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Hammerheart

Hammerheart

1. Januar 1990

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 1. Januar 1990
  • Label: Black Mark
  • Copyright: 1990 Black Mark Prod./B.Forsberg
  • Gesamtlänge: 55:16
  • Genres:
  • ASIN: B00289TTS0
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.583 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tobias K. am 20. November 2002
Format: Audio CD
In Bathory's Entwicklung ist "Hammerheart" sicher das beste, was Quorthon und Co. bisher gemacht haben. Es hat zahlreiche andere inspiriert (z.B. Mithotyn, Enslaved) und einen ganz neuen Stil geschaffen, den Viking Metal. Epische Klänge, bombastische Melodien, genialer Gesang, gerade weil er so schön schräg und rau ist. Auch die Texte oder das, was sie ausstrahlen, jagen einem Schauer über den Rücken: "Shores in Flames" erweckt den Schrecken der Wikingerraubzüge an den Küsten Europas neu zum Leben, "One Rode to Asa Bay" beschreibt die Christianisierung des Nordens und den Widerstand, der vom viel älteren Wikingerglauben ausging. Die Produktion ist auf den ersten Blick wirklich nicht besonders klar oder scharf (Heavenshore Studios, eine alte Garage in Stockholm...), passt aber brilliant zu den Songs und macht ihren eigentlichen Charakter aus. Das beste Lied ist für mich "Shores in Flames", es beginnt mit dem Anbranden der Wellen an den Küsten Skandinaviens, bevor die Melodie einsetzt, der beginnende Sommer hat die Eisschollen in den Buchten aufgetaut und die See weit geöffnet, und die Herzen der Wikinger zieht es auf See... genial!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von L233 am 8. August 2002
Format: Audio CD
Bathory, eine Band, die guten Gewissens zu den Vätern des Black Metal gezählt werden kann, vollzog mit "Hammerheart" im Jahre 1993 (Erstveröffentlichung) einen radikalen Stilwechsel und begründeten das Subgrene des "Viking Metal".
Wo vorher extreme Trash-Metal Nummern mit krächzenden, minimalistischen Vocals vorherrschten, finden sich auf "Hammerheart" nun epische, von heftig rockenden Gitarren getragene Songs, die durchgehend mit aufwändigen Keyboardsounds versetzt wurden. Der Gesang ist weiterhin äußerst rauh und urwüchsig, allerdings sehr viel verständlicher als zu "Under the Sign of the Black Mark" Zeiten.
Der einzige (dicke) Kritikpunkt ist die soundtechnische Produktion. Der Sound der Scheibe klingt recht amateurhaft, wenn nicht gar "billig". Das Schlagzeug scheppert unangenehm aus den Boxen, die ruhigeren Passagen klingen teilweise verrauscht und die Gitarren kommen zwar sehr, sehr druckvoll, aber reichlich verschmiert rüber. Das ist der Grund, warum "Hammerheart" beim ersten paar mal Anhören einen eher durchwachsenen Eindruck hinterlässt.
Dazu kommt, daß Frontmann Quorthon alles andere als ein guter Sänger ist. Genau genommen ist er eine ziemliche Niete und er trifft eigentlich nie die Töne. Allerdings hat seine Stimme etwas sehr rauhes und charismatisches, welches sie für diese Art von Musik geradezu prädestiniert.
Das eigentlich Songmaterial ist jedoch durchgehend großartig. Angefangen beim epischen Titeltrack, über die akustische Ballade "Song to Hall Up High" bis hin zur emotionalen, pathosgeladenen Halb-Ballade "One Rode to Asa-Bay", jagt ein Klassiker den nächsten.
"Hammerheart" ist ein Meilenstein des Genres und sollte schon aufgrund des "historischen Wertes" in keiner Heavy-Metal Sammlung fehlen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von T.N.T. am 14. März 2010
Format: Audio CD
Mit diesem Album, welches ich für das absolut beste Bathory-Album aller Zeiten halte (dies kann ich leider behaupten, da "Bathory" oder besser "Quorthon" alias Thomas Forsberg bereits im nur all zu jungen Alter von 38 Jahren verstorben ist), wurde etwas wirklich Großartiges geschaffen.

