit weniger eine Betroffenheit über den Tod des einen, sondern die Angst über das, was man sich selbst da eingefangen haben könnte. Als schließlich die Wahrheit ans Licht kommt, endet die Feier in einer ausgelassenen Orgie.
Mit bitterbösem Humor seziert Bennett die Befindlichkeiten der Upper Class. Doch eigentlich steht die ganze oberflächliche und verlogene Bagage für eine ganze Gesellschaft, nicht nur in Great Britain. Und das macht große Literatur aus: dass sie das Universelle im Speziellen sucht und herausstellt. Dieses süffisante Sittengemälde zeigt, dass alle, einschließlich des Pfarrers, im Glashaus sitzen und gut daran tun, das Werfen mit Steinen tunlichst zu vermeiden. Das ist über die Maßen komisch und trotzdem tiefsinnig, und es ist ein Verdienst des Autors, dass er nicht in Versuchung gerät, den Text ins Obszöne abgleiten zu lassen. "Handauflegen" ist eine messerscharfe Gesellschaftssatire, und man könnte sagen, hier legt einer nicht nur den Finger auf eine Wunde, nein, er legt eine ganze Hand darauf und wühlt mit sadistischem Genuss im rohen Fleisch. Eine Sternstunde der komischen Literatur.
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30 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geoffrey schüttelt die Hände 28. Dezember 2005
Von Klaus Grunenberg VINE™-PRODUKTTESTER
Was geschieht, wenn ein Pfarrer gerne an der Kirchenpforte die einzelnen Hände der Besucher schüttelt, zumal an einer Beerdigung, Entschuldigung, kirchlichen Gedenkfeier? Wie kann das Geschehen aus dem Ruder laufen? Etwa weil er jeden sprechen läßt?

Und wie benehmen sich und fühlen sich die Mitfeiernden, Mitgedenkenden dieser Feier, wobei es um Clive geht, der von dieser Erde ging?

Ja, Clive ging von uns und wir alle waren dabei, psst, werden dabeisein natürlich. Und wie!

Du und ich und er und sie und Du und Sie auch und dort vorne er, der Kahlgeschorene mit der Brille auf dem glatten Kopf als Kopfschmuck unter Seinesgleichen, auch der wird mit hineigezogen.

Und manche der Verheirateten, die bei dieser Gedenkfeier anwesend sind, haben Gewissensbisse und dann ganz zum Schluß atmen sie freilich eiwenig auf und fassen Nebenmann, Ehemann und dergleichen fest an den Arm, manche nach langer Zeit wieder. Und manchen wundern sich darob und manche nicht. Und manche wiederum bleiben einfach stumm.

Wer da von uns ging und wer da betrauert wurde und warum, und warum zum Schluß wiederum ganz gerne eine Zigarette geraucht werden wird und manche garnichts, aber auch wirklich garnichts aus allem lernen wollen, das wird nicht verraten.

Ein köstlicher neuer Schwank, ein Kurzroman, englischer Humor von Anfang bis Ende, aber mit einem Hang zum Aufklärerischen wird hier von Alan Bennett geboten.
Und unsere Regebogengesellschaft, unsere Reichen und Schönen werden herz-zerreißend aufstöhnen und eventuell fromm werden. Vielleicht wie der Pfarrer hier in dieser köstlichen Geschichte.

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6 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vielleicht nicht ganz mein Stil! 19. Dezember 2006
Von Schidi M.
Die halbe Londoner Prominenz und solche die sich dafür halten, sind zur Gedenkfeier von Clive erschienen. Clive hatte offenbar einen großen Freundeskreis, Clive war "Masseur" und ist plötzlich verstorben. Über die Todesursache wird gerätselt. Und die meisten Anwesenden verbindet eine gemeinsame Furcht. Doch die Feierlichkeit nimmt einen ungewöhnlichen Verlauf mit überaschenden Wendungen.

Hört sich bissig und witzig an. Doch der Funke ist nicht wirklich übergesprungen. Schade!
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