Das John Butler Trio Konzert in München war schon toll - die größte Überraschung für alle von uns, welche die 450 km angereist waren, war Newton Faulkner , von dem vorher noch keiner was von uns gehört hatte.
Ein toller Entertainer, eine sehr schöne, wandlungsfähige Stimme (unbedingt "I need something" oder "Dream catch me" auf seiner eigenen Homepage oder bei youtube.com ansehen, da bei amazon leider noch keine Anspieler dabei sind.
Außerdem ist Newton Faulkner ein klasse Songschreiber, was man an besagten eigenen Titeln auch feststellen kann. Ein klasse Gespür für schöne, melodiöse Linien, ausgefuchste Arrangements, z.T. sparsam aber immer geschmackvoll, manchmal auch originell (die "singende Säge" bei U.F.O.).
Achja, und Gitarre spielen kann der Herr auch noch. Wie die ganze, neue Generation à la Erik Mongrain oder Andy McKee hat auch Newton Faulkner die ganze Palette der neuen Akustikgitarrenfreaks drauf: Slapping, Percussioneffekte, Tapping (ein- und beidhändig) alles, was so geht - wirklich cool. Dabei ist die Virtuosität nie Selbstzweck sondern immer ganz natürlich in die Songkontexte eingefügt. Sehr gelungen !
Auch genial: die Coverversion von "Teardrop" / Massive Attack
Eine eigenständige Platte, die zum mehrmaligen Anhören einlädt und die immer kurzweiliger und interessanter wird, je öfter man sie hört.
Ein echter Geheimtipp und ich hoffe, dass er bald wieder nach Deutschland kommt, damit ihn ein größeres Publikum kennenlernen kann.