In diesem Genre gibt es meiner Meinung nach nichts Vergleichbares, außer vielleicht Bathorys "Twilight Of The Gods" (bitte lest auch meine Rezi hierzu).

"Hammerheart", welches ich mir gerade im Moment des Schreibens dieser Rezension nach etwa 200 Durchläufen nochmals zu Gemüte führe, ist ein Meisterwerk, dessen Power und Eleganz man eigentlich gar nicht in Worte fassen kann.

Ein Werk, dass man gehört haben sollte, ein Werk, dass sich einfach nur lohnt, ein Werk, welches die gesamte Qualität, Inspiration und Ausgewogenheit einer der besten und ehrlichsten (Viking)-Metal-Vertreter nur all zu gut wiederspiegelt und all diejenigen, die sich in diesem Genre bewegen, wohl vor eine große Aufgabe stellt und eine gigantisch hohe Messlatte anlegt.

Einen schlechten Song vermag man auf "Hammerheart" wahrlich nicht zu finden, dafür einfach nur (um es schlicht auszudrücken) gute Musik.

Hymnenhaft, in seiner Einzigartigkeit bestechend. Auch wenn der Vorgänger "Blood Fire Death" schon sehr gut war, und sich Quorthon vom reinen "Black Metal"-Schema zu lösen wusste, so ist gerade dieses Album die wahre Geburtsstunde des Viking-Metals.

Jeder Song ist ein Erlebnis, welches sich durch wunderbare Melodien, einen beinahe reinen und klaren Gesang und einer fantastischen Klang-Varianz ausweist.
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marabu am 4. September 2002
Format: Audio CD
Wenn man die meistgehasste Band der Welt sucht, haben BATHORY sicher gute Chancen auf einen Platz ganz vorn im Feld. Diese Band ist extrem: Extreme Musik, extremer Gesang und extreme Texte. Nach einer ziemlich okkulten Phase Anfang der Achtziger, mit Texten in denen Engel bespien und Gott skalpiert wurde (kein Witz...), wandte sich die Band spätestens mit dem Album „Blood, Fire, Death" langsam aber sicher thematisch der Wikingermythologie zu. Sie erschufen damit etwas völlig neues, den sogenannten Viking Metal, der Elemente aus Black- Death- und klassischem melodischen Metal zu einer Einheit verschmolz. Dazu kam die unglaublich irre (einen anderen Ausdruck kann ich dafür nicht finden) Produktion dieses Albums, wo man sich ernsthaft fragte, wie man solch kratzende Sounds überhaupt erschaffen kann. Die Wikingermythologie benutzten BATHORY lediglich als sehr wirkungsvolles dramaturgisches Stilmittel, vollkommen ohne zweifelhafte politische Inhalte, mit der die Viking Metal - Richtung fortan leider immer wieder zu kämpfen hatte. „Hammerheart" zeigt die Band um Frontfaucher QUORTHON in absoluter Bestform. Das Album ist durch und durch ein Klassiker! Die extreme Musik tat jedoch ihr Übriges und verhinderte den großen Durchbruch. Nach einem weiteren Album im Wikingermilieu („Twilight Of The Gods"), wandte sich die Band wieder dem Okkulten zu, was Anfang der Neunziger im Vergleich doch eher naiv bis peinlich rüberkam (Okkultismus ist IMMER naiv bis peinlich, doch Anfang der Achtziger war naive Peinlichkeit ja quasi ein stilprägendes Muss für jede Metalband :-) !). „Hammerheart" ist DER Klassiker von BATHORY und wer nur ein einziges Album von dieser Band kaufen will, sollte dieses nehmen.
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