Kurzbeschreibung
Als das Hand-werks-buch 1991 erstmalig erschien, hatten Herausgeber(in) Hildegard Weigand und Thomas Bock die Ziele hochgesteckt. Das Buch sollte: - ein Lehrbuch der Psychiatrie für alle Berufsgruppen, - ein Nachschlagewerk für sozialrechtliche Grundlagen, - eine kritische Bestandsaufnahme der Psychiatriereform, - eine Anleitung zum Tätigwerden, - ein Handwerkszeug für Politik und Verwaltung und - ein Beitrag zur Verständigung von Psychose-Erfahrenen, Laien und Psychiatrie-Tätigen sein. Die positive Bilanz nach sieben Jahren: Mehrere Nachauflagen zeigen den Erfolg dieses unvergleichlichen Lehrbuchs, das mittlerweile zum Standardwerk in der Aus- und Weiterbildung gehört. Diese in allen Beiträgen überarbeitetete und aktualisierte Neuausgabe wurde ergänzt durch einige neue Aspekte, die in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen haben. Das sind Subjekt oder Objekt, das Finden einer gemeinsamen Sprache zwischen Psychiatrie-Profis und -Erfahrenen. Geschlechtsspezifische Aspekte. Öffentlichkeitsarbeit und die Bedeutung der Medien. Insgesamt werden noch stärker als bisher die Praxisnähe und Anwendbarkeit in den Mittelpunkt gerückt.
Über den Autor
Thomas Bock, Jahrgang 1954, Prof. Dr. phil., leitet als psychologischer Psychotherapeut die Sozialpsychiatrische Ambulanz am Universitätskrankenhaus Eppendorf in Hamburg und war gemeinsam mit Dorothea Buck der Begründer der Psychoseseminare. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Chefredakteur von INBALANCE, Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen (DGBS).