Die (wahre) Geschichte der kleinen tapferen Bärbel und ihrer mutigen Schwester Eva hat mich wirklich berührt. Natürlich ist dies kein Geschichtsbuch, darauf legt die Autorin auch keinen Wert. Aber es zeigt ein Schicksal, wie es in der damaligen Zeit sicherlich tausende gab. Eine zerrissene Familie, die in den Wirren der letzten Kriegstage versucht, wieder zueinander zu finden. Bemerkenswert, was damals die Menschen auf sich nahmen. Ein kleines Kind, daß hunderte Kilometer zu Fuß durch das Land läuft - das sollte man mal den Kindern und Jugendlichen von heute zu lesen geben. Gut, die Zeit war eine andere. Keine Frage.
Und sicherlich ist auch inzwischen, nach 60 Jahren eine gewisse Portion Verklärung der Autorin dabei.
Ein sehr empfehlenswertes Buch!